Konzert: Dortmunder Legenden – Sakrales und Weltliches aus und für St. Reinoldi
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Gerard Bunks großes Orgelwerk „Legende” op. 29 – eine Art sinfonische Dichtung für Orgel – erklingt dabei als Uraufführung in einer vom Sinfonischen Blasorchester in Auftrag gegebenen Fassung für Sinfonische Blasorchester. Hinzu kommt die selten aufgeführte zweite Bunk-„Legende” op. 55a für Orgel und Blechbläserquartett. Unter der Leitung von Constantin Hesselmann zeigt das Sinfonische Blasorchester eine große stilistische Bandbreite und kombiniert geistliche und weltliche Werke verschiedener Epochen: Giovanni Gabrielis berühmte „Sonata pian‘ e forte” wird ebenso zu hören sein wie Max Bruchs „Romanze” für Viola; zu modern arrangierten Renaissancetänzen von Michael Praetorius gesellen sich Werke von Jan Van der Roost, Arthur Bliss und Hubert Parry. Die Solisten sind der Organist Manfred Schwendner (Kantor der Marienkirche Dortmund) sowie Ann-Sophie Cristea (Viola).
Zum Sinfonischen Blasorchester
Das Sinfonische Blasorchester (SBO) wurde 2001 von Studierenden um den Dirigenten Marcus Sieverdingbeck gegründet. Im Jahr 2009 übernahm Constantin Hesselmann die Leitung des Orchesters. Das Ensemble zählt heute über 50 Mitglieder. Das SBO möchte zeigen, dass es abseits der üblichen Klischees eine moderne sinfonische Blasmusik gibt, die begeistern kann. Die Programme der SBO-Konzerte spiegeln die ganze Vielfalt der Literatur für Blasorchester wider, wobei ein Schwerpunkt auf anspruchsvoller Originalliteratur für Blasorchester liegt. Bearbeitungen und unterhaltsame Werke runden das Repertoire ab. Das SBO widmet sich darüber hinaus auch neuartigen Konzertprojekten mit anderen Ensembles. Eine weitere Besonderheit sind pädagogische Konzerte, die für Schülerinnen und Schüler in Bläserklassen durchgeführt werden.