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For­schungs­schwer­punkte der TU Dort­mund

Die TU Dort­mund ist eine in­ter­na­tio­nal sichtbare Forschungsuniversität mit einem vielfältigen Profil aus Ingenieur- und Natur- sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Besonders ausgewiesen ist die Dort­mun­der For­schung in den  vier Profilbereichen, in denen innovative For­schung über Fachgrenzen hinaus nationale Spitzenpositionen besetzt:

  • Material, Produktionstechnologie und Logistik
  • Chemische Biologie, Wirkstoffe und Verfahrenstechnik
  • Datenanalyse, Modellbildung und Simulation
  • Bildung, Schule und Inklusion

Auf der Ebene der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr bündeln die gemeinsamen Profilschwerpunkte „Ruhr Explores Solvation RESOLV“ und „Materials Chain“ sowie das Kompetenzfeld „Metropolenforschung“ Forschungsexpertise der Universitäten Dort­mund, Bochum und Duisburg-Essen und namhafter internationaler Partner zu zukunfts­weisenden Forschungsinitiativen.

Profilbereiche der TU Dort­mund

Der Profilbereich „Material, Produktionstechnologie und Logistik“ widmet sich dem gesamten Lebenszyklus von grundlegenden Materialeigenschaften über Produkte und Pro­duktionsanlagen bis hin zur Logistik. In diesem Profilbereich kooperieren in einmaliger Weise die Fakultät Maschinenbau und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik eng mit den Fakultäten Mathe­matik, Physik, Informatik und Statistik.

Stärken im Maschinenbau und in der Logistik verbindet die TU Dort­mund zudem in dem interdisziplinären Schwerpunktthema „Industrie 4.0“. Gemeinsam mit der Informatik, der Elektrotechnik und der Soziologie werden Antworten und Konzepte für die fortschreitende Digitalisierung von Arbeits- und Produktionsprozessen erarbeitet, um die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesell­schaft mitzugestalten.

In der Produktionstechnologie und der Logistikforschung gehört Dort­mund zu den am höchsten ausgewiesenen Standorten Deutschlands. Besonders sichtbare Projekte sind die SFB/Transregios 73 und 188, sowie der interdisziplinäre LogistikCampus, in dem die TU Dort­mund, das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik und das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik wissenschaftliches und technisches Know-how zusammmenführen.

Prominente Projekte des Profilbereichs sind:

  • SFB/TRR 188, „Schädigungskontrollierte Umformprozesse“,
  • SFB/TRR 73, „Umformtechnische Herstellung von komplexen Funktionsbauteilen mit Nebenformelementen aus Feinblechen“,
  • „EffizienzCluster LogistikRuhr“ – ein BMBF Spitzencluster und mit 180 Wirtschaftspartnern und 20 For­schungs­ein­richtungen Europas größtes Forschungsprojekt in der Logistikforschung und
  • ELLI2 – ein BMBF-finanziertes Konsortium zur Entwicklung der Ingenieursausbildung 4.0 in For­schung und Lehre. 

Neuentwicklungen chemischer, biotechnologischer oder pharmazeutischer Produkte und Prozesse hängen wesentlich vom Verständnis der molekularen Zusammenhänge und von der Entwicklung neuer verfahrenstechnischer Werkzeuge ab. Dabei stehen sowohl die Funktion und Modifikation von kleinen Molekülen als auch von Proteinen und Nukleinsäuren und deren Wechselwirkungen im Zentrum des Forschungsinteresses. Einen weiteren Fokus bildet die chemische und biotechnologische Produktion von Feinchemikalien und Wirkstoffen inklusive der dafür erforderlichen Trenn- und Aufarbeitungsschritte.

In diesem Profilbereich arbeiten die Fakultäten Chemie und Chemische Biologie, Physik sowie Bio- und Chemie­ingenieur­wesen gemeinsam mit Forschenden der Ruhr-Universität Bochum und anderer For­schungs­ein­richtungen im Exzellenzcluster „RESOLV – Ruhr Explores Solvation“. Das Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung und der Drug Discovery Hub Dort­mund führen die Expertise zweier Fakultäten, dreier Max-Planck- und Leibniz-Institute sowie zahlreicher Wirtschaftspartner zusammen, um die Translation akademischer Innovation in die pharmazeutische Anwendung zu betreiben.

Prominente Projekte des Profilbereichs umfassen:

Die wachsende Komplexität von Systemen in den Natur-, Ingenieur- und Wirtschafts­wissen­schaften erfordert die Entwicklung neuer Modelle zur Beschreibung komplizierter Phänomene mittels theoretisch gewonnener Erkenntnisse, zunehmend aber auch durch intensive Rechnersimulationen. Dabei fallen sehr große Datenmengen an, die aufbereitet und analysiert werden müssen.

Dieser wis­sen­schaft­lichen Herausforderung widmen sich die Fakultäten Informatik, Mathe­matik und Statistik in interdisziplinärer Kooperation mit der datenintensiven For­schung von Physik, Chemie, Chemischer Biologie, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau sowie dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik. Gleich zwei interdisziplinäre Zentren der TU Dort­mund fördern diese Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg: das Dort­mun­der Data Science Center (DoDSc) und das Dort­mun­der Zentrum für wissenschaftliches Rechnen (DoWir).

Die TU Dort­mund ist Sprecheruniversität zweier Sonder­forschungs­bereiche in der Datenanalyse und Modellbildung (SFB 823 „Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse“ und SFB 876 „Datenanalyse unter Ressourcenbeschränkung”) sowie Koordinatorin des Kompetenzzentrums Ma­schi­nel­les Ler­nen Rhein-Ruhr.

Prominente Projekte des Profilbereichs sind:

Der Profilbereich „Bildung, Schule und Inklusion“ widmet sich der Bildungsforschung mit Schwerpunkt Inklusion in umfassender Weise: der empirischen, theoretischen wie historischen Bildungsforschung, der Unterrichts- und Wissenschaftsforschung, der angewandten Sozialforschung sowie der Fachdidaktik.

Geprägt wird der Profilbereich von der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psy­cho­lo­gie und Soziologie, insbesondere dem dortigen Institut für Schulentwicklungsforschung, der Fakultät Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten sowie starker fachdidaktischer For­schung in mehreren Fakultäten. Das Dort­mun­der Kom­pe­tenz­zen­trum für Lehrerbildung und Lehr-/ Lernforschung (DoKoLL), die Deutsche Akademie für pädagogische Führungskräfte (DAPF) und das Zentrum für HochschulBildung (zhb) tragen ebenfalls maßgeblich zu diesem For­schungs­schwer­punkt bei.

Deutschlandweit beachtete Großprojekte wie „IGLU/PIRLS 2016“ und die Beteiligung am „Nationalen Bildungspanel ( NEPS)“ stehen für die hohe Forschungsleistung des Profilbereichs. Ein zukünftiger Schwerpunkt soll auf das Themenfeld Inklusion sowohl im Bereich von Schule und Bildung als auch in der Arbeitswelt gelegt werden. 

Prominente Projekte des Profilsbereichs sind:

  • DoProfiL, ein Vorreiter in der Entwicklung inklusiver Fachdidaktik,
  • TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study), eine internationale Erfassung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundverständnisses von Schülerinnen und Schülern am Ende der 4. Jahrgangsstufe,
  • PIRLS/IGLU (Progress in International Reading Literacy Study), eine internationale Erfassung des Leseverständnisses von Schülerinnen und Schülern am Ende der 4. Jahrgangsstufe, und
  • „Easy Reading“, ein EU-Konsortialprojekt zur Erhöhung des inklusiven Zugangs zu digitalen Informationen.
Gemeinsam besser

For­schungs­schwer­punkte der UA Ruhr

For­schung in der UA Ruhr ist gemeinsam besser. Durch die Bündelung der komplementären Stärken der Partneruniversitäten werden innovative Forschungsfelder neu und umfassend erschlossen. Gemeinsam nutzt die UA Ruhr in personeller und infrastruktureller Hinsicht kritische Massen, die für die Bearbeitung großer Forschungsthemen erforderlich sind.

Herausragende Beispiele für diese zukunfts­weisende Kooperation sind die Profilschwerpunkte „Materials Chain“ und „Ruhr Explores Solvation“ (RESOLV) sowie das Kompetenzfeld Metropolenforschung, in denen zahlreiche Forscherinnen und Forscher der UA Ruhr Universitäten mit weiteren außeruniversitären und internationalen Partnern zusammenarbeiten. RESOLV wird dabei als Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie gefördert.

In RESOLV werden chemische Reaktionen, industrielle Prozesse oder biologische Vorgänge in flüssiger Phase (in Lösung) erforscht. Die Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissen­schaft­ler der UA Ruhr betrachten Solvensmoleküle als funktionelle Einheiten, die in solvensvermittelten und -kontrollierten Reaktionen eine aktive Rolle spielen.

Der durch die Exzellenzstrategie des Bundes geförderte Forschungscluster und UA Ruhr Profilschwerpunkt RESOLV (Ruhr Explores Solvation) führt nationale und internationale Partner zusammen, um For­schung auf internationalem Spitzenniveau zu betreiben. Über 50 wis­sen­schaft­liche Arbeitsgruppen – insgesamt etwa 200 Forschende – haben ihre Kräfte im Exzellenzcluster RESOLV und im Profilschwerpunkt der UA Ruhr gebündelt, um ein Bottom-up-Verständnis von Solvatation zu entwickeln. Im Verbund mit sieben Institutionen in der Metropole Ruhr und gemeinsam mit der Partnerorganisation CALSOLV (California Explores Solvation) erweitern sie die Grenzen der Wis­sen­schaft.

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Der Profilschwerpunkt Materials Chain bündelt und stärkt die Material- und Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten an den drei UA Ruhr-Universitäten in Bochum, Dort­mund und Duisburg-Essen. Ziel ist eine vollständige und durchgängige Betrachtung der gesamten Materialkette – vom Atom bis zum fertigen Bauteil und umgekehrt. Materials Chain deckt dabei vom Materialdesign über die Werkstoffherstellung und -veredelung bis hin zur Charakterisierung und Verarbeitung im Produktionsprozess alle Phasen moderner Materialwissenschaften ab und kann systematisch auf verschiedene Anwendungsfelder übertragen werden.

Dieser in­ter­na­tio­nal renommierte Profilschwerpunkt bringt als verbindendes Element in komplementärer Weise die Stärken der über 200 Forschungs­gruppen an den drei Standorten der UA Ruhr zusammen.

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Das Kompetenzfeld Metropolenforschung widmet sich der transformativen Metropolenforschung mit Analyse und Gestaltung des Strukturwandels von der Maßstabsebene des Quartiers bis zur Region.

Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissen­schaft­ler der UA Ruhr-Universitäten forschen seit vielen Jahren intensiv auf dem Gebiet der Metropolenforschung. An allen drei Universitäten existieren disziplinäre wie interdisziplinäre Schwerpunkte, die sich aufgrund ihrer Komplementaritäten und Synergiepotenziale strategisch günstig ergänzen. Das Ziel des UA Ruhr Kompetenzfeldes „Metropolenforschung“ ist die Etablierung eines in­ter­na­tio­nal sichtbaren Zentrums für inter- und transdisziplinäre Metropolenforschung, das die komplementären Kompetenzen der drei Partneruniversitäten über Fächerkulturen hinweg bündelt und über die Vernetzung mit außeruniversitären For­schungs­ein­richtungen und Praxispartnern die Stärken der Region nutzt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.