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Aus­zeich­nung für wis­sen­schaft­liche Arbeit in der therapeutischen Chemie

Paul-Ehrlich-Preis geht an Prof. Herbert Waldmann

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Prof. Waldmann sitzt von Büchern umgeben an einem Schreibtisch. © Roland Baege
Prof. Herbert Waldmann hat den Paul-Ehrlich-Preis der französischen Société de Chimie Thérapeutique erhalten.

Prof. Herbert Waldmann, Professor der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie an der TU Dort­mund und Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie, hat den Paul-Ehrlich-Preis der französischen Société de Chimie Thérapeutique (Gesell­schaft für therapeutische Chemie) erhalten, der mit 3.500 Euro dotiert ist. Der Preis wird jedes Jahr bei den International Therapeutic Chemistry Meetings (RICT) an eine Forscherin, einen Forscher oder ein For­schungs­team für eine wis­sen­schaft­liche Arbeit auf dem Gebiet der therapeutischen Chemie verliehen.

Herbert Waldmann studierte Chemie und promovierte 1985 im Fach Organische Chemie unter der Leitung von Horst Kunz. Nachdem er zwei Jahre als Postdoktorand bei George Whitesides an der Harvard University in Cambridge, USA, tätig war, habilitierte er sich 1991 an der Uni­ver­si­tät Mainz. Kurz darauf erhielt er eine Pro­fes­sur für Organische Chemie an der Uni­ver­si­tät Bonn. 1993 übernahm er einen Lehrstuhl für Organische Chemie an der Uni­ver­si­tät Karlsruhe.

Seit 1999 leitet Waldmann die Abteilung Chemische Biologie am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und hat zugleich eine Pro­fes­sur für Biochemie an der TU Dort­mund inne. Seit 2005 leitet er auch das Chemical Genomics Centre der Max-Planck-Gesell­schaft. Als Autor von über 500 wis­sen­schaft­lichen Ver­öffen­tlich­ung­en in begutachteten Fachzeitschriften wurde er mit zahlreichen wis­sen­schaft­lichen Auszeich­nungen geehrt, darunter der Otto-Bayer-Preis, die Emil-Fischer Medaille der Gesell­schaft Deutscher Chemiker (GDCh) – eine der höchsten Auszeich­nungen Deutschlands im Bereich Organische Chemie – die Hans-Herloff-Inhoffen Medaille sowie die Max-Bergmann-Medaille. Im Jahr 2014 verlieh die Uni­ver­si­tät Leiden in den Nie­der­lan­den Herbert Waldmann die Eh­ren­dok­tor­wür­de für seine Verdienste um die Chemische Biologie.

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Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.