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Zum Evangelischen Kirchentag entsteht ein Ort der Begegnung

Stu­die­ren­de schließen Aufbau des „stadt paradies sanktreinoldi“ ab

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Gruppenfoto im "stadt paradies sanktreinoldi: Die Personen stehen teilweise im grün-gelb gestrichenen Arkadengang, teilweise auf der bepflanzten Rasenfläche © Martina Hengesbach
Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (4.v.r.) und Prof. Barbara Welzel (5.v.r.) sowie Bauherr Michael Küstermann eröffneten mit vielen Beteiligten das „stadt paradies sanktreinoldi“.

Rechtzeitig vor Beginn des Evangelischen Kirchentags hat Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Montag, 17. Juni, das „stadt paradies sankreinoldi“ eröffnet. „Bei der Errichtung dieses Bauwerks haben wir davon profitiert, dass wir Wissenschaftsstadt sind“, sagte Sierau. Das „Paradies“ war in Zusammenarbeit von Studierenden, Wissen­schaft­lerinnen und Wissenschaftlern sowie Förderern aus der Stadt entstanden.

Der Paradiesgarten ist „eigentlich viel zu schön, um ihn nach dem Kirchentag wieder abzubauen“, meinte Sierau. Mit dem Entwurf von Prof. Paul Kahlfeldt von der TU Dort­mund verändere sich die Atmosphäre vor der Reinoldikirche in Dort­mund. Das stellte auch Michael Küstermann, Pfarrer der St. Reinoldi-Kirche fest. Wer durch die beiden südlichen Eingänge in die Kirche tritt, durchquert zuvor zwei Elemente des Bauwerks. Bauherr Küstermann bedankte sich besonders bei den Förderern und bei Dirk von Kölln, dem Leiter der Modellbauwerkstatt der TU Dort­mund. Dort war außerhalb der Dienstzeiten das Bauwerk entstanden. Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel sieht in dem Bauwerk auch ein Miteinander der Generationen in der Stadt: Sie lobte vor allem das Engagement der Studierenden und der städtischen Azubis. Die Studierenden kümmerten sich um das Gebäude, die Auszubildenden begrünten den Innenhof des Paradiesgartens.

Mehr als dreißig Meter lang und acht Meter hoch

Mehr als eine Woche hatte der Aufbau des „stadt paradies sanktreinoldi“ gedauert. Am Montag vergangener Woche hatte die Firma Weise, ein Förderer des Projekts, mit der Montage des Gerüsts begonnen. Anschließend schraubten die Studierenden die Bodenplatten fest. Teilweise musste der Boden mit der Stichsäge angepasst werden. Doch im Wesentlichen steckten die Studierenden die Bauteile zusammen und befestigten sie per Akkuschrauber am Boden. Im Endausbau ist das „stadt paradies sanktreinoldi“ mehr als dreißig Meter lang, acht Meter tief und an seinen zwei seitlichen Torbauten mehr als acht Meter hoch.

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