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Preise und Ehrungen

Lehrpreis

Seit 1993 wird an der TU Dortmund der Lehrpreis für hervorragende Lehrleistungen und große Einsatzbereitschaft vom Rektorat vergeben. Mit diesem Preis würdigt die Universität das besondere Engagement auf dem Gebiet der Lehre und dokumentiert die fundamentale Bedeutung der Lehre an der TU Dortmund.

Der Lehrpreis 2022 wird in vier Kategorien an Lehrende, Studierende und Mitarbeitende verliehen. Jeder Lehrpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro dotiert, das von der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V. gestiftet wird. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Akademischen Jahresfeier statt.

Kategorie 1: Lehrpreis für Veranstaltungen mit mehr als 60 Teilnehmenden

In der ersten Kategorie würdigt die TU Dortmund hervorragende Leistungen von Lehrenden, die große Lehrveranstaltungen mit mehr als 60 Studierenden durchgeführt haben. Hierunter fallen insbesondere Vorlesungen, die keine direkte und kontinuierliche Interaktion der Studierenden voraussetzen. Nominiert werden können einzelne Lehrpersonen, aber auch Gruppen von Lehrenden. Der Preis kann sowohl für digitale als auch für Präsenzformate verliehen werden.

Kategorie 2: Lehrpreis für Veranstaltungen mit bis zu 60 Teilnehmenden

In der zweiten Kategorie würdigt die TU Dortmund hervorragende Leistungen von Lehrenden, die Lehrveranstaltungen mit bis zu 60 Studierenden (z.B. Seminare oder Praktika) durchgeführt haben. Im Mittelpunkt stehen hier insbesondere Angebote mit interaktiven Lehrformaten. Nominiert werden können einzelne Lehrpersonen, aber auch Gruppen von Lehrenden. Der Preis kann sowohl für digitale, als auch für Präsenzformate verliehen werden.

Kategorie 3: Preis für studentisches Engagement

In der dritten Kategorie wird das Engagement von einzelnen Studierenden, mehreren im Team oder einer ganzen Fachschaft gewürdigt, die sich auf herausragende Weise für die Verbesserung der Lehrbedingungen eingesetzt haben.

Kategorie 4: Preis für lehrunterstützendes Engagement von Mitarbeitenden

In einer vierten und in diesem Jahr neuen Kategorie wird das Engagement von Mitarbeitenden aus Technik und Verwaltung gewürdigt, die zwar selbst keine Lehrveranstaltungen anbieten, sich im Rahmen ihrer Tätigkeit aber dennoch mit großem Engagement für die Verbesserung von Studium und Lehre einsetzen – zum Beispiel in der Studienkoordination oder in der technischen Unterstützung von Studium und Lehre.

Hervorragende Lehrleistungen zeichnen sind dadurch aus, dass sie bei Studierenden das Interesse für die Lehrinhalte befeuern und ein tiefes Verständnis der Lehrinhalte erreichen. Gewürdigt werden Lehrkonzepte und -methoden mit herausragendem und beispielhaftem Charakter – sowohl in Präsenz wie auch digital.

Die Anforderungen an gute akademische Lehre ergeben sich aus den spezifischen Erwartungen in den Fächern sowie aus unterschiedlichen Lehrkulturen und Profilen einzelner Disziplinen. Deshalb lassen sich keine einheitlichen und fachübergreifenden Kriterien für alle an der Universität vertretenen Studiengänge festlegen. Wichtige Kriterien können unter anderem sein:

Kategorie 1 & 2: Lehre

  • Didaktik: Die Wissensvermittlung erfolgt lebendig und die Leidenschaft für die Wissenschaft und rhetorische Kompetenz begeistern die Studierenden für das Fach. Das Selbststudium wird angeregt.
  • Inhalt: Trotz „schwerer“ Inhalte werden diese eingängig und „einfach“ vermittelt. Auch ungeliebte Themen erscheinen interessant.
  • Betreuung der Studierenden: Sowohl die besonders Leistungsstarken als auch die Breite der Studierenden werden gefördert; der individuelle Lernprozess wird berücksichtigt. Die Ansprechbarkeit für Studierende ist auch außerhalb von Sprechstunden gegeben.
  • Praxisbezug: Anwendungsbeispiele werden in die Veranstaltung einbezogen und mit den theoretischen Inhalten sinnvoll verknüpft. Die vermittelten Kompetenzen sind für die Berufsfelder der Absolvent*innen relevant.
  • Forschungsbezug: Aktuelle Forschungsergebnisse fließen in die Veranstaltung ein.
  • Interdisziplinarität: Die Veranstaltung öffnet sich auch interdisziplinären Fragestellungen. Studierende werden ermutigt und befähigt sich mit Inhalten anderer Fachdisziplinen auseinander zu setzen.
  • Medieneinsatz/technische Umsetzung: Die Lehrmethode, Lernmaterialien und Darreichungsform förderten das Vermittlungsziel der Veranstaltung in besonderem Maße und sind auf die Zielgruppe abgestimmt.

Innerhalb der Universität können sich einzelne oder mehrere Studierende, eine gesamte Fachschaft oder auch Mitarbeiter*innen in Verwaltung und Technik außerordentlich hervorgetan haben. Dies kann auf unterschiedliche Weise sein, Kriterien sind unter anderem:

Kategorie 3: Studentisches Engagement

  • Studierendenbetreuung: Studierende werden mit außerordentlichem Engagement während ihres Studiums begleitet und bei Studienproblemen werden kompetente Hilfestellungen gegeben.
  • Verbesserung der Studienbedingungen: Studierende, die sich in besonderem Maße für die Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen.
  • Lehrevaluation: Die Fachschaft beteiligt sich in konstruktiver Weise an der Qualitätssicherung der Lehre. Einzelne Studierende machen sich stark dafür, dass die Ergebnisse der Evaluationen zu einer Verbesserung der Studienbedingungen führen.
  • Mentoring-Programme / Tutorien: Die Fachschaft bietet besondere Programme für Studierende an, wie beispielsweise Mentoring-Programme oder Tutorien. Einzelne Studierende tun sich als Tutor oder Mentor besonders hervor: Sie sind besonders kompetent bei der Beantwortung von inhaltlichen Fragen oder helfen ihren Kommilitonen erfolgreich bei Problemen in deren Studienverlauf.
  • Herausragende Aktivitäten: Die Fachschaft zeichnet sich durch Aktivitäten aus, die sie von anderen Fachschaften unterscheidet z. B. Berufsorientierung, Schreibwerkstätten etc.
  • Begleitung der Studierenden: Die Fachschaft begleitet Studierende sowohl im direkten Austausch als auch digital in herausragendem Maß. Einzelne Studierende unterstützen Kommiliton*innen in besonderer Weise.

Kategorie 4: Lehrunterstützendes Engagement durch Mitarbeitende

  • Verbesserung der Studienbedingungen: Die*der Mitarbeiter*in setzt sich in besonderem Maß für die Verbesserung der Studienbedingungen ein, z. B. durch die Schaffung von guten Lernbedingungen durch technische Infrastruktur, durch Anregung innovativer Weiterentwicklung der Curricula oder Schaffung ergänzender Angebote für Studierende außerhalb des curricularen Studiums.
  • Begleitung der Studierenden: Die*der Mitarbeiter*in ist in besonderem Maß ansprechbar für die Anliegen von Studierenden, sowohl im direkten Austausch als auch digital. Begleitung von Konfliktfällen: Die*der Mitarbeiter*in ist für die Studierenden auch in schwierigen oder konflikthaften Situationen ansprechbar und begleitet sie konstruktiv.
  • Vernetzung: Die*der Mitarbeiter*in setzt sich in besonderem Maß für Austausch rund um die Lehre ein, z.B. zwischen Lehrenden und Studierenden oder innerhalb des Lehrkörpers.
  • Unterstützung an kritischen Übergängen: Die*der Mitarbeiter*in unterstützt Studierende in besonderem Maß an Übergängen in ihrer Bildungsbiografie, z.B. in der Studieneingangsphase oder im Übergang vom Studium in die Berufswelt.

Alle Vorschläge müssen bis zum 06. November 2022 schriftlich im Rektorat bei der Prorektorin Studium eingehen (per E-Mail an lehrpreistu-dortmundde). Bitte begründen Sie auf etwa einer Seite aussagekräftig, warum die*der Lehrende, Studierende oder Mitarbeitende bzw. die Gruppe den Lehrpreis erhalten sollte. Der Vorschlag sollte so formuliert sein, dass jemand, der die*den Nominierte*n nicht kennt, davon überzeugt wird, dass die Lehre bzw. der Einsatz des*der Studierenden überragend ist.

Kategorien 1 & 2: Der Vorschlag sollte durch eine breite Akzeptanz der Lehrenden in der gesamten Fakultät und unter den Studierenden bekräftigt werden. Ohne ein positives Votum sowohl des Dekanats als auch der Fachschaftsvertretung wird ein Vorschlag zum Lehrpreis in der Kategorie Lehre nicht im Auswahlverfahren bestehen. Einzelvoten werden nicht von der Jury gesichtet.

Um transparente Maßstäbe für die Auswahl der Preisträger*innen zu ermöglichen, sollte dem Vorschlag eine Dokumentation der besonderen Lehrleistungen hinzugefügt werden. Mögliche Dokumentationsformen sind:

  • eine Lehrevaluation von der Fakultät oder der Lehrenden
  • eine studentische Veranstaltungskritik

Kategorie 3: Der Vorschlag muss von mehreren Studierenden unterstützt werden. Ein positives Votum einer Lehrperson, Studienkoordinator*in oder aus dem Dekanat unterstreicht den Vorschlag und sollte dabei sein. Hilfreiche Dokumente zur Bewertung sind u.a.:

  • nachgefragte Projekte von Fachschaften
  • wenn vorhanden, Lehrevaluationen von Tutorien oder eine studentische Veranstaltungskritik

Kategorie 4: Der Vorschlag muss von mehreren Studierenden eines oder mehrerer Studiengänge unterstützt werden. Ein positives Votum einer Lehrperson, Studienkoordinator*in, aus dem Dekanat oder von Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung unterstreicht den Vorschlag und sollte dabei sein. Hilfreiche Dokumente zur Bewertung sind z.B. Dokumentationen zu realisierten Projekten, die den Studierenden zugutegekommen sind.

Für die Auswahl der Auszuzeichnenden wird eine Jury eingesetzt. Sie besteht unter anderem aus ehemaligen Ausgezeichneten. Die Jury trifft anhand der eingegangenen Vorschläge eine Auswahl und schlägt dem Rektorat eine*n Preisträger*in je Kategorie vor.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.