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Stipendien

Mit einem Notendurchschnitt von 2,5 ein Sti­pen­dium erhalten? Das ist mög­lich. Denn viele Sti­pen­dien­pro­gramme berücksichtigen auch Engagement und Lebensumstände der (zukünftigen) Stu­die­ren­den. Einige Stiftungen nehmen außerdem unterschiedliche Gruppen von Stu­die­ren­den, wie bei­spiels­weise Lehramtsstudierende oder Stu­die­ren­de aus nichtakademischen Familien, in den Blick und unterstützen bei Auslandsaufenthalten oder der Überbrückung von Finanzierungslücken.

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Eine Bewerbung um ein Sti­pen­dium lohnt sich, wenn Stu­die­ren­de genau geklärt haben, ob sie dafür infrage kommen. Die TU Dort­mund un­ter­stützt Stu­die­ren­de und zukünftige Stu­die­ren­de der TU Dort­mund dabei auf vielfältige Weise. Das TU-Magazin KURT berichtete in seiner Februar-Ausgabe über Unterstützungsangebote und Bewerbungsstrategien.

Wie fördern Stipendien und wer kann sich bewerben? Wie läuft der Bewerbungsprozess ab und welches Sti­pen­dium passt zu wem?
In der „Woche der Stipendien“ haben Stu­die­ren­de vom 23. bis 27. November die Möglichkeit, diese und andere Fragen rund um das The­ma Sti­pen­dium online zu klären.

Nach einer Einführung in die Stipendienlandschaft können die Stu­die­ren­den in einer Vielzahl von Ver­an­stal­tun­gen mit großen Stiftungen in Kontakt treten, sich aber auch über kleinere Stiftungen informieren.  Die Bandbreite reicht dabei von Stipendienprogrammen für einzelne Gruppen von Stu­die­ren­den (MINT, beruflich Qualifizierte etc.) bis hin zu Stipendien für bestimmte Zwecke wie ein Aus­lands­stu­dium, eine Pro­mo­ti­on oder die Überbrückung von Finanzierungslücken im Studium. Zusätzlich können Stu­die­ren­de klären, worauf sie beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen achten sollten und sich individuell beraten lassen.

Link zur Woche der Stipendien.

Stipendien fördern finanziell und ideell. Die finanzielle Förderung ermöglicht es, dass Stu­die­ren­de sich auf ihr Studium, ihr universitäres oder außeruniversitäres Engagement konzentrieren können. Sie kann sich von 100 Euro pro Monat bis zu einer Förderung analog zum BAföG-Satz plus 300 Euro Studienkostenpauschale pro Monat belaufen. Stipendien müssen anders als das BAföG nicht zurückgezahlt wer­den, Stipendien von bis zu 300 Euro pro Monat wer­den zudem nicht auf das BAföG angerechnet.

Die ideelle Förderung kann ver­schie­de­ne Angebote zur fachlichen und überfachlichen Weiterentwicklung und Stär­kung umfassen:

  • eine Erweiterung des eigenen Horizontes durch Seminare, Coaching, Bildungsfahrten u.Ä. sowie den intensiven Kontakt zu engagierten Stu­die­ren­den unterschiedlicher Fachrichtungen
  • die Unter­stütz­ung bei der Verwirklichung eigener Projektideen
  • Vernetzung mit anderen motivierten Stu­die­ren­den am Hochschulstandort und bundesweit
  • persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Stiftung oder der Uni­ver­si­tät, die in Bezug auf den Studienverlauf beraten können
  • Kontakt zu Mentorinnen und Mentoren, die sich bereits in dem von den Sti­pen­di­at­in­nen und Sti­pen­diaten angestrebten Berufsfeld etabliert haben
  • ein Plus in Bewerbungen um Arbeitsstellen oder wei­tere Förderungen

Größere Stiftungen verbinden finanzielle und ideelle Förderung miteinander. Kleinere fördern vor allem finanziell, einige aber auch aus­schließ­lich ideell. Die finanzielle Unter­stütz­ung stellt eine große Entlastung bei der Studienplanung dar, die ideelle Förderung zahlt sich langfristig in vielen Fällen aber noch in stärkerem Maße aus.

Weitere Vorteile von Stipendien finden Stipendieninteressierte auf der Webseite von „Stipendienkultur Ruhr“.

Stipendien wer­den von Begabtenförderungswerken, Stiftungen, Hoch­schu­len und privaten Un­ter­neh­men vergeben. Viele dieser Stipendiengeberinnen und -geber definieren ih­re An­for­der­ungen an zukünftige Sti­pen­di­at­in­nen und Sti­pen­di­at­in­nen häufig nur sehr global als leistungsstark, motiviert und engagiert. Und das nicht ohne Grund: Leistungen sowie Engagement im, außerhalb und vor dem Studium wer­den von den Stiftungen zunehmend im Lebenskontext der Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt. Außerdem können Förderinnen und Förderer ih­re eigenen Akzente bei der Gewichtung von Leistung und Engagement setzen: So ist es mög­lich, dass Bewerberinnen und Bewerber mit einem mittleren Notenschnitt in die Förderung auf­ge­nom­men wer­den, weil sie sehr stark ehrenamtlich engagiert sind oder durch die Lebensumstände keine anderen Leistungen erzielt wer­den konnten. Was alles zu Engagement zählt, können Stipendieninteressierte auf der Webseite von Stipendienkultur Ruhr erfahren.

Stifterinnen und Stifter können darüber hinaus bestimmte Gruppen von Stu­die­ren­den in den Blick nehmen, wie zum Beispiele angehende Journalistinnen und Journalisten oder Lehrerinnen und Lehrer, an Wirtschaft interessierte Stu­die­ren­de, bedürftige Stu­die­ren­de, Stu­die­ren­de mit Beeinträchtigungen, einem beruflichen oder einem Migrationshintergrund, die Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe usw.
Studien­interessierte und Stu­die­ren­de der TU Dort­mund sind herzlich dazu eingeladen, in einer persönlichen Beratung der Zentralen Stu­dien­be­ra­tung zu klären, ob und wenn ja welches Stipendien zu Ihnen passen könnte.

Der Bewerbungsprozess

Für viele Sti­pen­dien­pro­gramme können sich Stu­die­ren­de und Studien­interessierte selbst bewerben. Es gibt aber auch Programme, für die sie vorgeschlagen wer­den müssen, z.B. durch die Schule, eine Professorin oder einen Professor, das Prüfungsamt oder religiöse Würdenträgerinnen und Würdenträger. Je mehr Leistungen Stu­die­ren­de im Rahmen des Stipendiums erhalten, desto aufwändiger ist der Bewerbungsprozess.
Die meisten Sti­pen­dien­pro­gramme der großen Studienstiftungen haben zwei Bewerbungsfristen pro Jahr. Kleinere Stiftungen vergeben Stipendien hingegen nur zu einem Zeitpunkt im Jahr oder fortlaufend. Für den überwiegenden Teil der größeren Sti­pen­dien­pro­gramme können sich Stu­die­ren­de bereits vor Studienbeginn bewerben, einige richten sich wiederum aus­schließ­lich an Master-Stu­die­ren­de.

Umfangreichere In­for­ma­ti­onen zum Bewerbungsprozess erhalten Stipendieninteressierte auf der Webseite von Stipendienkultur Ruhr erfahren.

Strategien für die Bewerbung
  • Klären Sie genau, wer besonders gut in die Stiftung passt, indem Sie bei­spiels­weise die Stiftungsseiten, Profile von Sti­pen­di­at­in­nen und Sti­pen­diaten analysieren oder – wenn mög­lich – mit den stipendiatischen Botschafterinnen und Botschaftern der Stiftungen in Kontakt treten.
  • Prüfen Sie außerdem die Bewerbungsmodalitäten.
  • Wenn mehrere Stipendien für Sie in Betracht kommen sollten, verschicken Sie keine Einheitsbewerbung, sondern beziehen sich in Ihren Bewerbungsunterlagen auf das jeweilige Sti­pen­dium.
  • Erstellen Sie sich einen Zeitplan, ins­be­son­de­re wenn mehrere Gutachten eingeholt wer­den müssen, und beginnen Sie frühzeitig mit der Bewerbung.
  • Holen Sie sich ein Feedback auf die Bewerbungsunterlagen ein.
  • Der Auswahlprozess selbst dauert ins­be­son­de­re bei den größeren Stipendienwerken mehrere Monate. Bei kleineren Stiftungen geht die Auswahl zwar zumeist sehr viel zügiger vonstatten, Sie sollten aber auch andere Formen der Studienfinanzierung in Ihre Planungen ein­be­zie­hen.

Eine Bewerbung um ein Sti­pen­dium lohnt sich, wenn Stu­die­ren­de genau geklärt haben, ob sie dafür infrage kommen. Die Zentrale Stu­dien­be­ra­tung der TU Dort­mund un­ter­stützt Stu­die­ren­de und zukünftige Stu­die­ren­de dabei auf vielfältige Weise.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.