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Prof. Matthias Steinmetz mit Amüsantem zur Zeitmessung

„Wie die Zeit vergeht“ The­ma der TU Dort­mund-Reihe „Zwischen Brötchen und Borussia“

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Ein Körnerbrötchen liegt auf einem schwarz-gelben Schal. © Jürgen Huhn​/​TU Dort­mund

Die Veranstaltungsreihe „Physik zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für Alle!” geht im Win­ter­semester 2018/19 in das 15. Jahr ihres Bestehens. Die Reihe stellt grund­le­gen­de Fragen nach den Vorstellungen der Men­schen von Raum und Zeit. Am Samstag, 8. Dezember, beschäftigt sich Prof. Matthias Steinmetz, Professor für Astrophysik an der Uni­ver­si­tät Pots­dam, mit „Weihnachten, Washington’s Geburtstag und High-Noon am Nachmittag“.

Warum feiern wir Weihnachten am 25. Dezember? Warum ist Ostern im Jahr 2021 in Berlin am 4. April, in St. Petersburg aber am 2. Mai? Was passierte am 10. Oktober 1582, sofern es diesen Tag überhaupt gab. Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Matthias Steinmetz. Und er weiß Amüsantes zum The­ma Zeit und Zeitmessung zu berichten: Der Tag hat 24 Stunden, das ist unbestritten. Das Jahr 365 Tage – fast: alle vier Jahre sind es 366, nicht aber im Jahr 2100 – warum? Und was passiert im Jahr 2800? Und der Monat? 28, 30 und 31, manchmal aber auch 29 Tage. Rundungsfehler addieren sich, und Kalender gibt es schon sehr lange. Das Kalenderwesen ist ein komplexes Unterfangen. So komplex, dass dafür Patente erlassen wurden, Sternwarten gegründet, und, geradezu nebenbei, auch die Preußische Akademie der Wissenschaften. Seit 1967 ist alles scheinbar besser, die Atomphysik hat die Zeitmessung übernommen – mit Atomuhren –, doch auch Atome sind nicht unendlich präzise. Vielleicht geht die Zeitmessung wieder an die Astronomie zurück: Pulsare, Leuchtfeuer in den Weiten des Kosmos, ticken wohlmöglich noch präziser als Atome.

Die Veranstaltung für die ganze Familie dauert rund 90 Minuten und findet um 10.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich im Hörsaal 1 und 2 im Hör­saal­ge­bäu­de II auf dem Campus Nord auf Unterhaltsames zum The­ma Zeit einzulassen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht er­for­der­lich

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.