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Abschied von Prof. Ursula Gather nach zwölf er­folg­rei­chen Jah­ren

Prof. Manfred Bayer tritt Amt als TU-Rektor an

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Prof. Ursula Gather überreicht Schlüssel mit einem grünen Schlüsselband an Prof. Manfred Bayer. © Oliver Schaper​/​TU Dort­mund
Prof. Ursula Gather (rechts) hat dem neuen TU-Rektor Prof. Manfred Bayer die Schlüssel zum Büro des Rektorats übergeben.

Wechsel an der Spitze der TU Dort­mund: Prof. Manfred Bayer übernimmt zum 1. Sep­tem­ber das Amt des Rektors der Uni­ver­si­tät. Er folgt auf Prof. Ursula Gather, die die TU Dort­mund über zwei Amtsperioden zwölf Jahre lang geführt hat. Sie geht nach 34 Berufsjahren als Professorin an der TU Dort­mund in den Ruhestand.

Prof. Manfred Bayer war am 24. April mit überwältigender Mehrheit von der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung zum neuen Rektor gewählt worden. Zuvor hatte der auch in­ter­na­tio­nal sehr renommierte Wis­sen­schaft­ler 18 Jahre lang an der Fa­kul­tät Physik der TU Dort­mund gelehrt und geforscht. Zu­dem war er von 2008 bis 2019 Vorsitzender des Senats der Uni­ver­si­tät gewesen.

Der neue Rektor will die erfolgreiche Ar­beit seiner Vorgängerin fortsetzen. Als ein Ziel formuliert er, dass er die Be­din­gun­gen für die Stu­die­ren­den weiter ver­bes­sern will, ins­be­son­de­re die Betreuungsrelation, also das Verhältnis der Zahl der Stu­die­ren­den zu den Lehr­kräf­ten. In der Amtszeit von Prof. Gather hatte sich die Zahl der Stu­die­ren­den von 22.000 auf mehr als 34.000 erhöht – ein landesweiter Trend aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge und einer zunehmenden Studierneigung der jungen Ge­ne­ra­ti­on.

Internationale Ausrichtung und regionale Kooperationen stär­ken

Zu­dem will Prof. Bayer den Studienerfolg weiter steigern. Dafür erwägt er, ein „nulltes“ Se­mes­ter einzuführen. Der neue Rektor will die Uni­ver­si­tät noch internationaler ausrichten, aber auch die regionalen Kooperationen ausbauen – zum Bei­spiel mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, der FH Dort­mund und innerhalb der UA Ruhr-Uni­ver­si­tä­ten. Sein Anliegen ist es auch, die Platznot an der Uni­ver­si­tät weiter zu lindern. Wichtig sei zudem, in gewissen Be­rei­chen Drittmittel aus neuen För­der­pro­gram­men einzuwerben, um im Forschungswettbewerb weiter mithalten zu kön­nen, sagt er.

Mit ihrer Wiederwahl 2015 und ins­ge­samt zwölf Amtsjahren hat die scheidende Rektorin Prof. Gather die TU Dort­mund maß­geb­lich geprägt: Insgesamt 228 Neuberufene zählte die TU Dort­mund in ihrer Amtszeit von Sep­tem­ber 2008 bis heute. Drei von fünf Pro­fesso­rin­nen und Pro­fes­soren, die der­zeit hier tätig sind, hat sie ernannt. Um bestmögliche Be­din­gun­gen für Lehre, Stu­di­um und For­schung zu schaf­fen, ent­wi­ckel­te das Rektorat ein Modell für eine bedarfsgerechte und leistungsorientierte Ver­tei­lung der Finanzmittel an die Fa­kul­tä­ten. Zu­dem schloss die TU Dort­mund in die Spitzengruppe der jungen Uni­ver­si­tä­ten Deutsch­lands auf: Bis zu ihrem 50. Geburtstag 2018 lag die Uni­ver­si­tät bundesweit auf Rang 3 im QS-Ranking „Top50 under 50“.  

Ein be­son­de­res Anliegen war Gather, dass die Stadt Dort­mund und das Ruhr­gebiet als star­ke Wissenschaftsregion wahrgenommen wer­den. Für dieses En­ga­ge­ment wurde sie mehr­fach aus­ge­zeich­net, unter an­de­rem als „Bürgerin des Ruhrgebiets“ 2014.

Schlüssel offiziell übergeben

„Ich freue mich sehr, dass ich das Amt des Rektors an einen so erfahrenen Kollegen übergeben kann“, sagte sie bei der offiziellen Schlüsselübergabe zum Büro des Rektorats. „Ich wünsche dir, lieber Manfred, allzeit eine glückliche Hand.“ Kanzler Albrecht Ehlers schloss sich den Glückwünschen an: „Ich habe mit Herrn Bayer schon in seiner Rolle als Vorsitzender des Senats bestens zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Ich freue mich sehr darauf, die angenehme und fruchtbare Zu­sammenarbeit mit ihm in dieser neuen Konstellation fort­zu­set­zen.“

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.