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Zwei Jubiläen

50 Jahre Maschinenbau an der TU Dortmund

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Flyer zum 50 jährigen Jubiläum der Fakultät Maschinenbau liegen in einer Reihe. © Vanessa Dargel
Die Fakultät Maschinenbau wurde im vergangenen Jahr 50 Jahre alt und feierte ihr Jubiläum am 17. September mit einer Festgala im Audimax nach.

An der jungen Universität Dortmund begann im Jahr 1971 der Lehrbetrieb in der Fertigungstechnik – die Geburtsstunde der heutigen Fakultät Maschinenbau. Ihren 50. Geburtstag feierte die Fakultät in diesem Jahr nach: am 17. September mit einer Festgala im Audimax. Auch das Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL), das 1972 als Lehrstuhl startete, lud am 8. und 9. September zu einem wissenschaftlichen Symposium und einem Festempfang anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums ein.

Die Fakultät Maschinenbau kann auf eine starke Entwicklung zurückblicken: Aus der im Jahr 1971 gegründeten „Abteilung Fertigungstechnik“, die erst 1975 in Maschinenbau umbenannt worden war, ist inzwischen eine der drittmittelstärksten Fakultäten der TU Dortmund geworden. Hier forschen und lehren mittlerweile 17 Professoren und zwei Juniorprofessor*innen an ihren Lehrstühlen, Fachgebieten und Instituten. Forschungsschwerpunkte setzt die Fakultät heute auf Produktionstechnik und Logistik, dabei spielen vor allem auch Nachhaltigkeit und Digitalisierung eine große Rolle.

Die Fakultät Maschinenbau ist regional und international vernetzt: Am Wissenschaftsstandort Dortmund sind vor allem die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik (IML) und für Software- und Systemtechnik (ISST) eng mit der Universität verbunden. Seit 2013 arbeiten die TU Dortmund und das Fraunhofer IML im LogistikCampus zusammen, der durch die Verzahnung mit der Industrie sowie die Kombination aus Bildung und Forschung internationale Strahlkraft entwickelt hat.

Von jungen Menschen werden die fünf Studienfachrichtungen der Fakultät Maschinenbau stark nachgefragt: Im Wintersemester 2021/22 waren rund 4.000 Studierende hier eingeschrieben. Im Ranking der WirtschaftsWoche schaffte es der Dortmunder Studiengang Maschinenbau wiederholt unter die Top10. Der Diplomstudiengang Logistik war 1998 der erste seiner Art deutschlandweit und die Fakultät war jahrelang deutschlandweit auch die einzige Einrichtung, die sowohl Bachelor- als auch Masterprogramme in der Logistik anbot. Für den internationalen Masterstudiengang Manufacturing Technology kommen seit 2011 jedes Jahr Studierende aus aller Welt an die TU Dortmund.

Viele Entwicklungen und Forschungsprojekte der Fakultät haben in den vergangenen Jahrzehnten deutschlandweit Beachtung gefunden. Die H-Bahn, die seit 1984 in Betrieb ist, war das erste automatische Nahverkehrssystem der Bundesrepublik Deutschland und diente dem Skytrain am Düsseldorfer Flughafen als Vorbild. Die Technologie dafür wurde von Prof. Reinhardt Jünemann von der Fakultät Maschinenbau mitentwickelt. Ins Guinness Buch der Rekorde schaffte es 2020 Dr. Dennis Freiburg, der während seiner Promotion das leichteste E-Bike der Welt entwickelte.

Impressionen von der Gala am 17. September

IUL setzt seit 50 Jahren Impulse für die Industrie

Nur ein Jahr jünger als die Fakultät Maschinenbau, ist ihr Institut für Umformtechnik und Leichtbau. Mit der Einrichtung des Lehrstuhls für Umformende Fertigungsverfahren erkannte die Universität im Jahr 1972 früh einen Trend: Die Automobil- und Luftfahrtindustrie stellte immer höhere Anforderungen an ihre Zulieferer. Bauteile sollten leicht und formstabil sein, ihre Herstellung schnell und zuverlässig erfolgen. Der Transfer von der Versuchshalle in die Praxis wurde zum Markenzeichen des Bereichs. Und die Forschung reagierte umgekehrt auf Impulse aus der Wirtschaft und fokussierte sich um die Jahrtausendwende auf den Leichtbau. Im Jahr 2004 wurde aus dem einstigen Lehrstuhl folglich das Institut für Umformtechnik und Leichtbau: IUL. Mit rund 100 Mitarbeiter*innen ist es heute eines der größten seines Faches. Beim Festakt feierte das Institut zusammen mit zahlreichen Gästen, dass gemeinsam mit Forschungspartner*innen aus Wissenschaft und Industrie auf nationaler und internationaler Ebene vielfältige Forschungsergebnisse und Innovationen erzielt wurden, die oftmals zum Fortschritt der industriellen Praxis beitragen konnten.

Impressionen von der Feierstunde am 9. September 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.