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Institut für Jour­na­lis­tik der TU Dort­mund reißt Mediengrenzen ein – Dachmarke KURT als Plattform für crossmediale Beiträge

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  • Studium & Lehre
Frau sitzt an Bildschirm, auf dem die KURT-Webseite audgerufen ist, dahinter stehen Frau und Mann, die gemeinsam in ein KURT-Magazin schauen © IJ
Die Medien-Lehrredaktionen des Instituts für Jour­na­lis­tik werden jetzt auf die crossmediale Aus­bil­dung ausgerichtet.

Das Institut für Jour­na­lis­tik (IJ) der TU Dort­mund hat seine praktische Aus­bil­dung neu ausgerichtet. Mediengrenzen werden eingerissen. Unter der neuen Dachmarke KURT fließen nun alle journalistischen Beiträge, die in den Medien-Lehrredaktionen entstehen, zu­sam­men.

„Bisher haben wir in den vier Medien-Lehrredaktionen getrennt voneinander Kompetenzen vermittelt“, so Michael Steinbrecher, Professor für Fernseh- und crossmedialen Jour­na­lis­mus am IJ. „Jetzt wollen wir dem, was sich in der Praxis tut, noch gerechter werden.“ In der Aus­bil­dung heißt das, dass sich die Stu­die­ren­den nicht mehr für eine Medien-Lehrredaktion ent­schei­den, sondern für ein Ressort. In Zukunft wird am Institut für Jour­na­lis­tik in den Ressorts „Wissen und Zukunft“, „Campus und Leben“, „Politik und Wirtschaft“ und „Kultur und Sport“ vom Inhalt ausgehend medienübergreifend gedacht und gearbeitet. Die Themen werden in der medialen Darstellungsform umgesetzt, die sie am besten transportiert. Das kann ein TV-Beitrag sein, ein Interview im Fernsehstudio, ein live ausgestrahltes Gespräch im Radio oder eine Reportage im Print-Magazin.

 

Von Anfang an ist auch die Social-Media-Aus­bil­dung ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit in der KURT-Redaktion.

 

„Unsere Stu­die­ren­den starten nun deutlich vielseitiger in das Volontariat, das in unsere Stu­di­en­gän­ge integriert ist und an die viersemestrige Praxisausbildung anschließt“, beschreibt Prof. Steinbrecher die Vorteile der Neuausrichtung.

 
Crossmediale Aus­bil­dung und Austausch über journalistische Qualitätskriterien

Doch die crossmediale Aus­bil­dung und die Fähigkeit, unterschiedliche Darstellungsformen zu beherrschen, sind nicht alles. Auch der intensive Austausch über journalistische Qualitätskriterien gehört zur Arbeit bei KURT. „Wir brauchen Zeit für Reflexion, für die Vermittlung und Diskussion medienrechtlicher und ethischer Standards und für die Entwicklung eines journalistischen Selbstverständnisses“, erklärt Prof. Steinbrecher die Intensivierung der praktischen Aus­bil­dung über die Produktion von journalistischen Inhalten hinaus.

 

KURT als Name für die Dachmarke war übrigens eine Idee der Stu­die­ren­den des Instituts für Jour­na­lis­tik. Er ist eine Reminiszenz an den Institutsgründer Kurt Koszyk, der vor 42 Jahren den Studiengang Jour­na­lis­tik nach Dort­mund brachte.

 
Bewerbungen ab Mitte Juni möglich

Bewerbungen für die Bachelor-Stu­di­en­gän­ge am Institut für Jour­na­lis­tik sind ab Mitte Juni möglich. Jour­na­lis­tik, Wis­sen­schafts­jour­na­lis­mus, Wirt­schafts­po­li­ti­scher Jour­na­lis­mus und Musikjournalismus sind jeweils eigenen Stu­di­en­gän­ge, die Stu­die­ren­den belegen können. Schon jetzt können sich alle Studieninteressierten über das Angebot informieren.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.