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Leben in Dort­mund

Vielseitige Metropole im Ruhr­gebiet

Von den rund 600.000 Einwohnern in Dort­mund stu­die­ren über 52.000 junge Men­schen an den Hoch­schu­len der Stadt. Galt die Metropole mitten im Ruhr­gebiet früher noch als „Pendlerstadt“, wird sie in­zwi­schen immer beliebter und auch die Stu­die­ren­den aus der näheren Um­ge­bung wählen Dort­mund als ihr Zuhause.

Luftaufnahme von Gehwegen zwischen Bäumen und Wiesen © Anneke Wardenbach​/​Stadt Dort­mund
Der Westfalenpark von oben.

Mit seinen zahl­rei­chen Grünflächen bietet Dort­mund mitten im Großstadttreiben viel Platz zum außeruniversitären Zusammenkommen. Fast die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus Grün- und Parkanlagen. Zu den größten und schönsten Parks zählen der Westfalenpark, in dem jedes Jahr im Sommer das Electronic-Festival „Juicy Beats” stattfindet, und der Rombergpark mit dem angrenzenden Zoo. Ein angesagter Treffpunkt mit Biergarten und Boulebahnen ist der Westpark in der Nähe des als Wohngebiet und bei Nachtschwärmern beliebten Kreuzviertels. Für Schatzjägerinnen und -jäger finden in den Parks regelmäßig Trödelmärkte statt. Besonders beliebt ist der Nachtflohmarkt im Kulturort Depot. Die ehemalige Straßenbahn-Hauptwerkstatt ist nur ein Bei­spiel für die vie­len umfunktionierten Industrieorte, die das Stadtbild weiterhin prägen. Wer sich auf Erkundungstour durch Dort­mund macht, wird an vie­len Stellen auf sehenswerte Industriedenkmäler stoßen. Besonders empfehlenswert sind die Zeche Zollern und die Kokerei Hansa.

Auch die Kulturszene Dort­munds muss sich nicht verstecken: Jüngstes und wort­wört­lich leuchtendes Bei­spiel ist das Dort­mun­der U. Einst Siede- und Lagerhochhaus der Dort­mun­der Un­ion-Brauerei ist das U heute ein angesagtes Zen­trum für Kunst und Kreativität. Weitere Highlights für Kulturinteressierte bieten das Opernhaus, das Schauspielhaus und das Konzerthaus im Herzen der Innenstadt. Die einzigartige Akustik des Konzerthauses lockt nicht nur in­ter­na­ti­o­na­le Stars der Opernszene an, sondern verleiht auch Popkonzerten eine ganz be­son­de­re Atmosphäre. Wer es eine Nummer grö­ßer mag, ist bei den Konzerten und Ver­an­stal­tun­gen in den West­fa­len­hallen gut aufgehoben. Internationale Künstlerinnen, Künstler und Bands verschiedener Musikrichtungen stehen regelmäßig auch im Freizeitzentrum West (FZW) unweit des Hauptbahnhofs auf der Bühne. Das FZW hat auch als Party-Location einen guten Ruf. Apropos: Abtanzen lässt es sich in zahl­rei­chen Clubs in der Stadt – auf ei­nem Kneipenschiff am Dort­mun­der Hafen so­gar direkt auf dem Wasser.

 

Ein leuchtendes U auf dem Dach eines Gebäudes mit einer Reihe holografischer Videowände, auf denen Tauben zu sehen sind. © Jürgen Huhn​/​TU Dort­mund
Das Dort­mun­der U.

Wer es et­was gemütlicher und kleiner mag, wird sich in der Bar- und Kneipenszene Dort­munds wohlfühlen. Im Kreuzviertel kann man bei­spiels­weise bei der alljährlichen Ver­an­stal­tung „Kreuzviertel bei Nacht” Live-Musik in den Bars und Cafés des Szeneviertels genießen. In der Nordstadt sind der von Stu­die­ren­den gegründete Kulturort „Rekorder“, das traditionsreich-urige Subrosa oder das Sissikingkong als Bar-Restaurant-Kellerklub-Allrounder be­son­ders gefragt. Jedes zweite Jahr setzen sich au­ßer­dem am „Tag der Trinkhallen” die Büdchen, Kioske und Trinkhallen des Ruhrgebiets in Szene. Wenn es um die Budenkultur geht, sollten der Bergmann Kiosk und die Trinkhalle Adler 59 erwähnt wer­den, die unter jungen Leuten be­son­ders populär sind.

© Stefanie Kleemann​/​Dort­mund-Agentur
Die Südtribüne des Signal-Iduna-Parks bei ei­nem Spiel von Borussia Dort­mund.

Und dann ist da noch der Fußball: Im „schönsten Stadion der Welt”, zu dem die renommierte englische Zeitung „Times” den SIGNAL IDUNA PARK 2009 gekürt hat, wird jedes Heimspiel von Borussia Dort­mund ein Erlebnis mit Gänsehautgarantie. Fuß­ball­fans und solche, die es wer­den wol­len, kom­men in jedem Fall auf ih­re Kos­ten. Und auch in anderen Sportarten haben sich Dort­mun­der Mannschaften und Akteure einen Namen ge­macht. So trainieren bei­spiels­weise die Weltklasse-Ruderer des Deutsch­land-Achters in der Ruhrgebietsmetropole.

Für alle, die lieber selbst sportlich aktiv sind, hat die Stadt auch im Freizeit- und Breitensportbereich ein umfassendes Angebot: Insgesamt gibt es fast 600 Sportvereine, zahl­reiche Sporthallen und Schwimmbäder, eine Mountainbike-Arena, drei Kletterhallen, ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz sowie mehrere Funsport-Anlagen.

Sozial, di­gi­tal und innovativ - das ist Dort­mund. Um die Geschichte der Stadt auch in­ter­na­tio­nal zu erzählen, bewirbt Dort­mund sich um den Titel „iCapital2019 – Europäische Inno­va­tions­haupt­stadt“.  Bei dem Euro­päi­schen Spitzenwettbewerb in Brüssel, treten jedes Jahr über 50 Städte mit ihren aktuellen Ideen, Projekten und Strategien für In­no­va­ti­on an.

Weitere In­for­ma­ti­onen 

 

Einen Überblick über die Freizeit- und Kulturangebote bietet die Stadt Dort­mund auf ihrer Web­sei­te.

Für Kulturinteressierte hat das Theater Dort­mund ein besonderes Angebot: Stu­die­ren­de der TU Dort­mund er­hal­ten gegen Vorlage ihres gültigen Studierendenausweises kostenfreie Tickets.

Weitere In­for­ma­ti­onen

 

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.