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ICAPITAL AWARD 2021

Dort­mund ist Europäische Inno­va­tions­haupt­stadt 2021

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Ein Foto von mehreren Leuten auf einer Podiumsdiskussion eingebettet in eine bunte Grafik mit dem Text "Innovation Next Door – Zukunft aus der Nachbarschaft“ und dem Logo der Stadt Dortmund © In­no­va­ti­on Next Door​/​Kristina Malis
Mit dem Titel „INNOVATION NEXT DOOR – Zukunft aus der Nachbarschaft“ ist Dort­mund in diesem Jahr in das Rennen um den iCapital Award ge­gan­gen.

Dort­mund hat als erste deutsche Stadt den mit einer Million Euro dotierten „iCapital Award 2021 – European Capital of In­no­va­ti­onge­won­nen. Die Europäische Kom­mis­sion hat am Mittwochabend, 24. No­vem­ber, das Ergebnis beim „European In­no­va­ti­on Council Summit“ in Brüssel verkündet. Mit dem Titel „In­no­va­ti­on Next Door – Zukunft aus der Nachbarschaft“ ist Dort­mund ins Rennen ge­gan­gen. Der Mix aus Tech­no­lo­gie, So­zi­alem und Nach­hal­tig­keit überzeugte die Jury. Die TU Dort­mund ist über den Mas­ter­plan Wis­sen­schaft 2.0 und mehrere Projekte involviert.

Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für For­schung, In­no­va­ti­on und Bil­dung, Kultur und Jugend, überreichte den Award im Rah­men einer Videoschalte. Dort­mund konnte sich im Finale der in­no­va­tivsten Städte gegen Dublin, Malaga und Vilnius durchsetzen. EU-Kommissarin Gabriel lobte die bemerkenswerten Anstrengungen der Stadt Dort­mund für eine Politik unter Einbeziehung der Stadt­ge­sell­schaft und die Vision einer Stadt der Nachbarn.

Ober­bür­ger­meis­ter Thomas Westphal ist von dieser Aus­zeich­nung begeistert: "Der Preis ist ein Ergebnis von Teamwork in Dort­mund als Großstadt der Nachbarn. Viele engagierte Partnerinnen und Partner aus Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, Stadt­ge­sell­schaft und Ver­wal­tung haben in den letzten Jah­ren ein nachhaltiges Innovations-Ökosystem aufgebaut. Es ist ein Nährboden für Start-ups und Un­ter­neh­men, für For­schung und Ent­wick­lung, für Bil­dung und Kultur ent­stan­den. Aber auch für die Um­set­zung von guten Ideen, sozialen Projekten und kreativen Lö­sun­gen vor Ort in unseren Nach­bar­schaf­ten."

„Die Aus­zeich­nung als Europäische Inno­va­tions­haupt­stadt wird die Wahr­neh­mung Dort­munds als inno­va­ti­ven Wissenschafts- und Technologiestandort weiter beflügeln“, sagte Prof. Herbert Waldmann, Professor für Che­mi­sche Bio­lo­gie an TU Dort­mund und Beauftragter der Stadt Dort­mund für den Mas­ter­plan Wis­sen­schaft 2.0. „Mit dem Mas­ter­plan Wis­sen­schaft haben wir ein strategisches Ins­tru­ment geschaffen, das die Zu­sam­men­arbeit von Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, Stadt­ge­sell­schaft und Kultur zum gegenseitigen Nut­zen bekräftigt. Un­se­re Stärke als Wis­sen­schafts­stadt erlangt mit dem iCapital Award nun auch in­ter­na­tio­nal An­er­ken­nung und große Strahlkraft - das freut mich au­ßer­or­dent­lich!“

Zukunft aus der Nachbarschaft

Mit dem Titel „INNOVATION NEXT DOOR – Zukunft aus der Nachbarschaft“ ist Dort­mund in diesem Jahr in das Rennen um den iCapital Award ge­gan­gen und präsentierte das Innovationsmodell der Stadt mit seiner großen Bandbreite an sozialen, nachhaltigen und technologieorientierten Projekten und strategischen Ansätzen. Die TU Dort­mund ist neben dem Mas­ter­plan Wis­sen­schaft 2.0 und dem „Exzellenz Start-up Center NRW“ an mehreren Projekten maß­geb­lich be­tei­ligt: Im Kom­pe­tenz­zen­trum Ma­schi­nel­les Ler­nen Rhein-Ruhr (ML2R) treibt die TU Dort­mund ge­mein­sam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und wei­te­ren Partnern Spit­zen­for­schung im Be­reich des Ma­schi­nel­len Lernens voran. Auch ist die TU Dort­mund am Aufbau des Deut­schen Rettungsrobotik-Zentrums auf Phoenix-West be­tei­ligt, in dem Partner aus For­schung und In­dus­trie sowie Einsatzkräfte aus ganz Deutsch­land ge­mein­sam mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr ent­wi­ckeln. Und das Ver­bund­pro­jekt „iResilience“ will einen Bei­trag leisten, Städte mit­hil­fe intelligenter In­fra­struk­turen und sozialen Innovationen widerstandsfähig gegen Aus­wir­kungen des Kli­ma­wan­dels wie Hitze und Starkregen zu ma­chen.

Der iCapital Award

Mit dem Wett­be­werb zeichnet die Europäische Kom­mis­sion jährlich Innovationen in eu­ro­pä­isch­en Städten aus und treibt diese voran. Im Vorjahr ge­wann die belgische Stadt Leuven den Preis. Weitere Preisträgerinnen sind Barcelona, Amsterdam, Paris, Athen und Nantes.

Der Titel wird vom Euro­päi­schen Innovationsrat (European In­no­va­ti­on Council) im Rah­men des Horizon-Pro­gramms der Euro­päi­schen Kom­mis­sion verliehen und ist verbunden mit ei­nem Preisgeld in Höhe von einer Million Euro für die Gewinnerstadt sowie 100.000 Euro für die Zweit- und Drittplatzierten. 2019 hatte Dort­mund es bereits aus dem Stand ins Halbfinale des Wett­be­werbs geschafft. Die aktuelle Be­wer­bung baut auf dem positiven Feedback auf und zieht neue Ent­wick­lungen mit ein.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.