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Positive Bilanz nach zwei Semestern

Erste Zertifikate im studium oecologicum ausgestellt

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Ein Mann steht neben einer Studentin, die ein Zertifikat in den Händen hält. © TU Dortmund
Das erste Zertifikat im Sommersemester für das studium oecologicum überreichte Dr. Henning Moldenhauer vom Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund an Aileen Böcker.

Mit dem Zertifikat studium oecologicum wird interdisziplinäres Lernen und Arbeiten der Studierenden gefördert. Aktuelle Krisen zeigen, dass heutige Fragestellungen komplex sind, Blickwinkel aus verschiedenen Disziplinen benötigen und lösungsorientiertes Arbeiten erfordern. Genau diese Zukunftskompetenzen werden im studium oecologicum vermittelt. Das erste Zertifikat im Sommersemester 2022 überreichte Dr. Henning Moldenhauer vom Nachhaltigkeitsbüro an Aileen Böcker.

Bisher haben sich in zwei Semestern etwa 160 Studierende für die neue Zusatzqualifikation angemeldet. Zudem beteiligen sich jedes Semester zehn Fakultäten mit 30-40 Veranstaltungen. Bereits in diesem Semester gibt es erste Absolvierende. Zusammen mit Aileen Böcker haben noch Patrick Sobbe, Jan Heinrich, Lina Ellinghusen und Lisa Behm das studium oecologicum abgeschlossen. Alle Teilnehmenden können das Zertifikat in ihrem eigenen Tempo absolvieren.

Resonanz motiviert ungemein, das Zertifikat weiter auszubauen“

Dr. Henning Moldenhauer vom Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, dass das studium oecologicum von den Studierenden so gut angenommen wird und wir nach nur zwei Semestern bereits erste Zertifikate ausstellen können. Die vielen positiven Rückmeldungen der Studierenden zeigen, dass wir mit dem Zertifikat einen Nerv getroffen haben und eine Angebotslücke füllen können. So eine Resonanz motiviert ungemein, das Zertifikat weiter auszubauen und weiterzuentwickeln.“

In diesem Sommersemester gab es – zusätzlich zur überwiegend naturwissenschaftlichen Grundlagenveranstaltung im Wintersemester – erstmals auch eine Grundlagenveranstaltung mit Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende sich auch Veranstaltungen des BNE-Zertifikats der Universität Duisburg-Essen anrechnen lassen. Außerdem hat das Nachhaltigkeitsbüro zentrale Qualitätsverbesserungsmittel beantragt, mit denen eine Entwicklungs- und Koordinationsstelle eingerichtet wird.

Über das studium oecologicum

Seit nun zwei Semestern bietet die TU Dortmund das studium oecologicum an. Dabei handelt es sich um ein Zertifikat, das TU-Studierende als Zusatzqualifikation während ihres Studiums absolvieren können. Die interdisziplinären öffentlichen Ringvorlesungen „Klima: Wandel, Werte, Wissenschaft“ oder „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bilden das Basismodul, in dem verschiedene Perspektiven aus unterschiedlichen Fachbereichen vermittelt werden. In den fünf Vertiefungsmodulen Bildung, Gesellschaft, Naturwissenschaft und Technik, Raum und Bau sowie Ökonomie können sich die Studierenden dann detaillierter mit fachspezifischen Fragestellungen zum Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.