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Anmeldungen sind ab sofort möglich

Schülerinnen und Schüler lernen bei do-camp-ing MINT-Fächer an der TU Dort­mund kennen

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Ein Mann kniet am Boden und hält Plastikkisten in den Händen. © Felix Schmale​/​TU Dort­mund
Uwe Sondhof vom Bereich Förder- und Lagerwesen der Fakultät Maschinenbau wird die do-camper ganz praktisch in Logistik-Systeme einführen.

Auf dem Gelände der TU Dort­mund campen und dabei die Universität kennenlernen: Das ist mit do-camp-ing möglich, das in diesem Jahr zum 18. Mal stattfindet. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Vom 14. bis zum 19. Juli können Schülerinnen und Schüler in insgesamt sieben Projekten die Fachgebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik kennenlernen – also sogenannte MINT-Studienfächer. Sie arbeiten an spannenden, herausfordernden Projekten und gewinnen Einblicke in die Inhalte der Studiengänge sowie in Berufsfelder und lernen gleichzeitig das Studierendenleben kennen. Gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern lösen sie eine technische Aufgabe und prä­sen­tie­ren am Ende der Woche ihre Ergebnisse vor allen Camp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern, einer Jury sowie ihren Eltern. Außerdem wird die Projektwoche von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.

Neues Projekt aus der Logistik ist Teil von do-camp-ing

Was erwartet die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr? Neben sechs weiteren Projekten ist in diesem Jahr eines aus der Logistik neu dabei. „Logistik ist längst mehr, als nur ein Paket von A nach B zu bringen“, sagt Uwe Sondhof vom Bereich Förder- und Lagerwesen der Fakultät Maschinenbau an der TU Dort­mund. Er betreut für do-camp-ing das Projekt „Internet of things und cyberphysische Systeme in der Logistik“. „Dabei geht es darum, dass Schülerinnen und Schülern deutlich wird, dass Logistik nicht nur eine Transportleistung ist, sondern eine Vielzahl von Disziplinen umfasst – nämlich Maschinenbau, Elektrotechnik, Datenverarbeitung und Betriebswirtschaft“, sagt Sondhof. In seinem Projekt werden die Schülerinnen und Schüler im Innovationslabor der TU Dort­mund einen batteriebetriebenen Taster mit eigenem WLAN bauen, mit dem sich auf Knopfdruck Vorgänge im Internet der Dinge auslösen lassen. Die Anwendungen reichen von der einfachen Nachbestellung eines Verbrauchsartikels bis zur Steuerung vernetzter Maschinen. Der von den Schülerinnen und Schülern gebaute Taster nimmt Anleihen bei dem von Amazon verkauften „Dash Button“ sowie bei dem vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) entwickelten „IoT Service Button“. Das IML, das eng mit der TU Dort­mund kooperiert, forscht dazu.

Vielseitige Projekte für Technik- und Informatikbegeisterte

In den weiteren Projekten erhalten die Teilnehmenden Antworten auf Fragen wie: Wie kommen Videobilder in den Computer? Was hat das mit selbstfahrenden Autos zu tun oder welche Herausforderungen muss ein Roboter beim Treppensteigen meistern? Darüber hinaus können die Do-camper Katapulte bauen, im Reinraum oder am 3D-Drucker arbeiten und Bauteile löten.

Bereits seit 2008 unterstützt das Dort­mun­der Unternehmen WILO SE do-camp-ing. „do-camp-ing ist ein bewährtes Projekt zur Studienorientierung. Viele zukünftige Fachkräfte können hier frühzeitig herausfinden, welches Studium zu ihren Interessen und Begabungen passt. Das wollen wir weiter unterstützen“, sagt Heidemarie Schöpke, die von WILO aus das Projekt betreut. „Wer sich für Technik und Informatik begeistert, soll sich in jedem Fall anmelden“, so do-camp-ing-Projektleiterin Seuk-Young Jang.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.