Zum Inhalt

Girls’Day und Boys’Day an der TU Dort­mund: 260 Schü­ler­in­nen und Schüler entdecken Stu­di­en­gän­ge und Ausbildungen

-
in
  • For­schung
Drei Mädchen gucken einem anderen zu, die eine Glasröhre über einen Bunsenbrenner hält. © Felix Schmale​/​TU Dort­mund
Schü­ler­in­nen hatten beim Girls‘ und Boys’Day Gelegenheit, „Männerberufe” kennen zu lernen.

Am Donnerstag, 26. April, haben rund 260 Schü­ler­in­nen und Schüler der Klassen 5 bis 10 an der TU Dort­mund in Stu­di­en­gän­ge und Ausbildungsberufe hineingeschnuppert, die in der Regel jeweils vom anderen Geschlecht bevorzugt wer­den. Mädchen konnten aus 13 Work­shops in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften wählen, Jungen hatten die Möglichkeit, an einem von sieben Work­shops im sozialen, erzieherischen und kulturwissenschaftlichen Bereich teilzunehmen.

Für die Teil­neh­mer­in­nen des Girls’Day im DLR_School_Lab, einem Schülerlabor des Deut­schen Zentrums für Luft- und Raumfahrt auf dem Campus der TU Dort­mund, gab es ver­schie­de­ne Experimente rund um das The­ma Raumfahrt: 20 Schü­ler­in­nen zwischen elf und 17 Jahren hatten hier unter an­de­rem die Möglichkeit, Mikrokapseln herzustellen, die in Raumanzügen für Temperaturregulierung sorgen, oder durch eine Virtual-Reality-Brille einen Spacewalk außerhalb der ISS zu erleben.


Praktische Einblicke in den Alltag einer Wissenschaftlerin

Auch in der Fa­kul­tät Physik bekamen Schü­ler­in­nen einen praktischen Einblick in den Alltag einer Wissenschaftlerin: Nachdem sie in einem Vortrag von Studentinnen und Dok­toran­dinnen eine theoretische Einführung bekamen und wichtige Regeln und Vorschriften für die Arbeit im Labor erfuhren, gab es in einem Labor des Bereichs Experimentelle Physik 2 ein Ex­peri­ment zu Lasern. Die Schü­ler­in­nen konnten im Versuch selbst Laser über justierbare Spiegel leiten, um am Ende eine Zielscheibe zu treffen. Die 14-jährige Diana war eine der begeisterten Teil­neh­mer­in­nen: „Ich finde es toll, dass die Studentinnen alle Fragen beantworten und dass wir die Uni kennenlernen.“  Sie selbst möchte später mal Astrophysik stu­die­ren und schwarze Löcher erforschen. Kira Deltenre, Physik-Studentin und Verantwortliche für den Work­shop an ihrer Fa­kul­tät, sieht den Girls’Day als „Win-win-Situation sowohl für Schü­ler­in­nen als auch für Studentinnen“: Schü­ler­in­nen erfahren, was Physik außerhalb der Schule bedeutet, auch Studentinnen bekommen einen Einblick in die praktische For­schung, die ihnen nach ihrem Abschluss offen steht.

Neu an­ge­bo­ten wurde in diesem Jahr unter an­de­rem ein Work­shop zur Aus­bil­dung „Mediengestalterin Bild und Ton“. Schü­ler­in­nen konnten sich hier in den Bereichen Aufnahmetechnik, Kameraführung, Regie und Schnitt versuchen und erfahren, wie die Arbeit des TV-Lernsenders nrwision vom Institut für Jour­na­lis­tik der TU Dort­mund aussieht.

 
Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten und Kunst entdecken

Auch die Jungen kamen am Zukunftstag nicht zu kurz: Beim Boys’Day gab es in den Bereichen Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, Kunst oder Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten einiges zu entdecken. Eine Gruppe von Schülern analysierte am Institut für Amerikanistik Klischees über britische und amerikanische Kultur im Film „Kingsman“, eine andere probierte im Bereich Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten Software und technische Geräte aus, die bei verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen Hilfe leisten. Besonders begeistert hat dabei eine Kommunikationshilfe, ein sogenannten „Talker“, der mit der Technologie Eye-Tracking funktioniert.

Koordiniert wurden Girls‘ und Boys‘Day vom Gleichstellungsbüro der TU Dort­mund. Die Aktionstage finden einmal im Jahr bundesweit statt.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.