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Bachelor (1 Fach)

Chemie

Zusammen­fassung

Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
Fachbereich Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik
Regel­studienzeit 6 Semester
Zulassungs­beschränkung keine
Studienbeginn Win­ter­se­mes­ter
Sprache deutsch
Weitere In­for­ma­ti­onen Web­sei­te Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie

Kurzportrait

Che­mi­sche Produkte finden sich überall in unserem Alltag: Medikamente, Kosmetika, Speichermedien, Kunststoffe – an allem sind Chemikerinnen und Chemiker be­tei­ligt. Sie un­ter­su­chen die Struk­tur und die Ei­gen­schaf­ten von Stoffen, experimentieren mit Verbindungen und erforschen in­no­va­ti­ve Einsatzgebiete.

Das Bachelorstudium der Chemie setzt sich aus folgenden Lehr­ver­an­stal­tun­gen zu­sam­men:

  • Chemie (Allgemeine, Analytische, Anorganische, Organische und Physikalische Chemie)
  • Methoden der Strukturaufklärung
  • Mathe­matik und Physik
  • Toxikologie und Rechtskunde
  • Technische Chemie
  • Bioorganische Chemie
  • Wahlpflichtvorlesungen und -praktika

Die meisten Pflichtveranstaltungen wer­den von Laborpraktika begleitet. Diese umfassen mit den dazugehörigen Se­mi­na­ren fast 50% der Präsenzzeit im Stu­di­um. Für Lehre und Praktika im Bereich der Chemie sind mehr als 75% der Anwesenheitszeit an der Uni­ver­si­tät vorgesehen.

Eine Be­son­der­heit des Bachelorstudiums der Chemie an der TU Dort­mund ist die Mög­lich­keit, in Technischer Chemie einen Einblick in die Ver­fah­ren der chemischen Industrie und die Umsetzung von Reaktionen vom Labormaßstab in den Großmaßstab zu bekommen. Zudem erlernen die Stu­die­ren­den in Bioorganischer Chemie, welche Ei­gen­schaf­ten Bio­mo­le­kü­le wie Proteine, Peptide, Oligonukleotide und Nukleinsäuren haben und wie man mit ihnen Reaktionen z.B. für neue Produkte durchführen kann. Das Bachelorstudium wird mit einer Bachelorarbeit ab­ge­schlos­sen, die eine erste eigene wis­sen­schaft­liche Ar­beit ist.

Fähigkeiten und Kennt­nisse

Für das Stu­di­um wer­den im Bereich Chemie keine Kennt­nisse oder Praktika vorausgesetzt, da im Stu­di­um alle Grund­la­gen vermittelt wer­den. Jedoch fällt der Einstieg umso leichter, je mehr chemisches Wissen vorhanden ist. In Mathe­matik und Englisch wer­den hingegen Grundkenntnisse benötigt. Zumindest das Lesen und Verstehen von englischen Fachpublikationen wird spätestens ab dem Ende des Bachelorstudiums vorausgesetzt.

Allgemein ist für das Stu­di­um Freude an der Chemie und am Experimentieren notwendig. Außerdem sollten Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen, Motivation, Freude am Ler­nen und eine selbstständige Arbeitsweise mitgebracht wer­den.

Zur Vorbereitung auf das Stu­di­um bietet die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie in den zwei letzten Wochen vor Beginn des Stu­di­ums zum Win­ter­se­mes­ter einen Vorkurs an. Hier wer­den chemischer und mathematischer Schulstoff wie­der­holt.

Berufs- und Tä­tig­keits­fel­der

Chemikerinnen und Chemiker haben vielfältige be­ruf­li­che Per­spek­tiven zum Beispiel auf folgenden Gebieten:

  • In­no­va­tive Werkstoffe (z.B. Kunststoffe mit besonderen Ei­gen­schaf­ten)
  • Wirk­stoffe zur Bekämpfung von Krank­hei­ten
  • Additive (z.B. Flammschutzmittel, Weichmacher, Lichtschutzmittel)
  • Erschließung neuer nachwachsender Roh­stoffe
  • Produkte der Computertechnik und Mikroelektronik
  • Me­di­en für die Speicherung von Energie, In­for­ma­ti­onen etc.
  • Ent­wick­lung nachhaltiger Produkte
  • Ent­wick­lung neuer Tests, Messmethoden und –geräte

Chemikerinnen und Chemiker kön­nen nicht nur in der For­schung und Ent­wick­lung tätig sein, sondern auch im Bereich Anwendungstechnik, Prozessoptimierung, Quali­täts­manage­ment, che­mi­sche Analytik, Produktmanagement, Vertrieb, Marketing, Patentwesen, Dokumentation, Organisation, Unternehmenskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsberatung, Versicherungswesen, Pharmaberatung etc.

Der Bachelorabschluss qua­li­fi­ziert für das Berufsleben. Fast alle Stu­die­ren­den schließen jedoch ein Masterstudium und oft eine Pro­mo­ti­on an.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen

Ein Auslandssemester bzw. -jahr ist be­son­ders gut in der Masterphase mög­lich, da hier keine Pflichtveranstaltungen mehr absolviert wer­den müssen, sondern nur Wahlpflichtveranstaltungen mit gewissen Rahmenvorgaben. Im Ausland kön­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen absolviert, ein Forschungspraktikum durch­ge­führt oder die Masterarbeit angefertigt wer­den.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.