Zum Inhalt
Jahreskonferenz für Ökonomische Bildung an der TU Dort­mund

Wirtschaft braucht festen Platz im Stundenplan

-
in
  • Top-Meldungen
  • Studium & Lehre
  • Campus & Kultur
  • Studienorientierung
  • Medieninformationen
Gruppenbild von Prof. Volker Bank, Yvonne Gebauer, Prof. Andreas Liening und Prof. Insa Melle. © Felix Schmale​/​TU Dort­mund
Trafen sich auf der Jahreskonferenz der Deutschen Gesell­schaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) an der TU Dort­mund: DeGÖB-Vorsitzender Prof. Volker Bank, NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, Dekan Prof. Andreas Liening und Prorektorin Studium Prof. Insa Melle von der TU Dort­mund (von links).

Was ist Innovation? Gibt es die geborene Unternehmerin oder den geborenen Unternehmer? Wie kann ich ein Start-up gründen? Die meisten Schü­ler­in­nen und Schüler könnten diese Fragen wohl nicht beantworten, weil das Fach Wirtschaft nicht auf ihrem Stundenplan steht. Die Mitglieder der Deutschen Gesell­schaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) möchten das ändern und ökonomische Themen viel stärker in den Fokus von Lehrkräften sowie Schü­ler­in­nen und Schülern rücken. Zum The­ma „Ökonomische Bildung und Innovation“ kamen vom 25. bis 27. Februar rund 100 Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaft­ler aus Deutsch­land, Österreich und der Schweiz an der TU Dort­mund zusammen. Prof. Andreas Liening und sein Team aus dem Bereich Entrepreneurship und Ökonomische Bildung der TU Dort­mund hatten die DeGÖB eingeladen, ihre Jahreskonferenz in Dort­mund auszurichten.

„Wir verfolgen die politischen Gespräche zur flächendeckenden Einführung des Fachs Ökonomie an allgemeinbildenden Schulen mit großem In­te­res­se­“, sagte der DeGÖB-Vorsitzende Prof. Volker Bank von der TU Chemnitz bei der Begrüßung zur Konferenz in Dort­mund. „Unverkennbar gibt es große politische Wider­stände“, so der Wissen­schaft­ler, der gleich zu Beginn der Veranstaltung verdeutlichte, wie kontrovers das The­ma Ökonomische Bildung in Schulen diskutiert wird. „Es freut uns, dass so viele Ex­per­tin­nen und Experten aus diesem Fachgebiet an der TU Dort­mund, die zu den größten lehrerbildenden Universitäten in NRW gehört, zusammengekommen sind. Schließlich müssen die Studierenden an den Universitäten bestmöglich ausgebildet werden, um ökonomische Inhalte er­folg­reich vermitteln zu können“, betonte Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dort­mund bei ihrem Grußwort.

Wirtschaft als Schulfach 

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung in NRW, eröffnete die Tagung mit einem Vortrag zum „Schulfach Wirtschaft in NRW“. „Wir setzen unser Ziel um und stärken die ökonomische Bildung. Schule hat die Aufgabe, junge Men­schen auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten und sie in die Lage zu versetzen, die politischen, sozialen und auch die wirtschaftlichen Verhältnisse in Zukunft mitzugestalten. Deswegen führt das Schulministerium an allen Schulformen der Sekundarstufe I bis zum Schuljahr 2020/21 das Fach Wirtschaft ein beziehungsweise stärkt dessen Stellung im Fächerkanon“, sagte die Ministerin. Prof. Andreas Liening, Dekan der Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften der TU Dort­mund und Gastgeber der Konferenz, freute sich über den Besuch von Yvonne Gebauer und betonte, „dass die Ex­per­tin­nen und Experten der Ökonomischen Bildung die Chance nutzen, um sich bei der Tagung intensiv auszutauschen, damit sie der Politik bei der flächendeckenden Einführung des Fachs Wirtschaft mit Rat und Tat zur Seite stehen können.“

Junior Innovation Day vermittelt innovative Geschäftsmodelle

Am ersten Tag der Konferenz wurden auch die Schulen aus­ge­zeich­net, die am Junior Innovation Day 2018 des Bereichs Entrepreneurship und Ökonomische Bildung und an der Junior Entrepreneurship School des Centrum für Entrepreneurship und Transfer (CET) der TU Dort­mund teil­ge­nom­men hatten. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart ist Schirmherr des Junior Innovation Day. Bei beiden Veranstaltungsformaten beschäftigen sich Schü­ler­in­nen und Schüler mit inno­va­ti­ven Geschäftsmodellen und lernen so ökonomische Zusammenhänge kennen.


Zudem hielt Prof. Ray Land, Emeritus der Durham University (Großbritannien), einen Impulsvortrag, der die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer auf die kommenden Tage einstimmte. Am 26. und 27. Februar standen zahlreiche Vorträge und Work­shops zu den Bereichen Lehrerbildung, Lehr-Lernforschung, Finanzielle Bildung, Berufsorientierung und Entrepreneurship Education auf dem Pro­gramm.

Über das Centrum für Entrepreneurship & Transfer der TU Dort­mund

Das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dort­mund verbindet systematische Gründungsförderung mit zielgerichteter For­schung zu unternehmerischen Themen. Das Team des CET unterstützt Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaft­ler sowie Stu­die­ren­de der TU Dort­mund dabei, aus ihren Ideen innovative Start-ups zu machen – mit großem Erfolg: Am 17. Januar wurde die TU Dort­mund zum Exzellenz Start-Up-Center.NRW ernannt und erhält vom NRW-Wirtschaftsministerium für die kommenden fünf Jahre rund 20 Millionen Euro, damit die Uni­ver­si­tät die Anzahl und Qualität innovativer Ausgründungen steigern und den Start-ups optimal unter die Arme greifen kann.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.