Zum Inhalt
Projekt „VISITS“ von Unternehmens­logistik und Sozial­forschungs­stelle

Verbundprojekt forscht zur digitalen Vernetzung und Smarten Technikservices

-
in
  • Top-Meldungen
  • For­schung
  • Medieninformationen
Miteinander vernetzte Punkte. © Leszek Glasner​/​Shotshop.com
Das Verbundprojekt „VISITS“ soll neue Erkennt­nisse zur digitalen Vernetzung von Un­ter­neh­men liefern.

Der technologische Wandel und die zunehmende digitale Vernetzung in Un­ter­neh­men verändert die Arbeitswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig. Smarte Devices können zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und zu besseren Arbeitsbedingungen beitragen: Arbeitsdokumentationen über eine App auf dem Tablet erstellen, eine Fehlermeldung direkt auf dem PC erhalten, beim Kundentermin aus dem eigenen Büro über Remote-Services anweisen, welche Arbeitsschritte beispielsweise zur Fehlerbehebung notwendig sind. Der Bereich für Unternehmens­logistik sowie die Sozial­forschungs­stelle (sfs) der TU Dort­mund forschen mit den Unternehmenspartnern Augmensys GmbH, ABERLE GmbH, IFÜREL EMSRTechnik GmbH & Co. KG und WUTTKE GmbH zu Smarten Technikservices.

In den Anwendungsfeldern der Technischen Services, wie beispielsweise Instandhaltungs- oder Wartungs­arbeiten, verändern sogenannte ServiceApps, neue Sensortechnologien oder intelligente Software­systeme Prozesse der Leistungserstellung zwischen Anbietern sowie Kundinnen und Kunden. Dadurch werden letztere stärker in den Prozess der Ausführung der Services eingebunden. Dies führt zu neuen Heraus­forde­rungen der Zu­sam­men­arbeit und neuen Anforderungen an die Interaktionsarbeit. Auf die daraus resultierenden Veränderungen der Arbeitsaufgaben müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereitet und permanent un­ter­stützt werden. Ziel des Forschungsprojekts „VISITS – Vernetzung und Interaktionsarbeit in Smarten Technischen Services“ ist, die Interaktionsarbeit zu verbessern und den Beschäftigten die nötige Unter­stütz­ung zu gewährleisten.  

Vielfältige methodische Änsatze 
 
Dazu wird im Laufe des Projekts die Interaktionsarbeit und das Schnittstellenmanagement inner- und zwischenbetrieblich analysiert, es werden Wirkmechanismen identifiziert und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung erarbeitet. Methodisch basiert das Vorhaben auf qualitativen Interviews, Work­shops und Prozessaufnahmen. Dabei wird zwei übergeordneten Fragen nachgegangen: Welche Gestaltungsregeln ermöglichen gute Interaktionsarbeit? Wie können technische Hilfsmittel bei der Interaktionsarbeit in Technischen Services unterstützen?  
 
Das Projektergebnis wird ein webbasiertes Vorgehensmodell zur Gestaltung guter Interaktionsarbeit in Technischen Services sein. Hierbei wird eine flächendeckende Erhöhung der Qualität von Dienstleistungen sowie der Technikakzeptanz bei Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden angestrebt. Das Vorgehensmodell soll auch für andere Un­ter­neh­men aus der Logistik und Industrie Anknüpfungspunkte bieten.

Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) und dem Euro­päi­schen Sozialfonds gefördert und durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut (Förderkennzeichen 02L18A190). 
 

Ansprechpartner für wei­tere Informationen:

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.