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Stipendien

Mit einem Notendurchschnitt von 2,5 ein Stipendium erhalten? Das ist möglich. Denn viele Stipendienprogramme berücksichtigen auch Engagement und Lebensumstände der (zukünftigen) Studierenden. Einige Stiftungen nehmen außerdem unterschiedliche Gruppen von Studierenden, wie beispielsweise Lehramtsstudierende oder Studierende aus nichtakademischen Familien, in den Blick und unterstützen bei Auslandsaufenthalten oder der Überbrückung von Finanzierungslücken.

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Eine Bewerbung um ein Stipendium lohnt sich, wenn Studierende genau geklärt haben, ob sie dafür infrage kommen. Die TU Dortmund unterstützt Studierende und zukünftige Studierende der TU Dortmund dabei auf vielfältige Weise. Das TU-Magazin KURT berichtete in seiner Februar-Ausgabe über Unterstützungsangebote und Bewerbungsstrategien.

Stipendien fördern finanziell und ideell. Die finanzielle Förderung ermöglicht es, dass Studierende sich auf ihr Studium, ihr universitäres oder außeruniversitäres Engagement konzentrieren können. Sie kann sich von 100 Euro pro Monat bis zu einer Förderung analog zum BAföG-Satz plus 300 Euro Studienkostenpauschale pro Monat belaufen. Stipendien müssen anders als das BAföG nicht zurückgezahlt werden, Stipendien von bis zu 300 Euro pro Monat werden zudem nicht auf das BAföG angerechnet.

Die ideelle Förderung kann verschiedene Angebote zur fachlichen und überfachlichen Weiterentwicklung und Stärkung umfassen:

  • eine Erweiterung des eigenen Horizontes durch Seminare, Coaching, Bildungsfahrten u.Ä. sowie den intensiven Kontakt zu engagierten Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen
  • die Unterstützung bei der Verwirklichung eigener Projektideen
  • Vernetzung mit anderen motivierten Studierenden am Hochschulstandort und bundesweit
  • persönliche Ansprechpartner*innen in der Stiftung oder der Universität, die in Bezug auf den Studienverlauf beraten können
  • Kontakt zu Mentor*innen, die sich bereits in dem von den Stipendiat*innen angestrebten Berufsfeld etabliert haben
  • ein Plus in Bewerbungen um Arbeitsstellen oder weitere Förderungen

Größere Stiftungen verbinden finanzielle und ideelle Förderung miteinander. Kleinere fördern vor allem finanziell, einige aber auch ausschließlich ideell. Die finanzielle Unterstützung stellt eine große Entlastung bei der Studienplanung dar, die ideelle Förderung zahlt sich langfristig in vielen Fällen aber noch in stärkerem Maße aus.

Weitere Vorteile von Stipendien finden Stipendieninteressierte auf der Webseite von „Stipendienkultur Ruhr“.

Stipendien werden von Begabtenförderungswerken, Stiftungen, Hochschulen und privaten Unternehmen vergeben. Viele dieser Stipendiengeber*innen definieren ihre Anforderungen an zukünftige Stipendiat*innen häufig nur sehr global als leistungsstark, motiviert und engagiert. Und das nicht ohne Grund: Leistungen sowie Engagement im, außerhalb und vor dem Studium werden von den Stiftungen zunehmend im Lebenskontext der Bewerber*innen berücksichtigt. Außerdem können Förder*innen ihre eigenen Akzente bei der Gewichtung von Leistung und Engagement setzen: So ist es möglich, dass Bewerber*innen mit einem mittleren Notenschnitt in die Förderung aufgenommen werden, weil sie sehr stark ehrenamtlich engagiert sind oder durch die Lebensumstände keine anderen Leistungen erzielt werden konnten. Was alles zu Engagement zählt, können Stipendieninteressierte auf der Webseite von Stipendienkultur Ruhr erfahren.

Stifter*innen können darüber hinaus bestimmte Gruppen von Studierenden in den Blick nehmen, wie zum Beispiele angehende Journalist*innen oder Lehrer*innen, an Wirtschaft interessierte Studierende, bedürftige Studierende, Studierende mit Beeinträchtigungen, einem beruflichen oder einem Migrationshintergrund, die Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe usw.
Studieninteressierte und Studierende der TU Dortmund sind herzlich dazu eingeladen, in einer persönlichen Beratung der Zentralen Studienberatung zu klären, ob und wenn ja welches Stipendien zu Ihnen passen könnte.

Der Bewerbungsprozess

Für viele Stipendienprogramme können sich Studierende und Studieninteressierte selbst bewerben. Es gibt aber auch Programme, für die sie vorgeschlagen werden müssen, z.B. durch die Schule, ein*e Professor*in, das Prüfungsamt oder religiöse Würdenträger*innen. Je mehr Leistungen Studierende im Rahmen des Stipendiums erhalten, desto aufwändiger ist der Bewerbungsprozess.
Die meisten Stipendienprogramme der großen Studienstiftungen haben zwei Bewerbungsfristen pro Jahr. Kleinere Stiftungen vergeben Stipendien hingegen nur zu einem Zeitpunkt im Jahr oder fortlaufend. Für den überwiegenden Teil der größeren Stipendienprogramme können sich Studierende bereits vor Studienbeginn bewerben, einige richten sich wiederum ausschließlich an Master-Studierende.

Umfangreichere Informationen zum Bewerbungsprozess erhalten Stipendieninteressierte auf der Webseite von Stipendienkultur Ruhr erfahren.

Strategien für die Bewerbung
  • Klären Sie genau, wer besonders gut in die Stiftung passt, indem Sie beispielsweise die Stiftungsseiten, Profile von Stipendiat*innen analysieren oder – wenn möglich – mit den stipendiatischen Botschafter*innen der Stiftungen in Kontakt treten.
  • Prüfen Sie außerdem die Bewerbungsmodalitäten.
  • Wenn mehrere Stipendien für Sie in Betracht kommen sollten, verschicken Sie keine Einheitsbewerbung, sondern beziehen sich in Ihren Bewerbungsunterlagen auf das jeweilige Stipendium.
  • Erstellen Sie sich einen Zeitplan, insbesondere wenn mehrere Gutachten eingeholt werden müssen, und beginnen Sie frühzeitig mit der Bewerbung.
  • Holen Sie sich ein Feedback auf die Bewerbungsunterlagen ein.
  • Der Auswahlprozess selbst dauert insbesondere bei den größeren Stipendienwerken mehrere Monate. Bei kleineren Stiftungen geht die Auswahl zwar zumeist sehr viel zügiger vonstatten, Sie sollten aber auch andere Formen der Studienfinanzierung in Ihre Planungen einbeziehen.

Eine Bewerbung um ein Stipendium lohnt sich, wenn Studierende genau geklärt haben, ob sie dafür infrage kommen. Die Zentrale Studienberatung der TU Dortmund unterstützt Studierende und zukünftige Studierende dabei auf vielfältige Weise.

Wie fördern Sti­pen­di­en die persönliche und berufliche Zukunft? Wer kann sich be­wer­ben?

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab und welches Sti­pen­dium passt zu wem?

Die Veranstaltungsreihe „Durchstarten mit Stipendien“ bietet Interessierten die Möglichkeit, sich umfassend über die vielfältigen Stipendienmöglichkeiten zu informieren. Expert*innen beraten zu allen Aspekten der Stipendiensuche und –bewerbung.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Studierende und Studieninteressierte als auch an interne sowie externe Multiplikator*innen. 

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der digitalen Veranstaltungsreihe „Durchstarten mit Stipendien“.

Link zur Internetseite.

Save the Date: Veranstaltung „Stipendienkultur fördern und nachhaltig verankern“

Liebes Stipendiennetzwerk, Liebe Multiplikator*innen, Liebe Interessierte,

zum Abschluss unseres Projekts „Stipendienkultur Ruhr“ findet am Donnerstag, 17. Februar 2022, die digitale Veranstaltung „Stipendienkultur fördern und nachhaltig verankern“ statt,

zu welcher wir Sie herzlich einladen. In diesem Rahmen werden wir unsere Abschluss-Publikation „Stipendienkultur stärken – Wegweiser für Hochschulen“ vorstellen und unsere Ansätze und Erkenntnisse, bewährte Konzepte und Erfolgsfaktoren für die Entwicklung einer Stipendienkultur an Hochschulen im Ruhrgebiet teilen. Abschließend diskutieren wir: Wie lässt sich die Stipendienkultur nachhaltig verankern?

Wir freuen uns, wenn Sie sich diesen Termin bereits jetzt vormerken und an potenziell Interessierte (z.B. Botschafter*innen, Regionalgruppen) weiterleiten.
Eine Einladung zur Veranstaltung folgt, sobald das Programm finalisiert ist. Die Anmeldung wird ab Januar 2022 möglich sein.

Mit herzlichen Grüßen im Namen der gesamten Projektgruppe „Stipendienkultur Ruhr“

Marie-Christine Boos

Projektkoordination Stipendienkultur Ruhr

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.