Zum Inhalt
Eintragung als Befugte Stelle

Universitätsbibliothek vergrößert Angebot an barrierefreien Texten

-
in
  • Top-Meldungen
  • Studium & Lehre
  • Campus & Kultur
  • Service
Eine Frau mit Seh- oder Lesebehinderung sitzt vor einem Computerbildschirm. © Roland Baege​/​TU Dortmund
Der Service für Blinde und Sehbehinderte der Universitätsbibliothek Dortmund versorgt blinde und sehbehinderte Studierende sowie Beschäftigte mit barrierefreier Literatur.

Der Service für Blinde und Sehbehinderte (SfBS) der Universitätsbibliothek (UB) ist nun eine „Befugte Stelle“ nach dem Urheberrechtsgesetz. Der SfBS kann dadurch zukünftig wesentlich mehr barrierefrei verfügbare Texte anbieten.

Die TU Dortmund arbeitet schon seit den 1970er-Jahren daran, die Studienbedingungen für Studierende mit Behinderungen zu verbessern und ist in dem Bereich bundesweit führend. Ein Baustein dafür ist der Service für Blinde und Sehbehinderte (SfBS) der Universitätsbibliothek Dortmund: Er versorgt in Zusammenarbeit mit dem Bereich Behinderung und Studium (DoBuS) blinde und sehbehinderte Studierende sowie Beschäftigte mit barrierefreier Literatur in Form von Word-Dateien und E-Buch-Standard. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf wissenschaftlichen Titeln für Studium, Forschung und Lehre. Diese sind im „Sehgeschädigtengerechten Katalog Online“, kurz Sehkon, über die UB-Website zu finden.

Seit Kurzem ist der SfBS nun beim Deutschen Patent- und Markenamt als „Befugte Stelle“ eingetragen. Befugte Stellen sind Einrichtungen, die in gemeinnütziger Weise Bildungsangebote oder barrierefreie Lese- und Informationszugänge für Menschen mit einer Seh- oder Lesebehinderung zur Verfügung stellen. Durch die Eintragung darf der SfBS nun Sprachwerke, die als Text oder im Audioformat vorliegen, grafische Aufzeichnungen von Werken der Musik sowie Illustrationen, die in Sprach- oder Musikwerken enthalten sind, in ein barrierefreies Format umwandeln und Menschen mit einer Seh- oder Lesebehinderung oder anderen befugten Stellen zur Verfügung zu stellen.

Gerd Althaus, Leiter des SfBS, freut sich, dass blinde und sehbehinderte Nutzer*innen nicht mehr selbst mit anderen Umsetzungsdiensten Kontakt aufnehmen müssen, um an barrierefrei bearbeitete Literatur zu gelangen. Das übernimmt jetzt der SfBS für sie. „Wir dürfen diese Dokumente jetzt unkompliziert digital entleihen und können so auch Doppelproduktionen barrierefreier Texte vermeiden.“

Der Sehkon der TU Dortmund enthält aktuell über 14.000 Dokumente. Er hat Anfang der 2000er-Jahre den Zentralkatalog der Medien für Sehgeschädigte abgelöst, der 1987 an der damaligen Universität Dortmund entstanden war.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.