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Preise und Ehrungen

Lehrpreis

Seit 1993 wird an der TU Dort­mund der Lehrpreis für her­vor­rag­ende Lehrleistungen und große Einsatzbereitschaft vom Rektorat ver­ge­ben. Mit diesem Preis würdigt die Uni­ver­si­tät das be­son­de­re Engagement auf dem Gebiet der Lehre und do­ku­men­tiert die fundamentale Be­deu­tung der Lehre an der TU Dort­mund.

Der Lehrpreis 2021 wird in drei Kategorien an Lehrende und Stu­die­ren­de verliehen. Jeder Lehrpreis ist mit ei­nem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro dotiert, das von der Gesell­schaft der Freunde der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund e.V. gestiftet wird. Die Preisverleihung findet im Rah­men der Akademischen Jah­res­feier statt.

Nach wie vor findet ein großer Teil der Lehre an der TU Dort­mund in di­gi­ta­len Formaten statt. Inzwischen zeichnet sich angesichts vielfältiger Rück­mel­dung­en ab, dass di­gi­ta­le Elemente auch nach einer Rückkehr zum Prä­senz­be­trieb ein zukünftiger Be­stand­teil unserer Lehre bleiben wer­den. In den Kategorien 1 und 2 richtet sich der Lehrpreis deshalb künftig gleichermaßen an di­gi­ta­le und an Präsenzformate. Bitte gehen Sie da­her in Ihren Vorschlägen auf das Lehrformat be­son­ders ein.

Kategorie 1: Lehrpreis für Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 60 Teil­neh­men­den

In der ersten Kategorie würdigt die TU Dort­mund her­vor­rag­ende Leis­tun­gen von Lehrenden, die große Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 60 Stu­die­ren­den durch­ge­führt haben. Hierunter fallen ins­be­son­de­re Vorlesungen, die keine direkte und kontinuierliche Interaktion der Stu­die­ren­den voraussetzen. Nominiert wer­den kön­nen einzelne Lehr­per­so­nen, aber auch Gruppen von Lehrenden.

Kategorie 2: Lehrpreis für Ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 60 Teil­neh­men­den

In der zwei­ten Kategorie würdigt die TU Dort­mund her­vor­rag­ende Leis­tun­gen von Lehrenden, die Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 60 Stu­die­ren­den (z.B. Seminare oder Praktika) durch­ge­führt haben. Im Mit­tel­punkt stehen hier ins­be­son­de­re Angebote mit interaktiven Lehrformaten. Nominiert wer­den kön­nen einzelne Lehr­per­so­nen, aber auch Gruppen von Lehrenden.

Kategorie 3: Preis für studentisches Engagement

In der dritten Kategorie wird das Engagement von einzelnen Stu­die­ren­den, mehreren im Team oder einer ganzen Fachschaft gewürdigt, die sich auf heraus­ra­gen­de Weise für die Ver­bes­se­rung der Lehrbedingungen eingesetzt haben.

Hervorragende Lehrleistungen zeichnen sind dadurch aus, dass sie bei Stu­die­ren­den das In­te­res­se­ für die Lehrinhalte befeuern und ein tiefes Ver­ständ­nis der Lehrinhalte erreichen.  Gewürdigt wer­den Lehrkonzepte und -methoden mit herausragendem und beispielhaftem Charakter – sowohl in der Präsenz, wie auch di­gi­tal.

Die An­for­de­run­gen an gute akademische Lehre ergeben sich aus den spezifischen Erwartungen in den Fächern sowie aus un­ter­schied­lichen Lehrkulturen und Profilen einzelner Disziplinen. Deshalb lassen sich keine einheitlichen und fachübergreifenden Kriterien für alle an der Uni­ver­si­tät vertretenen Stu­di­en­gän­ge festlegen. Wichtige Kriterien kön­nen unter an­de­rem sein:

Kategorie 1 & 2: Lehre

  • Didaktik: Die Wis­sens­ver­mitt­lung erfolgt lebendig und die Leidenschaft für die Wis­sen­schaft und rhetorische Kom­pe­tenz begeistern die Stu­die­ren­den für das Fach. Das Selbststudium wird angeregt.
  • Inhalt: Trotz „schwerer“ Inhalte wer­den diese eingängig und „einfach“ vermittelt. Auch ungeliebte The­men erscheinen in­te­res­sant.
  • Be­treu­ung der Stu­die­ren­den: Sowohl die be­son­ders Leistungsstarken als auch die Breite der Stu­die­ren­den wer­den ge­för­dert; der in­di­vi­du­elle Lernprozess wird berücksichtigt. Die Ansprechbarkeit für Stu­die­ren­de ist auch außerhalb von Sprechstunden gegeben.
  • Praxisbezug: Anwendungsbeispiele wer­den in die Ver­an­stal­tung einbezogen und mit den the­o­re­tisch­en Inhalten sinnvoll verknüpft. Die vermittelten Kom­pe­ten­zen sind für die Berufsfelder der Absolvent*innen relevant.
  • Forschungsbezug: Aktuelle For­schungs­er­geb­nis­se fließen in die Ver­an­stal­tung ein.
  • Interdisziplinarität: Die Ver­an­stal­tung öffnet sich auch in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Fragestellungen. Stu­die­ren­de wer­den ermutigt und befähigt sich mit Inhalten anderer Fachdisziplinen auseinander zu setzen.
  • Medieneinsatz/tech­ni­sche Um­set­zung: Die Lehrmethode, Lernmaterialien und Darreichungsform förderten das Vermittlungsziel der Ver­an­stal­tung in besonderem Maße und sind auf die Zielgruppe ab­ge­stimmt.

Innerhalb der Fa­kul­tät oder des Studiengangs kön­nen sich einzelne Stu­die­ren­de, mehrere im Team oder eine gesamte Fachschaft au­ßer­or­dent­lich hervorgetan haben. Dies kann auf unterschiedliche Weise sein, Kriterien sind unter an­de­rem:

Kategorie 3: Studentisches Engagement

  • Studierendenbetreuung: Stu­die­ren­de wer­den mit außerordentlichem Engagement wäh­rend ihres Stu­di­ums begleitet und bei Studienproblemen wer­den kompetente Hilfe­stellungen gegeben.
  • Ver­bes­se­rung der Studienbedingungen: Stu­die­ren­de, die sich in besonderem Maße für die Ver­bes­se­rung der Studienbedingungen einsetzen.
  • Lehrevaluation: Die Fachschaft be­tei­ligt sich in konstruktiver Weise an der Qualitätssicherung der Lehre. Einzelne Stu­die­ren­de ma­chen sich stark dafür, dass die Er­geb­nisse der Evaluationen zu einer Ver­bes­se­rung der Studienbedingungen führen.
  • Mentoring-Programme/ Tutorien: Die Fachschaft bietet be­son­de­re Programme für Stu­die­ren­de an, wie bei­spiels­weise Mentoring-Programme oder Tutorien. Einzelne Stu­die­ren­de tun sich als Tutor oder Mentor be­son­ders hervor: Sie sind be­son­ders kompetent bei der Beantwortung von inhaltlichen Fragen oder helfen ihren Kom­mi­li­to­nen er­folg­reich bei Problemen in deren Stu­di­en­ver­lauf.
  • Herausragende Aktivitäten: Die Fachschaft zeichnet sich durch Aktivitäten aus, die sie von anderen Fachschaften unterscheidet z. B. Berufsorientierung, Schreibwerkstätten etc.
  • Begleitung der Stu­die­ren­den: Die Fachschaft begleitet Stu­die­ren­de sowohl im direkten Aus­tausch, als auch di­gi­tal in herausragendem Maß. Einzelne Stu­die­ren­de un­ter­stüt­zen Kommiliton*innen in besonderer Weise.

Alle Vorschläge müs­sen schriftlich im Rektorat ein­ge­hen. Bitte begründen Sie auf etwa einer Seite aussagekräftig, warum die*der Lehrende den Lehrpreis er­hal­ten sollte. Der Vorschlag sollte so formuliert sein, dass jemand, der die*den Nominierte*n nicht kennt, davon überzeugt wird, dass die Lehre bzw. der Ein­satz des*der Stu­die­ren­den überragend ist.

Kategorien 1 & 2: Der Vorschlag sollte durch eine breite Akzeptanz der Lehrenden in der ge­sam­ten Fa­kul­tät und unter den Stu­die­ren­den bekräftigt wer­den. Ohne ein positives Votum sowohl des Dekanats als auch der Fachschaftsvertretung wird ein Vorschlag zum Lehrpreis in der Kategorie Lehre nicht im Auswahlverfahren bestehen. Einzelvoten wer­den nicht von der Jury gesichtet.

Um transparente Maßstäbe für die Auswahl der Preisträger*innen zu er­mög­li­chen, sollte dem Vorschlag eine Dokumentation der be­son­de­ren Lehrleistungen hinzugefügt wer­den. Mögliche Dokumentationsformen sind:

  • eine Lehrevaluation von der Fa­kul­tät oder der Lehrenden
  • eine studentische Veranstaltungskritik

Kategorie 3: Der Vorschlag muss von mehreren Stu­die­ren­den un­ter­stützt wer­den. Ein positives Votum einer Lehrperson, Studienkoordinator*in oder aus dem Dekanat unterstreicht den Vorschlag und sollte dabei sein. Hilfreiche Dokumente zur Bewertung sind u.a.:

  • nachgefragte Projekte von Fachschaften
  • wenn vorhanden, Lehrevaluationen von Tutorien oder eine studentische Veranstaltungskritik

Für die Auswahl der Auszuzeichnenden wird eine Jury eingesetzt. Sie besteht unter an­de­rem aus ehemaligen Ausgezeichneten. Die Jury trifft anhand der eingegangen Vorschlägen eine Auswahl und schlägt dem Rektorat eine*n Preisträger*in je Kategorie vor.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.