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Lehr­ver­an­stal­tungs­eva­lua­tion

Die studentische Lehrveranstaltungsbeurteilung ist an der TU Dort­mund ein wichtiger Baustein des Qualitätsmanagements von Lehre und Studium. Mit Hilfe von Fragebögen beurteilen die Stu­die­ren­den regelmäßig die Qua­li­tät der Lehr­ver­an­stal­tun­gen. Dadurch unterstützen sie die Lehrenden und Fa­kul­tä­ten dabei, Lehre und Studium weiter zu optimieren. Die Befragungsergebnisse werden in den Lehr­ver­an­stal­tun­gen vorgestellt und fördern so den Dialog über die gegenseitigen Erwartungen und die Stärken und Schwächen der Lehre.

Ein Laptop, ein Notizblock und ein Kugelschreiber liegen auf einem Tisch. © Pixabay

Zudem werden die Er­geb­nisse in den Evaluationskommissionen der Fa­kul­tä­ten analysiert und konkrete Maß­nahmen zur Qualitätsentwicklung abgeleitet, die zur stetigen Verbesserung des Stu­di­ums beitragen. 

Was die Qua­li­tät einer Lehr­veran­staltungen ausmacht, unterscheidet sich je nach Fachkultur und Veranstaltungsformat. Die inhaltliche Gestaltung und Durchführung der Befragungen liegt daher in den Händen der Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen. Bei Fragen zum The­ma Lehrevaluation schreiben Sie uns gerne eine

Die ge­mein­samen Standards für die Durchführung der Lehrveranstaltungsbefragungen sind in der Ordnung zum Quali­täts­manage­ment für Studium und Lehre an der TU Dort­mund festgelegt. Diese sieht vor, dass alle Lehr- und Weiter­bildungs­veran­staltungen mindestens einmal in zwei Jahren evaluiert werden. Pro Dozentin und Dozent werden mindestens zwei Ver­an­stal­tun­gen in diesem Turnus evaluiert. 

Die Befragungsbögen variieren je nach Fakultät und Veranstaltungsart. Folgende Aspekte werden in den Befragungen behandelt:

  • die didaktische und methodische Gestaltung,
  • die Beratung und Be­treu­ung durch die Dozentinnen und Dozenten,
  • die Interaktion zwischen Dozentinnen und Dozenten und Teil­neh­men­den,
  • die An­for­der­ungen und der Arbeitsaufwand,
  • die Rahmenbedingungen der Lehr­ver­an­stal­tung,
  • die Selbsteinschätzung der Stu­die­ren­den zu den eigenen Lernvoraussetzungen,
  • die Einschätzung des Lernerfolgs bzw. Kompetenzerwerbs,
  • eine Gesamtbeurteilung der Lehr- oder Weiterbildungsveranstaltung und
  • Freitextfelder für Anmerkungen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge.

 

Standards der Lehr­ver­an­stal­tungs­eva­lua­tion

Aufgrund von un­ter­schied­lichen fachspezifischen An­for­der­ungen haben die Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund die Verfahren der Lehr­ver­an­stal­tungs­eva­lua­tion individuell anpasst. Für Fragen zur Organisation und zu den Inhalten der Befragungen stehen Ihnen die oben genannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Fa­kul­tä­ten gerne zur Ver­fü­gung.

Zu den ge­mein­samen Standards der Lehr­ver­an­stal­tungs­eva­lua­tion an der TU Dort­mund zählen:

  • alle Lehr- und Weiter­bildungs­veran­staltungen mindestens einmal in zwei Jahre
  • mindestens zwei Ver­an­stal­tun­gen je Dozentin und Dozent in zwei Jahren 
  • didaktische und methodische Gestaltung
  • Beratung und Be­treu­ung durch die Dozentinnen und Dozenten
  • Interaktion zwischen Dozentinnen und Dozenten und Teil­neh­men­den
  • An­for­der­ungen und Arbeitsaufwand
  • Rahmenbedingungen der Lehr- oder Weiterbildungsveranstaltung
  • Selbsteinschätzung der eigenen Lernvoraussetzungen
  • Einschätzung des Lernerfolgs bzw. Kompetenzerwerbs
  • Gesamtbeurteilung der Lehr- oder Weiterbildungsveranstaltung
  • Freitextfelder für die Anmerkungen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge
  • Befragungen innerhalb der Ver­an­stal­tun­gen mithilfe von Papierfragebögen
  • automatisierte Auswertung der Fragebögen sowie Erstellung und Versand von Ergebnisberichten
  • Vorstellung und Diskussion der Er­geb­nisse in den jeweiligen Ver­an­stal­tun­gen durch die Dozentinnen und Dozenten
  • Ergebnisanalyse und Einleitung und Umsetzung von Qualitätsentwicklungsmaßnahmen in den Evaluationskommissionen
  • Dokumentation in der Qualitätsberichterstattung 

In­for­ma­ti­onen zum Daten­schutz

Zweck / Rechtliche Grundlage

Die LVB ist ein wichtiges Element zur Qualitätsentwicklung und -sicherung von Lehre und Studium an der TU Dort­mund. Das studentische Feedback dient u.a. dazu,

  • Stu­die­ren­den zu ermöglichen, Lob und veranstaltungsbezogene Kritik zu äußeren,
  • Lehrenden eine Rückmeldung zur wahrgenommenen Qua­li­tät ihrer Lehr- bzw. Weiter­bildungs­veran­staltungen zu geben,
  • Lehrende dabei zu unterstützen, Stärken und Schwächen der eigenen Lehre zu analysieren und ggf. zu optimieren,
  • Fa­kul­tä­ten In­for­ma­ti­onen bereitzustellen, aus denen Maß­nahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qua­li­tät und Organisation von Lehre und Wei­ter­bil­dung  abgeleitet und überprüft werden können.

Nach §7 des Gesetzes über die Hoch­schu­len des Landes Nordrhein-Westfalen (HG NRW) ist die TU Dort­mund dazu verpflichtet, die Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich der Lehre zum Zweck der Qualitätsentwicklung und -sicherung regelmäßig zu überprüfen und zu bewerten. Die hierzu eingesetzten Evaluationsverfahren werden in Ordnungen geregelt.

An der TU Dort­mund sind die Rahmenbedingungen der Lehrveranstaltungsbeurteilung (LVB) in der Ordnung zum Quali­täts­manage­ment für Studium und Lehre an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund vom 27. Dezember 2019 festgelegt.

Nach dem HG NRW und der EvaO haben alle Mitglieder und Angehörige der TU Dort­mund die Pflicht, an Evaluationsverfahren zur  Qualitätssicherung von Lehre und Studium mitzuwirken.
Befragungsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben die Möglichkeit einzelne oder aller Fragen unbeantwortet zu lassen. Dies gilt insbesondere für  Angaben, die Rückschlüsse auf ih­re oder eine andere Person zulassen könnten.

Zuständigkeiten

Das Rektorat trägt die Gesamtverantwortung für die Evaluation an der TU Dort­mund. Auf Einrichtungsebene obliegt die Ver­ant­wor­tung für die Evaluation und die Zuständigkeit für die Durchführung der Evaluationsverfahren in den Fa­kul­tä­ten dem Dekanat, im DoKoLL der Direktorin oder dem Direktor und in den zentralen wis­sen­schaft­lichen Ein­rich­tun­gen der Lei­te­rin oder dem Leiter.

Innerhalb der Fa­kul­tä­ten wird die LVB z.B. durch die Dekanatsassistenz oder Studienkoordination or­ga­ni­siert. Die Fa­kul­tä­ten werden durch das Dezernat Hochschulentwicklung und Organisation bei der Durchführung und Auswertung un­ter­stützt, das zu­sam­men mit dem ITMC auch die Evaluationssoftware EvaSys bereitstellt.

Alle Mitglieder und Angehörigen der TU Dort­mund, die mit Daten im Rahmen der LVB umgehen, sind zur Einhaltung der daten­schutz­recht­lichen Bestimmungen verpflichtet.

Für hochschulweite Fragen zum Daten­schutz im Rahmen der LVB steht Ihnen der Datenschutzbeauftragte der TU Dort­mund gerne zur Ver­fü­gung:

August-Schmidt-Straße 4

44227 Dort­mund

Telefon (0231) 755 – 2593

Datenerhebung und Verarbeitung

Für die technische Umsetzung der Umfragen werden folgende Daten erhoben:

  • Daten über Dozentinnen und Dozenten:
    Titel, Vorname, Nachname, Zugehörigkeit zur Organisationseinheit, E-Mail-Adresse
  • Daten über Lehr- bzw. Weiter­bildungs­veran­staltungen:
    Veranstaltungsname, Veranstaltungsnummer, Semester der Veranstaltungsdurchführung, Veranstaltungsart, Anzahl der Teil­neh­men­den

Grundlage sind die im Veranstaltungsmanagement-System der TU Dort­mund gespeicherten Lehrveranstaltungsdaten und/oder Angaben der Dozentinnen und Dozenten.

Die Fragebögen für die LVB werden unter Beachtung der daten­schutz­recht­lichen Bestimmungen von den jeweiligen Fa­kul­tä­ten erstellt und durch den Fakultätsrat beschlossen. Sie enthalten u.a. Fragen zur:

  • didaktischen und methodischen Gestaltung,
  • Beratung und Be­treu­ung durch die Dozierenden,
  • Selbsteinschätzung des Lernerfolgs bzw. Kompetenzerwerbs,
  • Gesamtbeurteilung der Ver­an­stal­tung und
  • Freitextfelder für Anmerkungen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge.

Die Beurteilungen der Stu­die­ren­den zu den Lehr­ver­an­stal­tun­gen dürfen nur so erhoben und ausgewertet werden, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Befragungsteilnehmerinnen und -teilnehmer mög­lich sind. Bei Umfragen mit Papierfragebögen sollten die ausgefüllten Fragebögen von einer unabhängigen Person (z. B. vorher benannte Studentin oder vorher benannter Student) eingesammelt und an einer zentralen Stelle (z.B. von der Fakultät eingerichtetes Postfach) zur Auswertung abgeben werden. Darüber hinaus werden Ver­an­stal­tun­gen mit weniger als zehn Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmern gemäß EvaO nur dann mithilfe eines Fragebogens evaluiert, wenn alle Teil­neh­men­den der Ver­an­stal­tung einwilligen.

Wenn Dozentinnen und Dozenten selbst ih­re eigenen Ergebnisberichte veröffentlichen möchten, muss darauf geachtet werden, dass einzelne Befragungsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch die Darstellungsform nicht identifizierbar sind. So müssen z.B. handschriftliche Kommentare aus Freitextfeldern vor einer Veröffentlichung entfernt werden.

Die meisten LVB werden mithilfe der Evaluationssoftware EvaSys durchgeführt. Die ausgefüllten Papierfragebögen werden von der Scanstelle digitalisiert und automatisch an den EvaSys-Server zur Erkennung und Auswertung weitergeleitet. Daten aus Online-Fragebögen werden direkt auf dem EvaSys-Server gespeichert. Die Datenübertragung von einem Webbrowser zum EvaSys-Server wird durch eine SSL-Ver­schlüs­se­lung gesichert.

Für den Schutz der personenbezogenen und personenbeziehbaren Daten wurde ein umfassendes Sicherungskonzept erstellt, das sowohl die hardware- als auch softwaretechnische Seite umfasst. Unter anderem gehört hierzu die restriktive Kon­trol­le des Zugriffs auf den EvaSys-Server, die Einrichtung von Nutzerrollen mit abgestuften Datenzugriffsrechten in EvaSys, die Sicherheitsverschlüsselung der Datenübertragung, die gesicherte Aufbewahrung und datenschutzgerechte Vernichtung der Papierfragebögen.

Die Papierfragebögen und die beim Scanvorgang erstellten Bilddateien werden semesterweise, d.h. drei Monate nach Abschluss der Evaluationsphase datenschutzgerecht vernichtet bzw. gelöscht. Die auf dem EvaSys-Server gespeicherten personenbezogenen Daten werden spätestens nach drei Jahren zentral durch das Dezernat Hochschulentwicklung und Organisation unwiderruflich gelöscht.

Datenübermittlung und Betroffenenrechte

Die Er­geb­nisse der LVB sind in erster Linie für die Dozentin oder den Dozenten selbst und die Stu­die­ren­den der jeweiligen Ver­an­stal­tung bestimmt. Die Lehrenden erhalten eine Auswertung zu jeder ihrer evaluierten Ver­an­stal­tung per E-Mail zugesandt. Sie stellen die Er­geb­nisse in der Ver­an­stal­tung vor und diskutieren diese mit den Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmern.

Darüber hinaus werden die Er­geb­nisse in der Evaluationskommission der jeweiligen Fakultät bzw. zentralen Einrichtung analysiert und geeignete Qualitätsentwicklungsmaßnahmen abgeleitet. Die Evaluationskommissionen fungieren dabei als beratendes Gremium für den Fakultätsrat. Dieser erhält die Er­geb­nisse und die darauf aufbauenden Entwicklungsmaßnahmen zunächst ohne Personenbezug. Nur auf Anfrage erhält der Fakultätsrat im erforderlichen Umfang Einsicht in die personenbezogenen Er­geb­nisse.

Die Er­geb­nisse der LVB fließen in die Qualitätsberichte der Fa­kul­tä­ten ein, die in einem Turnus von zwei Jahren erstellt und veröffentlicht werden. Die Ergebnisdarstellung erfolgt dabei in einer Form, in der Einzelpersonen nicht identifizierbar sind (z.B. durch Zusammenfassung der Er­geb­nisse aller Vorlesungen).

Die Fa­kul­tä­ten können Ordnungen verabschieden, die eine einrichtungsinterne Veröffentlichung von veranstaltungsbezogenen Ergebnissen vorsehen.

Alle Betroffenen haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung der im Rahmen der LVB gespeichert Daten.

Voraussetzung für die Wahr­neh­mung dieser Rechte ist, dass die Daten einzelnen Personen zugeordnet werden können.

Zudem steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu.

Bei Frage zu den im Rahmen der LVB von Ihnen gespeicherten Daten wenden Sie sich bitte an die zuständige Person in ihrer Fakultät.

Darüber hinaus steht Ihnen Urs Heidemann vom Dezernat Hochschulentwicklung und Organisation gerne zur Ver­fü­gung.

Ansprechpartner:

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.