Zum Inhalt
Stimmungsvoll

Musik an der TU Dort­mund

Orchester, Chöre, Big Bands – das Musikleben an der TU Dort­mund ist bunt: Jazz, Rock und Pop gehören ebenso zum Repertoire wie klassische Werke.

In den Ensembles des Instituts für Musik und Musikwissenschaft sind Stu­die­ren­de aller Fakultäten, Beschäftigte sowie Ehemalige der TU Dort­mund vertreten. In jedem Semester stehen Auftritte und Konzerte auf dem Programm, in denen die Ergebnisse der Probenarbeit präsentiert werden. Diese Veranstaltungen prägen das kulturelle Angebot auf dem Campus und in Dort­mund maßgeblich mit.

Im Folgenden werden die Ensembles der TU Dort­mund kurz vorgestellt.

Ein Notenblatt auf einem Notenständer. © Nikolas Golsch/TU Dort­mund
Das Universitätsorchester beim Konzert. © Nikolas Golsch/TU Dort­mund

Das Dort­mun­der Universitätsorchester wurde 1991 von Prof. Werner Abegg gegründet. Aktueller Dirigent ist Prof. Ingo Ernst Reihl. Das Orchester besteht aus 50 bis 60 Mitgliedern, darunter sowohl Stu­die­ren­de als auch Ehemalige aller Dort­mun­der Hochschulen. In den Proben und Konzerten stehen Werke des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus – von großen sinfonischen Dichtungen bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Bis heute konnten neben den jährlichen Semesterkonzerten bereits einige Großprojekte realisiert werden. Regelmäßig werden Konzerte im Audimax der TU Dort­mund, in der Stadt und in der Dort­mun­der Umgebung veranstaltet.

Das besondere Profil der TU Dort­mund – die Verbindung von Natur, Kultur und Technik – spiegelt sich auch im Universitätsorchester wider. Energie entsteht schließlich nicht nur im DELTA-Teilchenbeschleuniger, sondern auch bei Beethovens 5. Sinfonie und in der Interaktion des Orchesters. Daher lautet das Motto des Orchesters: musik trifft technik.

Das Studentenorchester beim Konzert. © Oliver Schaper/TU Dort­mund

Das Studentenorchester Dort­mund wurde 1994 von Studierenden gegründet und zählt inzwischen rund 80 Musikerinnen und Musiker aller Fachbereiche. Aktueller Leiter und Dirigent ist Holger Ellwanger. Das Studentenorchester verfügt über alle gängigen Register eines großen Sinfonieorchesters und die Konzertprogramme berücksichtigen alle Epochen sinfonischer Musik – auch Filmmusik.

In jedem Semester wird ein sinfonisches Programm erarbeitet, das traditionell in zwei Semesterabschlusskonzerten im Audimax der TU Dort­mund vorgetragen wird. Neben den wöchentlichen Proben gibt es in jedem Semester ein Probenwochenende in der näheren Umgebung, in dem das Konzertprogramm intensiv vorbereitet wird. Reisen führten und führen das Orchester immer wieder in andere Länder wie z. B. Frankreich, Russland und Portugal.

Das Sinfonische Blasorchester beim Auftritt. © Nikolas Golsch/TU Dort­mund

Das Sinfonische Blasorchester (SBO) wurde 2001 von Studierenden um den Dirigenten Marcus Sieverdingbeck gegründet. Im Jahr 2009 übernahm Constantin Hesselmann die Leitung des Orchesters. Das Ensemble zählt heute über 50 Mitglieder. Das SBO möchte zeigen, dass es abseits der üblichen Klischees eine moderne sinfonische Blasmusik gibt, die begeistern kann.

Die Programme der SBO-Konzerte spiegeln die ganze Vielfalt der Literatur für Blasorchester wider, wobei ein Schwerpunkt auf anspruchsvoller Originalliteratur für Blasorchester liegt. Bearbeitungen und unterhaltsame Werke runden das Repertoire ab. Das SBO widmet sich darüber hinaus auch neuartigen Konzertprojekten mit anderen Ensembles. Eine wei­tere Besonderheit sind pädagogische Konzerte, die für Schülerinnen und Schüler in Bläserklassen durchgeführt werden.

Die Musikerinnen und Musiker des Ensembles für Neue Kammermusik stehen mit ihren Instrumenten vor einem Baum, zwei Frauen sind auf den Baum geklettert © Thilo Braun

Das Ensemble für Neue Kammermusik ist seit seiner Gründung im Winter­semester 2000/01 fester Bestandteil des Lehrplans am Institut für Musik und Musikwissenschaft. Aktuell steht das Ensemble unter der Leitung von Mitbegründer Dr. Maik Hester. Die Gruppe formiert sich in jedem Semester neu und verfügt über ein Profil, in dem neben der Aufführung eigener Kompositionen insbesondere Werke für flexible Besetzungen, Minimal Music und Improvisation eine feste Rolle spielen.

Auftritte im In- und Ausland, zwei groß angelegte Festivals mit Mauricio Kagel und Tom Johnson sowie eine Konzerttournee mit Stationen in Dort­mund, Ulm und Paris waren bisherige Höhepunkte der Ensemblearbeit.

Der Unichor bei einem Auftritt. © Roland Baege/TU Dort­mund

Der Universitätschor wurde von Prof. Willi Gundlach gegründet und steht aktuell unter der Leitung von Heinke Kirzinger. Das Profil des Chores lässt sich bestens mit dem Wort «Vielseitigkeit» umschreiben. Der Chor steht Mitgliedern aller Fachrichtungen offen. Die stilistische Bandbreite reicht von großen Werken der klassischen Musik bis hin zu originellen Chorsätzen der zeitgenössischen Folk-, Rock- und Popszene in abwechslungsreichen Präsentationsformen.

Die Mitglieder des Kammerchors. © Stephan Timphus

Der Kammerchor der TU Dort­mund wurde 1978 ebenfalls von Prof. Willi Gundlach gegründet. Seit Oktober 2006 ist Ulrich Lindtner künstlerischer Leiter. Unter den rund 40 Sängerinnen und Sängern des Chores befinden sich aktuelle und ehemalige Musikstudierende, Angehörige anderer Fachbereiche sowie qua­li­fi­zier­te Sängerinnen und Sänger ohne unmittelbare Bindung an die TU Dort­mund.

Der Chor präsentiert sein anspruchsvolles Repertoire auf hohem technischen und interpretatorischen Niveau und studiert in jedem Semester ein neues Programm ein. Neben A-cappella-Chormusik unterschiedlichster Epochen stehen regelmäßig auch größere vokal-instrumentale Werke auf dem Programm.

 

Die Mitglieder des Gitarrenensembles. © Yannick Schulte

Das Gitarrenensemble der TU Dort­mund wurde 2015 von dem vielfach ausgezeichneten peruanischen Gitarristen Juan Carlos Arancibia gegründet, der seit mehreren Jahren in Deutschland unterrichtet und Meisterkurse bei internationalen Gitarrenfestivals gibt. Zurzeit sind alle Mitglieder des jungen Gitarrenensembles Lehramtsstudierende mit dem Fach Musik an der TU Dort­mund.

Das vielfältige Programm der Gruppe reicht von alter Musik über Barock, Klassik und Romantik bis hin zur Moderne. Neben Originalstücken werden oft Bearbeitungen auf die Bühne gebracht, welche das Repertoire für die Formation erweitern. Geprobt wird regelmäßig dienstagabends. Interessierte – auch aus anderen Fakultäten – sind stets herzlich willkommen.

Eine Hand, die ein Blasinstrument spielt © Nikolas Golsch/TU Dort­mund

Das noch junge Jazzensemble steht seit dem Sommer­semester 2017 unter der Leitung von Peter Brand. Die Combo stellt die Spontanität des Jazz in den Mittelpunkt: improvisierte Solos und Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern. Neben groovigen Jazzklassikern, z. B. von Herbie Hancock oder Lee Morgan, werden auch unbekanntere Stücke mit ungewöhnlicherer Instrumentierung und Arrangements aus eigener Feder gespielt.

Musiker und Schauspieler des Ensembles Mask & Music. © Sebastian Schweer

Die im Jahr 2010 gegründete Gruppierung Mask & Music entstand durch eine studentische Initiative und besteht aus etwa 70 Mitwirkenden, welche die Bereiche Orchester- und Chorarbeit sowie Schauspiel und Tanz zu gemeinsamen Großprojekten zusammenführen. Dabei bringen Menschen unterschiedlichen Alters ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität mit ein. Die musikalische Leitung liegt bei Lennart Woltering.

Das Tubaquartett vor einem Nashorn auf dem Campus. © Madita Wendland

Im Euphonium-Tuba-Quartett haben sich die größten, tiefsten und imposantesten Instrumente der Blechbläserfamilie zusammengefunden. Da wackeln die Wände und es vibriert der Boden, trotzdem gibt es aber auch ganz leise und sanfte Töne, die man diesen Instrumenten gar nicht zutraut. Bekannte Stücke aus Rock und Pop, Jazz und Klassik, aber auch Originalkompositionen erklingen in dieser Besetzung in einer ganz besonderen Klangfarbe.

Acht Personen, die jeweils eine Querflöte in der Hand halten © Bileam Kümper/TU Dort­mund

Im Querflötenensemble arbeiten unter der Leitung von Howie Cohen aktuell neun Flötistinnen und Flötisten in wechselnder Besetzung sowohl an der Einspielung von Originalen, als auch bearbeiteten Werken. 2018 sorgen sie für ein neues abwechslungsreiches Programm. Stu­die­ren­de, die Querflöte als Zweitfach lernen oder gelernt haben, sind als Spielerinnen und Spieler herzlich willkommen.

Ein Dirigent dirigiert die Musikerinnen und Musiker. Auf den Notenständern steht der Name Groove m.b.H. © Archiv/TU Dort­mund

Die 20-köpfige Big Band – Stu­die­ren­de, ehemalige Musikstudierende und außergewöhnlich talentierte junge Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker der Region – jazzt seit 1991 unter der Leitung von Mitbegründer Michael Kröger innerhalb und außerhalb der Universitätsmauern. Die Groove m.b.H. kann auf zahlreiche erfolgreiche Gigs in Jazzclubs und auf Konzertbühnen in NRW und darüber hinaus zurückblicken.

Musikerinnen uns Musiker in sommerlichen, bunten Outfits sitzen und stehen auf einer Bühne und spielen ihre Instrumente, davor steht ein Dirigent © Oliver Schaper/TU Dort­mund

Die Big Band Hava Nice Day existiert seit 1985 und wird seitdem von Gründer Martin Scheer geleitet. Mit ihrem breit gefächerten Repertoire, das von Swing über Rock und Blues bis hin zu Latin reicht, ist die Big Band inzwischen zu einer Institution an der TU Dort­mund geworden. Hava Nice Day möchte das Zusammenspiel und den Spaß an der Musik fördern und sich mit den verschiedensten Musikstilen auseinandersetzen.

Weitere Informationen gibt es beim Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dort­mund und unter TU-Kultur.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.