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Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung besiegelt besondere Zu­sam­men­arbeit

TU Dort­mund fördert Talente des Werner-Richard-Berufskollegs in Wetter

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Christian Stauer und Schulleiter Christof Hoffmann unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. © Thomas Urban​/​Evangelische Stiftung Volmarstein
Christian Stauer (vorne, 2.v.l.), Projektkoordinator Ta­lent­scou­ting der TU Dort­mund, und Christof Hoffmann (vorne, 2.v.l.), Schulleiter des Werner-Richard-Berufskollegs, unterzeichneten die Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung, die die Zu­sam­men­arbeit zwischen der Schule und der Uni­ver­si­tät verstetigt. Bei der feierlichen Unterzeichnung waren auch einige „Talente“ und Talentscout Barbara Bernhard (rechts) zu Gast. Christian Stauer (vorne, 2.v.l.), Projektkoordinator Ta­lent­scou­ting der TU Dort­mund, und Christof Hoffmann (vorne, 2.v.l.), Schulleiter des Werner-Richard-Berufskollegs, unterzeichneten die Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung, die die Zu­sam­men­arbeit zwischen der Schule und der Uni­ver­si­tät verstetigt. Bei der feierlichen Unterzeichnung waren auch einige „Talente“ und Talentscout Barbara Bernhard (rechts) zu Gast.

Die Schü­ler­in­nen und Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs in Wetter müssen sowohl ihren Schulalltag als auch die Studien- und Berufsorientierung mit ihren körperlichen Beeinträchtigungen oder Autismus-Spektrum-Störungen meistern. Barbara Bernhard, Talentscout der TU Dort­mund, besucht die Schule seit Herbst 2017 regelmäßig und geht mit den Jugend­lichen auf die Suche nach Studiengängen, die zu ihnen passen. Sie un­ter­stützt die jungen Frauen und Männer dabei, ihre Potenziale auszuschöpfen. Das Berufskolleg und die TU Dort­mund haben ihre Zu­sam­men­arbeit am Dienstag, 4. Dezember, mit einer Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung besiegelt.

Die Anmeldelisten zu den Sprechstunden von Barbara Bernhard sind stets gut gefüllt. Sie berät talentierte Schü­ler­in­nen und Schüler des Berufskollegs, wie sie die Zeit nach dem Schulabschluss gestalten können. Dafür bleibt ihr pro Klasse nur ein Jahr Zeit. Die Jugend­lichen, die zur Ta­lent­scou­ting-Zielgruppe gehören, haben meist schon eine Aus­bil­dung absolviert und machen dann in nur einem Jahr das fachgebundene Fachabitur beziehungsweise die Fachoberschulreife. „Der begrenzte Zeitraum, in dem wir die Schü­ler­in­nen und Schüler beraten können, ist Her­aus­for­de­rung und Chance zugleich. So ist die Zu­sam­men­arbeit mit den Jugend­lichen viel intensiver, weil man schnell die passenden Angebote für die Talente finden muss“, sagt Projektkoordinator Christian Stauer, während er gemeinsam mit Schulleiter Christof Hoffmann die Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung unterschreibt. Eine zusätzliche Plakette, die das Berufskolleg als „Schule im NRW-Ta­lent­scou­ting“ kennzeichnet, macht die Kooperation auch nach außen sichtbar.

Begeisterung für das Ta­lent­scou­ting am Berufskolleg

Um den reibungslosen Ablauf des Ta­lent­scou­tings am Berufskolleg kümmert sich Kirsten Bierwirth, Klassenlehrerin der Fachoberschule für Wirtschaft und Ver­wal­tung. Sie war sofort vom Ta­lent­scou­ting-Pro­gramm begeistert und sorgte mit Schulleiter Christof Hoffmann dafür, dass es knapp zwei Monate nach dem ersten Kennenlernen mit den Ta­lent­scouts die erste Sprechstunde gab. Die Jugend­lichen werden individuell und ergebnisoffen beraten, wie sie die Zeit nach dem Schulabschluss gestalten können. Für die Beratung nutzen die Ta­lent­scouts unterschiedliche Wege: persönliche Gespräche, Facebook oder WhatsApp.
Das Ta­lent­scou­ting richtet sich vor allem an Jugendliche, die aus einem Umfeld kommen, das sie nicht immer bei den Themen der Studien- und Berufswahl unterstützen kann. Das Werner-Richard-Berufskolleg in Wetter ist eine Schule der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

Ta­lent­scou­ting der TU Dort­mund 

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) stellt für das Ta­lent­scou­ting bis 2020 rund 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Seit Herbst 2016 beteiligen sich 17 Universitäten und Hoch­schu­len in ganz NRW am Ta­lent­scou­ting. Diese wurden von einer Jury im Rahmen eines landesweiten Ausschreibungsverfahrens ausgewählt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.