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Hochschuletage im Dortmunder U

Fotoausstellung ermöglicht Einblicke in evakuiertes Kunstmuseum in Kyiv

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Ein Mann schaut sich ein Foto in einer Ausstellung an. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
Auf den Fotos der leeren Säle des Museums in Kyiv sind Spuren der Kunstobjekte zu erkennen.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bedroht auch Museen, die ihre Schätze evakuieren müssen. Die neue Fotoausstellung „The Khanenko Museum | Kyiv“ auf dem Campus Stadt im Dortmunder U präsentiert jetzt Fotos eines bedeutenden Kunstmuseums mit seinen im Frühjahr 2022 entleerten Sälen. Die Bilder zeigen Erwartungen an und einen Blick in die Zukunft voller Hoffnung. Das Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Museum in Kyiv kuratiert.

Das „Bohdan and Varvara Khanenko National Museum of Arts“ bewahrt große Sammlungen westeuropäischer, asiatischer, antiker und byzantinischer Werke. Unter ihnen befinden sich kostbare Objekte japanischer, tibetischer, chinesischer und iranischer Kunst. Auch gehören Gemälde unter anderem von Peter Paul Rubens und Jacques-Louis David sowie Tapisserien, Skulpturen, Porzellan und eine graphische Sammlung zur Ausstellung. Das Museum wurde vom Sammlerpaar Bohdan Khanenko (1848–1917) und Varvara Khanenko (1852–1922), begründet. Die in der aktuellen Ausstellung gezeigten Fotografien wurden von Yurii Stefanyak in den beiden Museumsgebäuden aufgenommen. Besucher*innen können auf den Bildern die entleerten Säle mit den Spuren der Objekte erkennen: Verfärbungen der Wandbespannungen, die verwaisten Beschriftungsschilder, leere Vitrinen. So warten die Räume auf das Ende des Krieges und die Neueinrichtung des ukrainischen Museums.

Über die Ausstellung

Die Ausstellung ist in Kooperation zwischen dem Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund, dem Bohdan and Varvara Khanenko National Museum of Arts in Kyiv, dem Ukraine Art Aid Center/Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine und dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald entstanden. Projektleitung: Dr. Olena Balun, Prof. Kilian Heck, Yuliya Vaganova, Prof. Barbara Welzel. Kuratiert wurde sie von einem Team aus Dortmund und Kyiv: Dr. Niklas Gliesmann, Dr. Sarah Hübscher, Judith Klein, M.A., Yuliya Vaganova, Prof. Barbara Welzel, PD Dr. Andreas Zeising.

Die Fotoausstellung läuft vom 5. August bis 18. September auf der Hochschuletage im Dortmunder U.

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Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
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Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.