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TU Dort­mund feiert Jubiläum ihres Bereichs Be­hin­derung und Studium: Ministeriumssprecherin Graap lobt „blühenden Garten“ DoBuS

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  • Studium & Lehre
Gruppenfoto beim Festakt anlässlich des Jubiläums des DoBuS © Ksenia Kuleshova

„NRW kann stolz auf DoBuS sein.“ Dieses Kompliment machte Dr. Sabine Graap, Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft NRW, dem Bereich Be­hin­derung und Studium (DoBuS) im Zentrum für HochschulBildung (zhb). Anlass war am Donnerstag, 1. Februar, ein Festakt, mit dem der Bereich seinen 40. Geburtstag im In­ter­natio­nalen Be­geg­nungs­zen­trum (IBZ) der TU Dort­mund feierte.


Prof. Světluąe Solarová, inzwischen 85 Jahre alt und seit 1998 emeritiert, ließ es sich nicht nehmen, an den Fei­er­lich­kei­ten teilzunehmen. Sie reiste dafür extra aus Zürich in der Schweiz an. Solarová hatte 1982 die Leitung des Beratungsdienstes behinderter Stu­die­ren­den an der Uni­ver­si­tät übernommen, der seit sei­nem Gründungsjahr 1977 „formlos“ bestanden hatte. Dieses Beratungsangebot und die Gründung der Interessengemeinschaft behinderter, nichtbehinderter und chronisch kranker Stu­die­ren­der (IbS) waren der Ursprung von DoBuS.

 
Pionierrolle

Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, würdigte die „Pionierrolle“, die DoBuS über die TU Dort­mund hinaus sich erarbeitet hat: „DoBuS war die Blaupause für die Initiative ‚Eine Hoch­schu­le für alle‘ der Hochschulrektorenkonferenz“, sagte Gather. Prof. Uwe Wilkesmann, Direktor des zhb, ergänzte die nationalen und inter­natio­nalen Preise, die der Bereich errungen hat: „2015 erhielt DoBuS den Deut­schen Arbeitgeberpreis für Bildung, 2016 den inter­natio­nalen ZERO AWARD – als eine von nur drei Uni­ver­si­tä­ten weltweit.“

 

Dr. Sabine Graap erinnerte in ihrem Grußwort daran, dass DoBuS aus einer „Graswurzelbewegung“ an der damaligen PH Dort­mund entstanden sei. Dass daraus ein „blühender Garten wurde, bedurfte der gärtnerischen Pflege.“ Denn die Unterschiede, mit denen beeinträchtigte junge Men­schen ihr Studium antreten, seien keine Defizite, sondern Ressourcen. Als Gärtnerinnen und Gärtner machte Graap das Team um DoBuS-Lei­te­rin Dr. Birgit Rothenberg aus.

 

Prof. Světluąe Solarová erinnerte daran, dass die Idee von DoBuS in den USA bereits in den 60-er Jahren gelebt wurde. „Dort warben Uni­ver­si­tä­ten aktiv um Stu­die­ren­de und ebneten beeinträchtigten Men­schen viele Wege ins Studium“, berichtete sie. „Neben einer humanistischen Idee war dafür ein Grund, dass mehr Stu­die­ren­de den Uni­ver­si­tä­ten auch höhere Budgets sicherten.“

 
Zeitreise

Beim Festakt ging der Blick von DoBuS im Wesentlichen nach vorn in die Zukunft. Prof. Renate Walthes (TU Dort­mund) präsentierte dabei die Zeitreise des zhb-Bereichs und leitete über zur Podiumsdiskussion „Rückblick und Zukunftsperspektiven“.


Bildinformation: Der Blick beim DoBuS-Jubiläum ging nach vorn: Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, DoBuS-Lei­te­rin Dr. Birgit Rothenberg, Prof. Uwe Wilkesmann, Direktor des Zentrums für HochschulBildung, Prof. Světluąe Solarová, Dr. Sabine Graap, Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft NRW, und Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diver­sitäts­manage­ment der TU Dort­mund (v.r.).

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.