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Serie: Digitale Lehre

Großveranstaltung Mikro­öko­nomie zu 100 Prozent im Netz

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Porträtfoto von Lars Metzger © Daniela Arndt
Juniorprofessor Lars Metzger: „Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ermöglichen wir es vielen Studierenden, ihr Studium fortzuführen.“

Im Sommer­semester 2020 bietet Juniorprofessor Lars Metzger seine Veranstaltung Mikro­öko­nomie für den Bachelor-Studiengang Wirtschafts­wissen­schaften und diverse Nebenfächer komplett digital an. Der Experte für Volkswirtschaftslehre in der Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften hat alle zugehörigen Elemente des entsprechenden Moduls mit Hilfe des ITMC so gestaltet, dass sie „zu 100 Prozent ohne Präsenz der Studierenden und Lehrenden durchführbar sind“, so Metzger.

„Hallo  Felicitas Musterfrau, willkommen im Arbeitsraum Mikro­öko­nomie!“, so begrüßt das Pro­gramm eine Interessentin. „Sie können dieses Modul von Zuhause aus belegen. Der Termin der ersten Vorlesung ist der 21. April (10 Uhr c.t.).“ Das Angebot umfasst unterschiedliche Formate: eine wöchentliche Vorlesung, eine wöchentliche Globalübung und verschiedene Tutorien.

Die Vorlesungen werden über YouTube gestreamt: JProf. Metzger kommt per Webcam ins Zuhause der Studierenden – mit begleitenden Folien. Die Globalübungen sind nicht live, sondern werden von Metzgers Team vorproduziert – „ohne  Ähs und Ohs im Redefluss“, wie er meint. Zum Termin werden die Dateien hochgeladen und können dann jederzeit und auch mehrfach abgerufen werden.

Tutorien per Videokonferenz

Die Tutorien hat Metzger als kleine Videokonferenzen angelegt, an denen zwischen 25 und 40 Personen teilnehmen können. Die Studierenden können sich für 22 verschiedene Tutorien anmelden. Sie finden montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr statt. Die Studierenden können aber auch schon vorab Fragen an die Tutorinnen und Tutoren formulieren. Zu allen Aufgaben wurden Musterlösungen erstellt, die die Studierenden sich anschauen können. Wichtig ist ein Feedback-Kanal für Fragen und Antworten. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, Fragen anonym zu stellen. Sie werden dann für alle sichtbar beantwortet.

Mikro­öko­nomie ist eine Großveranstaltung an der TU Dort­mund: Mehr als 1000 Stu­die­ren­de, Klausuren für 900 Stu­die­ren­de. Diese „Köpfe“ auf die Tutorien zu verteilen, ist eine Herausforderung, wobei die Studierenden selbst die Tutorin oder den Tutor wechseln können. Mehr als 250 Aufgaben, die digital abgerufen werden können, hat Metzgers Team inzwischen zusammengestellt. Dabei gibt es Standard-Aufgaben mit Multiple-Choice-Antworten. Aber Stu­die­ren­de können auch Zufallsaufgaben lösen, die bei jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer variieren. Zudem umfasst das digitale Angebot der Mikro­öko­nomie klas­si­sche Folien, die um Video-Bausteine ergänzt sind, sowie Erklärvideos.

Mit Lehrinnovations-Award E-Learning aus­ge­zeich­net

Einen guten Teil seines digitalen Angebots hat JProf. Metzger bereits in der Vergangenheit erprobt und ist dafür zweifach in der Fakultät mit dem Lehrinnovations-Award E-Learning aus­ge­zeich­net worden. „Ich bin mir sicher, dass das digitale Angebot funktioniert“, sagt er. „Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ermöglichen wir es vielen Studierenden, ihr Studium fortzuführen und einen Teil der Normalität in ihrem Leben aufrechtzuerhalten.“ Sogar für die Abschlussklausuren im Juli und September hätte Metzger schon eine Idee zur digitalen Umsetzung: Die Studierenden könnten sich mit ihrem UniAccount am PC für die Klausur anmelden und individuell randomisierte Prüfungsfragen bearbeiten. Für solche Verfahren gibt es derzeit allerdings noch keine prüfungsrechtliche Grundlage.

JProf. Metzger ist mit sei­nem digitalen Lehrangebot in der Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften in guter Gesell­schaft: An der Fakultät muss im Sommer­semester keine einzige Veranstaltung Corona-bedingt entfallen.

Veranstaltung in Moodle

 

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Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.