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Prof. Klaus Wille spricht über „Swinging Electrons“

Bei „Brötchen und Borussia“ machen Elektronen Musik

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  • Campus & Kultur
Ein Körnerbrötchen liegt auf einem schawarz-gelben Schal © Jürgen Huhn​/​TU Dort­mund
Die Veranstaltungsreihe „SAMSTAGS: Zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für Alle!“ beantwortet grundlegende Fragen nach den Vorstellungen der Men­schen von Raum und Zeit.

Die Veranstaltungsreihe „Zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für Alle!“ ist nun im 16. Jahr ihres Bestehens. Die Reihe beantwortet grundlegende Fragen nach den Vorstellungen der Men­schen von Raum und Zeit – und rückt Fake News zurecht. Am Samstag, 14. Dezember, beschreibt Prof. Klaus Wille von der TU Dort­mund, wie Elektronen Musik machen.

„Swinging Electrons“ hat er seien Vortrag übertitelt. Die Stärke einer von einer Schallquelle, einem Redner oder einem Musikinstrument, ausgehenden akustischen Welle nimmt mit dem Abstand von der Quelle ab und ist bei hinreichend großem Abstand nicht mehr zu vernehmen. Schon früh haben daher die Men­schen versucht – z.B. in den Amphitheatern oder bei den Flüstergewölben – den Schall durch Nutzung der Reflexion beim Hörer zu verstärken. Mit der Erfindung des Mikrofons war es möglich, den Schall in elektrischen Strom umzuwandeln und mithilfe eines langen Kabels an einem weit entfernten Ort über einen Kopfhörer abzuhören. Seither spielen Elektronen bei der Sprach- und Musikübertragung eine dominierende Rolle.

Die Entwicklung von Tonträgern schaffte die Möglichkeit, Musik in identischer Art beliebig oft ohne Orchester hören zu können. Die beim Abspielen von den Tonträgern abgegebene Leistung ist aber sehr gering. Um die Wiedergabe über Lautsprecher zu ermöglichen, braucht man daher Verstärker. Die Entwicklung von Vakuumröhren und später Transistoren schuf dazu die Voraussetzung. Der Bau eines guten Verstärkers ist eine Kunst. Mit Hilfe der dabei verwendeten elektronischen Techniken lassen sich aber auch ganz spezielle Musikinstrumente bauen.

Die Veranstaltung für die ganze Familie dauert rund 75 Minuten und findet wie gewohnt um 10.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich im Hörsaal 1 im Hör­saal­ge­bäu­de II auf dem Campus Nord auf Unterhaltsames zum Thema Raum und Zeit einzulassen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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