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Hoch­schul­lehre durch Di­gi­ta­li­sie­rung stär­ken

Rund 4,5 Mil­lio­nen Euro für in­no­va­ti­ve Lehr­pro­jek­te

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Collage: zwei Portraits von zwei Männern © Privat
Dr. Tobias Haertel und Prof. Uwe Wilkesmann haben mit ihren Teams er­folg­reich Fördergelder für in­no­va­ti­ve di­gi­ta­le Lehr­pro­jek­te eingeworben.

Die Stiftung In­no­va­ti­on in der Hoch­schul­lehre hat ih­re Auswahl der Projekte be­kannt­ge­ge­ben, die in dem Pro­grammHoch­schul­lehre durch Di­gi­ta­li­sie­rung stär­kenge­för­dert wer­den. Die TU Dort­mund ist mit zwei Projekten vertreten: 3,3 Mio. Euro er­hält das Hybrid Learn­ing Center (HyLeC), das Stu­die­ren­den und Lehrenden physische und vir­tu­el­le Ressourcen, Räu­me und Be­ra­tungs­an­ge­bote zur Ver­fü­gung stellt. Weitere 1,2 Mio. Euro fließen im Rah­men des Verbundprojekts „CrossLabs“, in dem ge­mein­sam mit der TU Freiberg, der TU Ilmenau und der NORDAKADEMIE flexibel kom­bi­nier­bare Cross-Reality Labore ent­wickelt wer­den.

Das HyLeC, das ge­mein­sam von der Universitäts­bibliothek (UB), der IngenieurDidaktik, dem Be­reich für Com­pu­ter­gra­phik und dem Fach­ge­biet kör­per­li­che und motorische Ent­wick­lung in Rehabilitation und Pädagogik betrieben wird, kom­bi­niert physische und vir­tu­el­le Ressourcen, Räu­me und Be­ra­tungs­an­ge­bote für Stu­die­ren­de und auch Lehrende. Angesiedelt wird das Projekt in den Räum­lich­kei­ten der UB. „Mit dem HyLeC wol­len wir in­no­va­ti­ve Lehr- und Lern­mög­lich­kei­ten schaf­fen und die Vorteile des di­gi­ta­len Lernens mit den Lehr­an­ge­bo­ten vor Ort kombinieren“, er­klärt Projektleiter Dr. Tobias Haertel von der IngenieurDidaktik. Die IngenieurDidaktik forscht zur Ver­bes­se­rung der Lehre in den in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­gän­gen.

In der „Digital Media World“ er­hal­ten Stu­die­ren­de die Mög­lich­keit, eigenständig professionelle Me­di­en zu erstellen – dafür wer­den zum Bei­spiel mobile Filmstudios, Kameras und Videoschnittsoftware beschafft, die Stu­die­ren­de für die Pro­duk­tion eigener Lernvideos nut­zen kön­nen. Die „Digital Collaboration World“ mit me­dien­tech­nisch ausgestatteten und bar­ri­e­re­frei gestalteten Lernräumen er­mög­licht es zu­künf­tig Gruppen, interaktiv an di­gi­ta­len Lehr­ver­an­stal­tun­gen teilzunehmen und ge­mein­sam di­gi­ta­le Lerninhalte zu bearbeiten.

Außerdem wer­den di­gi­ta­le und hybride Work­shop- und Be­ra­tungs­an­ge­bote sowie ein virtueller Cam­pus ent­wickelt, auf dem sich Stu­die­ren­de und Lehrende auch in Form von di­gi­ta­len Avataren be­geg­nen kön­nen. Zusätzlich wird in der Bibliothek eine „Maker World“ als kreative Werkstatt ent­ste­hen, in der Stu­die­ren­de mit ver­schie­de­nen Tools wie 3D-Druckern und Lasercuttern eigene praktische Projekte re­a­li­sie­ren kön­nen. Eine Be­son­der­heit des Hybrid Learn­ing Center ist, dass alle Angebote nicht nur technisch, sondern auch didaktisch und vor allem mit dem Anspruch auf eine barrierefreie Gestaltung ent­wickelt wer­den.

Projekt „CrossLabs“ ent­wickelt Cross-Reality Labore

Um di­gi­ta­le Laborelemente wie Remote-Labore – also reale Labore, die sich di­gi­tal von ei­nem anderen Ort aus steuern lassen –, vir­tu­el­le Laborumgebungen oder Si­mu­la­ti­onen dreht sich das Ver­bund­pro­jekt „CrossLabs“. Aktuell wer­den solche Lö­sun­gen noch in­di­vi­du­ell an Hoch­schu­len ent­wickelt, die aufwändig gestalteten Systeme bleiben nur ei­nem beschränkten Nutzerkreis vor­be­hal­ten. CrossLabs zielt darauf, didaktische, tech­ni­sche und organisatorische Lö­sun­gen für offene di­gi­ta­le Laborprojekte zu finden, die hochschulübergreifend kom­bi­niert wer­den kön­nen. Damit ent­steht für die Stu­die­ren­den ein offenes Lehr- und Lernsystem, welches sich auf deren Bedürfnisse flexibel anpassen lässt. Das Ver­bund­pro­jekt wird ins­ge­samt mit knapp 4,7 Mio. Euro ge­för­dert, an die TU Dort­mund gehen 1,2 Mio. Euro. Prof. Uwe Wilkesmann vom Be­reich Or­ga­ni­sa­tions­for­schung und Wei­ter­bil­dungs­ma­nage­ment am Zen­trum für Hoch­schul­Bil­dung (zhb) leitet das Teilprojekt. Beteiligt sind zudem die IngenieurDidaktik sowie die Strömungsmechanik.

„Ich freue mich sehr, dass die TU Dort­mund sowohl mit dem Verbund- als auch mit dem Einzelantrag er­folg­reich war“, sagt Dr. Tobias Haertel. „Beide Projekte versprechen mit inno­va­ti­ven Ideen einen echten Mehrwert für die Stu­die­ren­den.“

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.