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Internationalisierung in Studium und Forschung

TU Dortmund prämiert internationale Projekte bei „Global Gallery“

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Gruppenfoto mit den Gewinner*inn der Global Gallery, die jeweils einen Scheck und Blumen in der Hand halten © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
Prof. Manfred Bayer (l.), Rektor der TU Dortmund, und Silke Viol (r.), stellvertretende Leiterin des Referats Internationales, beglückwünschten die Vertreter*innen der Gewinnerprojekte (v.r.) Philip Popien, Dorcas Nthoki Nyamai und Tobias Mezger.

Im Rahmen der zweiten Global Gallery der TU Dortmund wurden am 18. Mai drei herausragende Projekte mit internationalem Bezug ausgezeichnet. Die Gäste konnten aus 29 vorgestellten Initiativen ihre Favoriten wählen. Die je 1.500 Euro Preisgeld gehen an eine digitale Integrationsplattform sowie an Projekte zum Hochwasserschutz in Bangkok und zum Ausbau der Fußgänger-Infrastruktur in Nairobi.

Rektor Prof. Manfred Bayer betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig Internationalisierung sei, nicht zuletzt auch in Hinblick auf die jüngsten Ereignisse in Europa: „Unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten bereichern unser Campusleben und Lehre und Forschung profitieren enorm vom internationalen Austausch. Für uns sind gegenseitiger Respekt und Unterstützung füreinander selbstverständlich.“ So bietet die TU Dortmund derzeit verschiedene Hilfsangebote für ukrainische sowie russische Studierende und Wissenschaftler*innen an.

Insgesamt 29 internationale Projekte aus den Bereichen Forschung, Studium und Lehre stellten sich den zahlreichen Gästen bei einer Posterpräsentation vor. „Die Auswahl ist breit gefächert und zeigt eindrucksvoll, wie viel die TU Dortmund bereits im Bereich der Internationalisierung macht“, sagte Dr. Barbara Schneider, Leiterin des Referats Internationales. Bei einem „Gallery Walk“ hatten die Besucher*innen die Möglichkeit, sich über die Initiativen zu informieren, mit den Projektbeteiligten ins Gespräch zu kommen und jeweils ihre zwei Stimmen zu vergeben.

Die drei Gewinner-Projekte

Die meisten Stimmen erhielt „Shadows of Injustice“: In Nairobi gehen 1,7 Millionen Menschen – das entspricht etwa der Einwohnerzahl Hamburgs – täglich zu Fuß zur Arbeit und riskieren dabei ihr Leben, da das Straßennetz hauptsächlich auf den Autoverkehr ausgelegt ist, obwohl nur acht Prozent der Einwohner*innen Nairobis ein Auto besitzen. Ziel des Projekts von Dorcas Nthoki Nyamai von der Fakultät Raumplanung ist es daher, die Infrastruktur für Fußgänger*innen auszubauen und sicherer zu machen.

Der zweite Platz ging an „Sucking up or soaking in? Climate resilient upgrading of informal settlements in Bangkok“: Studierende der Fakultät Raumplanung untersuchen inoffizielle Siedlungen in Bangkok und wie diese besser vor Überflutungen geschützt werden können, da Thailands Hauptstadt stark von Fluten bedroht ist und die Naturkatastrophen insbesondere die einkommensschwachen Bewohner*innen der inoffiziellen Siedlungen treffen.

Ebenfalls 1.500 Euro erhielt „Integreat – die digitale Integrationsplattform“: Die App ermöglicht es zugewanderten Menschen, schnell und unkompliziert an relevante Informationen zu kommen, die Städte oder Landkreise auf der Plattform in mehreren Sprachen bereitstellen. Bundesweit nutzt bereits fast jede sechste Kommune die App, die Prof. Manuel Wiesche von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sowie Philip Popien und Mizuki Temma von der Fakultät für Informatik gemeinsam mit Partnern entwickelt haben.

Preise für Internationalisierung

Erstmals vergeben wurden vier Preise für Internationalisierung in Höhe von jeweils 1.500 Euro: Im Bereich Lehre wurde Prof. Kevin Kröninger von der Fakultät Physik für den Masterstudiengang „International Master of Particle Physics“ ausgezeichnet, den die TU Dortmund in Kooperation mit der Uni­ver­si­tät Bologna in Italien und der Uni­ver­si­tät Clermont Auvergne in Frankreich anbietet. Für sein Paper „Trust and stock market volatility during the COVID-19 crisis“ erhielt Prof. Peter Posch von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften den Internationalisierungspreis in der Kategorie Forschung. Aus der Verwaltung wurde Brigitte Trimpe für ihre Bemühungen rund um Drittmittelverträge, insbesondere die Aushandlung von Grant Agreements mit EU-Partnern, und die Bereitstellung englischsprachiger Verträge geehrt. Den Preis für Internationalisierung im Transfer nahm Dr. Sascha Feldhorst von MotionMiners für den internationalen Erfolg und die Expansion des TU-Start-ups in den vergangenen Jahren entgegen.

Im Rahmen des „Visiting Professor & Visiting Scholar Program“, das Prof. Tessa Flatten, Prorektorin Internationales, vergangenen Herbst aufgelegt hat, haben bei der Global Gallery zudem zwei der sechs Gastwissenschaftler*innen ihre Zertifikate entgegengenommen. Ziel des Programms ist es, die Internationalität in der Lehre zu stärken.

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Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.