Großer Erfolg in der Exzellenzstrategie
Zusammen haben die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum die Expertenkommission in der Exzellenzstrategie überzeugt: Ihre strategische Partnerschaft im Ruhr Innovation Lab wird als Exzellenzverbund gefördert und zählt damit zu den Top 15 in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Zuvor hatten die beiden Universitäten insgesamt drei Exzellenzcluster eingeworben und sich dadurch für den Spitzenwettbewerb der deutschen Wissenschaft qualifziert.
Ruhr Innovation Lab ist Exzellenzverbund
Die TU Dortmund feiert zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum einen großartigen Erfolg in der Exzellenzstrategie: Ihr gemeinsamer Antrag als Ruhr Innovation Lab wird ab 2027 als neuer Exzellenzverbund gefördert. Die beiden Universitäten überzeugten eine internationale Jury von ihrer wissenschaftlichen Spitzenqualität und ihrer Vision, mit Partnern Lösungen für eine zukunftssichere Gesellschaft zu entwickeln.

Über das Ruhr Innovation Lab
Die TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum werden ab 2027 gemeinsam als Exzellenzverbund gefördert. Im Ruhr Innovation Lab wollen die beiden Partner ihre Stärken bündeln, neue Freiräume in der Spitzenforschung schaffen und die Verbindungen zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik intensivieren. Ziel ist es, den Wohlstand für künftige Generationen zu erhalten, die Vertrauenswürdigkeit digitaler Systeme zu stärken und die Werte der Demokratie zu wahren. Gleichzeitig sollen neue Formen der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit erprobt werden. Das Ruhr Innovation Lab baut auf die langjährige Kooperation beider Universitäten in der UA Ruhr auf.
Aktuelles
- Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund feiern Erfolg in der Exzellenzstrategie (02.10.2026)
- Ruhr Innovation Lab begutachtet (22.05.2026)
- Antrag als Exzellenzverbund eingereicht (12.11.2025)
- Rektoren präsentieren Ideen für Ruhr Innovation Lab (29.09.2025)
- Bochum und Dortmund bewerben sich gemeinsam als Exzellenzverbund (27.06.2025)
Die Rektoren im Gespräch
Podcast „Think. Try. Transform.”
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Von der Idee zum Antrag
Im unizet-Interview sprachen Martin Paul und Manfred Bayer im Oktober 2025 über die gemeinsame Bewerbung um den Titel „Exzellenzverbund”, die Idee hinter dem Ruhr Innovation Lab und darüber, warum Kooperation im Ruhrgebiet mehr ist als nur ein Schlagwort.

Exzellenzcluster
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat am 22. Mai 2025 bekannt gegeben, welche Exzellenzcluster ab 2026 für sieben Jahre gefördert werden. Unter den 70 ausgewählten Vorhaben sind 45 Fortsetzungsanträge und 25 Neuanträge. Das Ruhrgebiet konnte sich in dem harten Wettbewerb verbessern und zählt nun drei Exzellenzcluster. An RESOLV und Color Meets Flavor ist die TU Dortmund beteiligt.
RESOLV - Ruhr Explores Solvation
3. Förderphase
CASA - Securing the Digital Society
2. Förderphase
Color Meets Flavor
1. Förderphase
Über die Exzellenzstrategie (ExStra)
Die Exzellenzstrategie ist ein Förderprogramm von Bund und Ländern, das herausragende Forschung an deutschen Universitäten stärken soll. Sie fördert zum einen besonders starke Forschungsfelder („Exzellenzcluster“) sowie zum anderen Universitäten oder Universitätsverbünde mit überzeugenden Strategien zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit ihrer Forschung („Exzellenzuniversität“ oder „Exzellenzverbund“).
Am 2. Oktober 2026 wird bekannt gegeben, welche Universitäten und Universitätsverbünde neu als Exzellenzuniversitäten bzw. Exzellenzverbünde gefördert werden. Bis zu fünf weitere Standorte können – zusätzlich zu den zehn bereits erfolgreich verlängerten Anträgen – für den Förderzeitraum 2027 bis 2033 aufgenommen werden. Der Wissenschaftsrat hält dazu um 16 Uhr eine live gestreamte Pressekonferenz ab, in der die antragstellenden Universitäten zeitgleich mit der Öffentlichkeit über das Ergebnis informiert werden.
Universitäten, die im Mai 2025 eine hinreichende Zahl an Exzellenzclustern eingeworben hatten, konnten sich in einer zweiten Förderlinie um den Titel Exzellenzuniversität oder Exzellenzverbund bewerben. Zehn bestehende Exzellenzuniversitäten haben ihren Titel im März schon verteidigt. Elf weitere Bewerber haben sich in der aktuellen Runde neu um den Status beworben, darunter auch das Ruhr Innovation Lab. Es gibt bis zu fünf freie Plätze.
Die Entscheidung trifft die Exzellenzkommission. Sie besteht aus internationalen Wissenschaftler*innen sowie den für Wissenschaft zuständigen Minister*innen von Bund und Ländern. Grundlage für die Entscheidung ist ein Strategiekonzept, das insbesondere die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Forschung und die strukturelle Erneuerungsfähigkeit der Organisation darlegt.
Eine erfolgreiche Universität erhält zusätzliche Mittel für ihre Forschung und strategische Entwicklung. Je nach Förderform konnten 10 bis 15 Millionen Euro jährlich für einzelne Universitäten beziehungsweise 15 bis 28 Millionen Euro für Verbünde beantragt werden. Der Titel kann zudem die Sichtbarkeit und internationale Wahrnehmung des Hochschulstandorts stärken.
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