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„Mutiges Projekt, das europäische Öffentlichkeit schafft“

Inter­natio­nales Jour­na­lis­mus-Projekt erhält Günter-Wallraff-Preis

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Vier Männer und vier Frauen lächeln in die Kamera. Darunter Birgit Wentzien, Günter Wallraff , Ensaf Haidar, Hektor Haarkötter, und Prof. Susanne Fengler. © David Ertl​/​ DLF
Preisverleihung in Berlin: Birgit Wentzien, Chefredakteurin Deutschlandfunk (r.), Günter Wallraff (3.v.r.), Ensaf Haidar, Ehefrau des inhaftierten saudischen Bloggers Raif Badawi, die stellvertretend für ihren Mann den zweiten Preis entgegennahm (4.v.r.), Hektor Haarkötter, Vorsitzender der Initiative Nachrichtenaufklärung, und Prof. Susanne Fengler.

Das TU Dort­mund-Projekt „European Journalism Ob­ser­va­tory“ (EJO) ist mit dem Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik 2019 aus­ge­zeich­net worden. Die Preisverleihung fand beim Deutschlandfunk statt; die Laudatio hielt die Chefredakteurin des Deutschlandfunks, Birgit Wentzien.

Das European Journalism Ob­ser­va­tory ist ein Gemeinschaftsprojekt von 14 west- und osteuropäischen Jour­na­lis­mus-Instituten, u.a. dem Reuters Institute an der Oxford University, und erscheint in zwölf Sprachen. Es baut Brücken zwischen Journalismusforschung und Medienpraxis und leistet unabhängige europäische Medienkritik. Gerade in den EJO-Partnerländern wie Ungarn und Polen, in denen zunehmend Druck auf die Medien ausgeübt wird, ist dies von großer Bedeutung.

Geleitet wird das European Journalism Ob­ser­va­tory von der TU Dort­mund-Professorin Susanne Fengler, Geschäftsführerin des Erich-Brost-Instituts für inter­natio­nalen Jour­na­lis­mus an der TU Dort­mund. Tina Bettels-Schwabbauer verantwortet die Website redaktionell.

Preisgeld wird für neue For­schungs­pro­jekte eingesetzt

Deutschlandfunk-Chefredakteurin Birgit Wentzien würdigte das EJO als „mutiges Projekt, das europäische Öffentlichkeit in Sachen Medien schafft“. Darüber hinaus sporne es Redaktionen in Europa zu einem selbstkritischen und transparenten Umgang mit eigenen Fehlern an. Namensgeber und Mit-Initiator des mit 5.000 Euro dotierten Preises ist der legendäre Investigativ-Journalist Günter Wallraff. Prof. Susanne Fengler sagte: „Der Preis ist zugleich eine große Aus­zeich­nung für unsere europäischen Partner, die sich – gerade in Süd- und Osteuropa – unter oft sehr schwierigen Rahmenbedingungen für Qua­li­tät im Jour­na­lis­mus und unabhängige und transparente Medien einsetzen.“ Das Preisgeld wird das EJO-Team für neue gemeinsame For­schungs­pro­jekte einsetzen; in Kürze erscheint eine Studie des EJO, die die Medienberichterstattung über Migration in 17 europäischen Staaten, der USA und Russlands vergleichend un­ter­sucht.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.