Zum Inhalt
Neues DFG-Schwer­punkt­programm

Wie verändert die Di­gi­ta­li­sie­rung unsere Arbeitswelt?

-
in
  • Top-Meldungen
  • For­schung
Porträtfoto © Felix Schmale​/​TU Dort­mund
Prof. Michael Henke von der Fakultät Maschinen­bau der TU Dort­mund verknüpft in seiner For­schung Technologie- und Managementthemen.

Die Di­gi­ta­li­sie­rung wird unsere Arbeitswelten grundlegend und nachhaltig verändern. Wie die Bedingungen hierfür aussehen und welche Dynamik die Transformation entwickeln kann, wird im neuen Schwer­punkt­programmDi­gi­ta­li­sie­rung der Arbeitswelten. Zur Erfassung und Erfassbarkeit einer systemischen Transformation“ (SPP 2267) erforscht. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) fördert das Pro­gramm ab 2020 für zunächst drei Jahre. Von der TU Dort­mund ist Prof. Michael Henke vom Bereich Unternehmens­logistik der Fakultät Maschinen­bau beteiligt.

Die For­schung zur Di­gi­ta­li­sie­rung ist derzeit stark fragmentiert und auf einzelne technische Phänomene ausgerichtet. Im Schwer­punkt­programm soll daher interdisziplinär un­ter­sucht werden, wie die gesamtgesellschaftlichen Bedingungen für die Di­gi­ta­li­sie­rung der Arbeitsgesellschaft aussehen. Dabei steht das Zusammenwirken von drei Prozessen des digitalen Wandels im Zentrum – schließlich muss dieser sozial vorbereitet, technisch ermöglicht und gesellschaftlich bewältigt werden.

Die digitale Transformation wird als dynamischer Prozess verstanden, der insbesondere durch folgende Ent­wick­lungen gekennzeichnet ist: Digitale Abläufe durchdringen die Arbeitswelt, Daten werden immer leichter verfügbar gemacht und autonome Systeme arbeiten zunehmend selbstständig. Neben dem sozio-technischen Wandel der Arbeit in traditionellen Dienstleistungs- und Industriesektoren wird auch die Entwicklung neuer Formen wie zum Beispiel eine plattformvermittelte Selbst­stän­dig­keit in den Blick genommen.

Verknüpfung von Technologie- und Managementthemen

Prof. Michael Henke und seine Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mitarbeiter vom Bereich Unternehmens­logistik entwickeln in­no­va­ti­ve Methoden, Konzepte und Instrumente der Unternehmens­logistik und des Supply Chain Managements. Im Schwer­punkt­programm 2267 sorgt Prof. Henke für die Verknüpfung von Technologie- und Managementthemen, die für eine erfolgsorientierte Weiterentwicklung der Un­ter­neh­men von besonderer Bedeutung ist. Im Mittelpunkt stehen dabei die vier Felder Technologie, Organisation, IT und Mensch. Ziel der For­schung ist es, die Nutzbarmachung neuer Technologien ökonomisch zu bewerten und realisierbare Managementlösungen für die Bereiche Logistik, Einkauf, Produktion und Instandhaltung zu entwickeln – insbesondere im Management 4.0.

Das SPP 2267 ist eines von 14 Schwerpunktprogrammen, die die DFG für 2020 einrichtet – und das einzige aus dem Bereich Geistes- und Sozial­wissen­schaften. Sprecherin ist Prof. Sabine Pfeiffer von der Friedrich-Alexander-Uni­ver­si­tät Erlangen-Nürnberg. Beteiligte und Mitinitiatoren sind neben Prof. Henke außerdem Prof. Martina Heßler von der TU Darmstadt, PD Dr. Martin Krzywdzinski vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Prof. Ingo Schulz-Schaeffer von der TU Berlin.

Interessierte Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler sind bundesweit aufgefordert, bis zum 15. Oktober passende Teilprojekte einzureichen.

Weitere In­for­ma­ti­onen:
- Schwer­punkt­programm "Di­gi­ta­li­sie­rung der Arbeitswelten"
- Bereich Unternehmens­logistik der TU Dort­mund

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.