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Internationale Stu­die­ren­de und Fachkräfte gewinnen

Goethe-Institut, Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr und DAAD bauen „Studienbrücke“ weiter aus

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Fünf Personen stützen sich neben einander auf einen Tisch und unterschreiben ein Dokument. © Katja Marquard​/​RUB
Haben das Memorandum of Understanding zur Ausweitung der Studienbrücke unterzeichnet (von links): Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, Dorothea Rüland, Generalsekretärin des DAAD, Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, Insa Melle, Prorektorin Studium der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, und Ulrich Radtke, Rektor der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen.

Stu­die­ren­de aus dem Ausland gewinnen, die sich durch ein Studium in Deutsch­land für den hiesigen Ar­beits­markt qualifizieren – so lautet das Ziel der „Studienbrücke“. Mit dem Bildungsprogramm bereiten das Goethe-Institut, die Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) seit 2015 in­ter­na­ti­o­na­le Schulabsolventinnen und -absolventen in bislang 18 Ländern für ein Studium an einer deutschen Hoch­schu­le vor. Im Beisein der Ministerin für Kultur und Wis­sen­schaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, unterzeichneten die Partner am 8. März ein Memorandum of Understanding, um die „Studienbrücke“ auszuweiten.

Über 130 „Studienbrückler“ stu­die­ren aktuell an einer deutschen Hoch­schu­le, mehr als 630 Schü­ler­in­nen und Schüler nehmen derzeit an der mehrjährigen Vorbereitung in ihrem Land teil. Goethe-Institut, UA Ruhr und DAAD einigten sich nun, das Pro­gramm in weiteren Ländern auszubauen und zusätzliche Partnerhochschulen zu gewinnen. Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen erklärte: „Die feierliche Unterzeichnung des Memorandum of Understanding zwischen Goethe-Institut, Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr und DAAD ist nicht nur ein wichtiger Schritt für die Beteiligten, sondern strahlt auch auf die nationale und in­ter­na­ti­o­na­le Wettbewerbsfähigkeit des Wis­sen­schafts­stand­orts Nordrhein-Westfalen ins­ge­samt aus. Hochqualifizierte Stu­die­ren­de aus dem Ausland zu gewinnen, dient nicht allein der Internationalisierung der Hoch­schu­len, sondern stärkt ihr wissenschaftliches Profil ins­ge­samt.“

Die Studienbrücke sei ein nachhaltiges Pro­gramm für die Förderung internationaler Bildungsbiografien und die Gewinnung von Fachkräften, betonte Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts. „Das Pro­gramm Studienbrücke ist eine wichtige Investition in den inter­natio­nalen Bildungsaustausch. Die Zahl der Studentinnen und Studenten an Deutsch­lands Uni­ver­si­tä­ten sinken, Fachkräfte fehlen. Deshalb bündeln Goethe-Institut, DAAD und deutsche Hoch­schu­len mit der Studienbrücke ih­re Kom­pe­ten­zen und ermöglichen jungen qua­li­fi­zier­ten Men­schen aus dem Ausland einen direkten Weg zum Studium in Deutsch­land. Wir freuen uns, dass wir mit dem Ausbau nun wei­tere Länder und Partnerhochschulen dazugewinnen wer­den.“

Attraktive Partnerhochschulen

Der Erfolg des Pro­gramms basiert auch wesentlich auf der Attraktivität der Partnerhochschulen. „Die Attraktivität des Studienstandorts Ruhr belegt nicht zuletzt die große Zahl an Stu­die­ren­den, die über das Pro­gramm in nur wenigen Jahren zu uns gekommen sind“, erklärte Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dort­mund. „Durch sie wer­den die bestehenden vielfältigen und lang­jäh­ri­gen Kooperationen zwischen der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr und den Partnerhochschulen nochmals intensiviert und neue Formen der Zu­sam­men­arbeit etabliert.“ Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, unterstrich: „Die Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr sieht sich als starken Partner in diesem Netz­werk – wir bieten Studieninteressierten eine beispiellose Fächervielfalt an drei großen Uni­ver­si­tä­ten, gute Zu­kunfts­pers­pek­ti­ven in der aufstrebenden wissensbasierten Wirtschaft und ein spannendes Umfeld in einer der größten Metropolregionen Europas.“

Die Erweiterung der Studienbrücke und die damit verbundene Internationalisierung deutscher Hoch­schu­len sind ins­be­son­de­re auch durch die Di­gi­ta­li­sie­rung mög­lich. Dies betonte Dorothea Rüland, Generalsekretärin des DAAD. „Der geöffnete Hochschulzugang, für den sich der DAAD seit vielen Jahren einsetzt, hat die Studienbrücke erst mög­lich ge­macht. Es wird nun von essenzieller Be­deu­tung sein, die Pionierarbeit vom DAAD und seinen Partnern auch in anderen Bereichen auszubauen. Die Studienbrücke ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir mit dem umfangreichen Instrumentarium der di­gi­ta­len Trans­for­ma­tion die Internationalisierung von Hoch­schu­len ausbauen können.“

Über die „Studienbrücke“

Das Goethe-Institut hat 2015 gemeinsam mit der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr unter Federführung der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum und in Ko­ope­ra­ti­on mit dem DAAD und weiteren Partnerhochschulen aus NRW und Brandenburg das Bildungsprogramm „Studienbrücke“ ins Leben gerufen. Herausragende Schü­ler­in­nen und Schüler aus dem Ausland wer­den in ihrem Heimatland gezielt sprachlich, fachsprachlich und lernkulturell für ein Bachelorstudium in einem MINT-Fach oder in den Wirtschafts­wissen­schaften vorbereitet, um dann den direkten Studieneinstieg an einer deutschen Partnerhochschule zu erhalten. Eine erste Ausweitung innerhalb der UA Ruhr fand bereits im Win­ter­se­mes­ter 2018/19 statt, als Stu­dien­an­fäng­erin­nen und -anfänger aus den USA im Rahmen der „Studienbrücke USA“, die unter Federführung der TU Dort­mund in Zu­sam­men­arbeit mit dem New Yorker Verbindungsbüro ins Leben gerufen wurde, ihr Studium an den drei UA Ruhr-Uni­ver­si­tä­ten auf­ge­nom­men haben. Die Studienbrücke wird seit ihrem Start bislang in 18 Ländern an­ge­bo­ten, darunter Russland, die Ukraine, Belarus, Georgien, die USA, China, Vietnam oder Brasilien. Über 130 Studentinnen und Studenten studierten 2018 im Rahmen der Studienbrücke an einer der deutschen Partnerhochschulen, mehr als 630 Schulabsolventinnen und -absolventen befinden sich aktuell in der Vorbereitungsphase in ihrem Heimatland. Durch den Ausbau wer­den nun wei­tere Länder und Partnerhochschulen dazukommen.

Über die UA Ruhr

Seit 2007 arbeiten die Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund und die Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen unter dem Dach der UA Ruhr strategisch eng zu­sam­men. Durch Bündelung der Kräfte wer­den die Leis­tun­gen der Partneruniversitäten systematisch ausgebaut. Unter dem Motto „gemeinsam besser“ gibt es inzwischen über 100 Kooperationen in For­schung, Lehre und Ver­wal­tung. Mit mehr als 120.000 Stu­die­ren­den und nahezu 1.300 Pro­fesso­rin­nen und Pro­fes­soren gehört die UA Ruhr zu den größten und leistungs­stärksten Wissen­schafts­stand­orten Deutsch­lands.

Weitere In­for­ma­ti­onen zum Pro­gramm finden Sie auf der Seite des Goethe-Instituts .

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.