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Talentscouting

Erstakademiker*innen gezielt fördern

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Mehrere Personen stehen draußen auf eine Wiese unter einem Baum in einer Reihe und heben die Hände hoch. © Felix Schmale​/​TU Dortmund
Bei einem vom Talentscouting organisierten Treffen konnten sich Schüler*innen und TU-Studierende miteinander vernetzen.

Die Talentscouts der TU Dortmund finden junge talentierte Menschen in den Schulen, betreuen und begleiten sie auf dem Weg ins Studium und während ihrer Zeit an der Universität. Bei einem Netzwerktreffen am 15. Juli kamen rund 25 Jugendliche aus drei Generationen auf dem Campus zusammen: Schüler*innen, Studieninteressierte auf dem Sprung an die TU Dortmund und TU-Studierende, die allesamt von Talentscouts begleitet werden.

„Die Talente, die wir begleiten, kommen häufig aus einem Umfeld, das sie nicht immer bei Themen wie der Studien- oder Berufswahl unterstützen kann. Für sie ist es daher besonders wichtig, sich zu vernetzen“, erklärt Christian Stauer, Projektkoordinator des Talentscouting. So wie beim Netzwerktreffen, das in den Sportanlagen der TU Dortmund stattfand und bei dem die Jugendlichen einander kennenlernen und sich austauschen konnten. Zwei von ihnen sind Lisa Discher und Justin Mindt.

Talentscouts unterstützen beim Übergang von der Schule an die Universität

Justin Mindt hat dieses Jahr sein Abitur am Heisenberg-Gymnasium in Dortmund gemacht und sich zum Wintersemester 2022/23 für ein Lehramtsstudium (Deutsch und Philosophie für Gymnasien) an der TU Dortmund beworben. Für den Abiturienten, der aus einem nichtakademischen Elternhaus kommt, war schon früh klar, dass er studieren möchte: „Ich möchte ‚etwas aus mir machen‘. Das Studium eröffnet mir die Chance, meinen Wunschberuf zu ergreifen und ein gutes Leben zu führen.“ Bei der Orientierung habe auch die Begleitung durch das Talentscouting sehr geholfen: „Mein Talentscout unterstützt mich sehr beim Übergang von der Schule an die Universität. Auf diesem Weg kann man sich schnell etwas verloren fühlen, doch ich habe eine tolle Ansprechpartnerin, an die ich mich jederzeit vertrauensvoll wenden kann und die mir bei zahlreichen Fragen beispielsweise rund um die Bewerbung hilft“, sagt Justin Mindt. Für die TU Dortmund hat sich der Dortmunder, der sich ehrenamtlich unter anderem als Nachhilfelehrer und in der Kirche engagiert, nicht nur aus Heimatverbundenheit entschieden, sondern vor allem wegen des breiten Angebots im Lehramtsstudium.

Bereits seit rund fünf Jahren wird Lisa Discher vom Talentscouting begleitet. Nach dem Schulabschluss hatte sie sich mit Unterstützung ihres Talentscouts zunächst für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, das sie im Referat Internationales an der TU Dortmund absolvierte. Mittlerweile studiert sie im vierten Semester Erziehungswissenschaften an der TU Dortmund. „Nach der Schule wusste ich nicht, was ich machen möchte. Mein Scout hat mir dabei geholfen, das richtige Studienfach für mich zu finden. Sie unterstützt mich seither bei wichtigen Schritten meines Studiums“, sagt Lisa Discher. So wie bei der Bewerbung um ein Stipendium, um das sich die Studentin, die sich ehrenamtlich bei Young Caritas engagiert, aktuell bemüht.

Sich austauschen und vernetzen

Eine Frau und ein Mann sitzen draußen auf einer Bank unter einem Baum. © Felix Schmale​/​TU Dortmund
Lisa Discher (l.) und Justin Mindt werden vom Talentscouting begleitet.

Lisa Discher hat auch bei der Organisation des Netzwerktreffens geholfen. Dort wurden Methoden angewandt, um die Teilnehmenden spielerisch und inhaltlich miteinander ins Gespräch kommen zu lassen, deren Teamfähigkeit zu stärken und aktive Vernetzung als Kompetenz erfahrbar zu machen. „Ich habe bei dem Treffen viele nette und offene Gleichgesinnte kennengelernt und hatte die Möglichkeit, aus meinem gewohnten Umfeld herauszutreten“, sagt Justin Mindt. Auch ein Vertreter des AStA der TU Dortmund war vor Ort und tauschte sich mit den Teilnehmenden über die Bedeutung von Demokratie an der Hochschule aus.

Das Talentscouting wird die jungen Menschen, die häufig Erstakademiker*innen sind, auch weiterhin auf ihrem Weg begleiten. Und auch die Jugendlichen selbst möchten sich für andere einsetzen: Lisa Discher und Justin Mindt werden beide an einem vom NRW-Zentrum für Talentförderung angebotenen Qualifizierungsprogramm teilnehmen, um anschließend als Vorbilder an der TU Dortmund eigene Erfahrungen weiterzugeben.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.