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Neues Projekt für Forschende aus Dort­mund und Duisburg-Essen

Aus dem Vergleich von Netzwerkstrukturen lernen

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Logo des Mercator Research Center Ruhr
Das Mercator Research Center Ruhr unterstützt das Projekt der Forschenden aus Dort­mund und Duisburg-Essen mit 400.000 Euro.

Bei der Bewertung seiner Umwelt neigt der Mensch dazu, Dinge miteinander zu vergleichen, um daraus zu lernen. Hierbei sind „Dinge“ ganz allgemein zu verstehen und beschränken sich keineswegs auf gegenständliche Objekte. Zum Beispiel vergleichen wir unser eigenes Verhalten mit dem anderer. Auch in der Wirtschaft vergleichen sich Firmen mit Wettbewerbern, um einzuschätzen, was sie gut machen oder wo sie sich verbessern können. Doch Vergleiche sind nicht immer einfach. Insbesondere wenn es um dynamisches Verhalten geht, werden die zeitlichen Zusammenhänge und Abhängigkeiten häufig durch sehr komplexe Netzwerke dargestellt. In einem neuen interdisziplinären For­schungs­pro­jekt wollen Forschende der TU Dort­mund und der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen neue vergleichende Datenanalysemethoden entwickeln.

Diese Methoden sollen Wege aufzeigen, wie Daten aus dy­na­misch­en Prozessen in ein einheitliches Netzwerkmodell überführt und als solches verglichen werden können. Projektleiter Prof. Carsten Jentsch von der Fakultät Statistik der TU Dort­mund sagt: „Die Abstraktion komplexer Datenstrukturen als dynamische Netzwerke erlaubt einen neuartigen Zugang für statistische Analysemethoden.“ JProf. Fabian Beck vom Bereich Datenvisualisierung der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen ergänzt: „Wir wollen nicht nur die Unterschiede in Zahlen ausdrücken, sondern auch das Wie und Warum verstehen. Daher arbeiten Statistik und Datenvisualisierung in diesem Projekt eng zusammen.“

Von Logistik bis IT-Si­cher­heit

Insbesondere widmen sie sich dabei der Logistik, die im Ruhrgebiet eine Schlüsselbranche darstellt und durch JProf. Anne Meyer von der Fakultät Maschinenbau der TU Dort­mund im Projekt vertreten ist. Es sollen aber auch An­wen­dungen im Bereich von Mensch-Computer-Interaktion und IT-Si­cher­heit untersucht werden, die im Essener Softwaretechnik-Institut paluno erforscht werden. Beim Erkennen von Veränderungen mittels vergleichender Analysen unterstützt Prof. Roland Fried von der Fakultät Statistik der TU Dort­mund bei der Überwachung von dy­na­misch­en Netzwerkprozessen.

Förderung durch Mercator Research Center Ruhr 

Das Projekt „Vergleichende Analyse dynamischer Netzwerkstrukturen im Zusammenspiel statistischer und visueller Methoden“ wird durch das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) mit einer Projektförderung in Höhe von ca. 400.000 Euro unterstützt und läuft über drei Jahre. Im Rahmen dieses Projekts soll auch die Zu­sam­men­arbeit innerhalb der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr gestärkt und eine gemeinsame Forschungsagenda in diesem Bereich auf den Weg gebracht werden.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.