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Bildungswissenschaften (Lehramt nach LABG 2016)

Pflichtfach innerhalb aller Schulformen


Steckbrief
Kurzportrait des Studienganges
Vorkenntnisse - Hilfreich für das Studium
Studieninhalte/Studienverlauf
Praktika
Warum dieses Fach an der TU Dortmund?
Prognosen/Chancen im Lehrerberuf
Allgemeine Besonderheiten

 


 

Steckbrief

Name Bildungswissenschaften (Lehramt nach LABG)
Fakultät Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie
Schulformen Lehramt an Grundschulen (G)
Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (HRSGe)
Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (GyGe)
Lehramt an Berufskollegs (BK)
Lehramt für sonderpädagogische Förderung (SP)
Studienbeginn Wintersemester (B.A.)
Winter- und Sommersemester (M.Ed.)
Regelstudienzeit Bachelor 6 Semester
Regelstudienzeit Master 4 Semester
Zulassungsbeschränkung Bachelor Informationen
Master Informationen
Besondere Einschreibungsvoraussetzungen im Lehramt  Schulform- und Unterrichtsfachabhängig

 


 

Kurzportrait des Studienganges

ImagebildAn den Bildungswissenschaften sind neben der Erziehungswissenschaft als Kerndisziplin die Disziplinen beteiligt, die sich mit Bildungs- und Erziehungsprozessen, mit Bildungssystemen sowie deren Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Dies sind vor allem die Psychologie, die Soziologie, die Rehabilitationswissenschaften und die Berufspädagogik. Durch die Bildungswissenschaften werden die angehenden Lehrerinnen und Lehrer befähigt, auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen Schulentwicklung, gesellschaftliche Auseinandersetzungen um Bildung und Erziehung sowie Lehr/Lernprozesse zu reflektieren, zu planen und zu organisieren, diese Prozesse zu bewerten und zu evaluieren.

  


 

Vorkenntnisse - Hilfreich für das Studium

Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

 


 

Studieninhalte/Studienverlauf

Bachelor

Auf Grund der Vorgaben des Lehrerausbildungsgesetzes und der Lehramtszugangsverordnung sind die bildungswissenschaftlichen Anteile für die einzelnen Lehramtsstudiengänge unterschiedlich stark ausgeprägt.

Im Bachelorstudium sind verpflichtend für alle Lehramtsstudiengänge zwei erziehungswissenschaftliche Kernmodule zu studieren, die zentrale Gegenstandsbereiche der Erziehungswissenschaft allgemein und der Schulpädagogik im Besonderen behandeln. Diese Module führen in grundlegende theoretische und historische Perspektiven sowie basale Wissensbestände von Erziehungswissenschaft und Allgemeiner Didaktik ein und vermitteln ein grundlegendes Theorieverständnis. Die Module bilden zugleich die Grundlage, an die die Fächer und Fachdidaktiken anknüpfen werden. Im Masterstudium werden je nach Lehramt in unterschiedlicher Ausprägung die erziehungswissenschaftlichen Theorie- und Methodenkenntnisse vertieft.

Neben den für alle Lehramtsstudiengänge verpflichtenden erziehungswissenschaftlichen Kernmodulen gibt es Pflichtmodul zur Diagnose und individuellen Förderung. Zudem werden für die einzelnen Lehrämter jeweils unterschiedliche Profilbildungen vorgenommen.

Im Einzelnen sind dies im Bachelorstudium:

  • Im Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen ein Modul mit Fokus auf Sozialer Arbeit und der Lebensphase Jugend (Pflichtmodul I), ein Modul zu den Themengebieten Heterogenität/Inklusion und interkulturellen Lernens (Pflichtmodul II) sowie ein Themenband zu Unterrichtsstörungen, Lehrerprofessionalität, sonderpädagogischen Aspekten und psychologischen Fragestellungen (Wahlmodul)
  • Im Grundschullehramt eine Fokussierung auf den Übergang vom Elementar- in den Primarbereich einschließlich grundlegender Aspekte zur Kindheitsentwicklung und dem frühen Lernen (Pflichtmodul)

 

Master

Im Masterstudium prägt sich die Profilbildung wie folgt aus:

  • Das Lehramt an Grundschulen umfasst ein Pflichtmodul zum Lehren und Lernen in heterogenen Gruppen und thematisiert Aspekte des gemeinsamen Unterrichtens sowie der Integration/Inklusion.
  • Das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen umfasst zum einen ein Pflichtmodul mit Fokus auf den Schulübergängen nach der Sekundarstufe I und dem Aufgabenfeld der Berufsorientierung sowie ein Wahlmodul, welches ausgewählte Probleme von Erziehung-, Bildung, Sozialisation und der Schulpädagogik thematisiert
  • Das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen umfasst ein Pflichtmodul mit Themen zum wissenschaftlichen Arbeiten, in dem wissenschaftstheoretische Inhalte vermittelt werden sowie eine Veranstaltung, die sich mit Fragen und Problemstellungen der gymnasialen Oberstufe befasst
  • Das Lehramt für Berufskollegs sieht ein Pflichtmodul Berufspädagogik vor.

 
Für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung ist aufgrund der Vorgaben des LABG und des zur Verfügung stehenden Studienvolumens für die Bildungswissenschaften keine weitere Profilbildung vorgesehen

  

Lehramt an Grundschulen (G)

Studienverlaufsplan_BA_Grundschule_verkleinert

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Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (HRSGe)

Studienverlaufsplan_BA_HRGE_verkleinert

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Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (GyGe)

Studienverlaufsplan_EW_BA_GyGe_verkleinert

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Lehramt an Berufskollegs (BK)

Studienverlaufsplan_EW_BA_BK_verkleinert

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Lehramt für sonderpädagogische Förderung (SP)

Studienverlaufsplan_BA_Sop__d_verkleinert

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Praktika

 

Praxisphasen nach dem neuen Lehramtsausbildungsgesetz (Studienbeginn ab dem WiSe 16/17)
Abkürzung Theorie-Praxis-Phase Zeitraum Dauer Informationen
EOP Eignungs- und 
Orientierungspraktikum
Ab dem 2. Semester im Bachelor 5 Wochen Weitere Informationen erhalten Sie beim Praktikumsbüro.
BFP Berufsfeldpraktikum ab dem 2. Semester im Bachelor 4 Wochen Weitere Informationen erhalten Sie hier.
PS Praxissemester im 2. Semester des Master 5 Monate Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Für das Lehramt an Berufskollegs muss eine 52-wöchige fachpraktische Tätigkeit nachgewiesen werden. Diese dient dazu, die Studierenden mit der Arbeitswelt ihrer zukünftigen Schüler/innen vertraut zu machen. Mindestens 26 Wochen müssen bis zur Anmeldung der Masterarbeit nachgewiesen werden.

Hier gelangen Sie zu dem Merkblatt zur Fachpraktischen Tätigkeit für das Lehramt an Berufskollegs

 


 

Warum dieses Fach an der TU Dortmund?

Die Lehrerbildung nimmt an der TU Dortmund einen hohen Stellenwert ein. Durch das interdisziplinare Angebot der Bereiche Erziehungswissenschaft, Didaktik, Psychologie, Soziologie und der Schulentwicklungsforschung, sowie der Breitenausbildung in allen fünf Lehramtsformen, bereitet das Lehramtsstudium an der TU Dortmund bestmöglich auf den späteren Einsatz im Schuldienst vor.

 


 

Allgemeine Besonderheiten

Zwei Fremdsprachen

Für alle Lehramtsstudiengänge werden Kenntnisse in zwei Fremdsprachen vorausgesetzt, die in der Regel durch den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife nachgewiesen werden.

Studieninteressierten ohne Abitur bzw. beruflich Qualifizierten oder Studieninteressierten mit fachgebundener Hochschulreife wird empfohlen, die Allgemeine Studienberatung aufzusuchen.
Hier gelangen Sie zur Website der Allgemeinen Studieninformation und -beratung

 

Weitere Fremdsprachen

Für einige Fächer im Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sieht die Lehramtszugangsverordnung den Nachweis von Kenntnissen in weiteren Fremdsprachen als Zulassungsvoraussetzung für den Master of Education vor. Folgende Nachweise werden gefordert:

  • Für Englisch: Kenntnisse auf dem Niveau eines Kleinen Latinums
  • Für Kath. Religionslehre: Latinum
  • Für Ev. Religionslehre: Graecum und Latinum oder Graecum und Hebraicum
  • Für Philosophie: Kenntnisse auf dem Niveau eines Kleinen Latinums oder Graecum

 

Besonderheiten für das Fach Englisch

Das Studium des Faches Englisch erfordert einen mindestens 12-wöchigen Aufenthalt im englischsprachigen Ausland, der organisatorisch und fachlich durch das Institut für Anglistik und Amerikanistik ermöglicht und gefördert wird.

 

Zusätzliche Erfordernisse für ausgebildete Lehrkräfte in der katholischen und evangelischen Religionslehre

In den Fächern katholische und evangelische Religionslehre ist neben der staatlichen zusätzlich die kirchliche Lehrerlaubnis erforderlich. Deshalb ist es notwendig, dass mit der Bewerbung auch die kirchliche Unterrichtserlaubnis nachgewiesen wird. Andernfalls muss dieses Unterrichtsfach unberücksichtigt bleiben. Sofern die endgültige kirchliche Unterrichtserlaubnis noch nicht erteilt wurde, ist die vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis einzureichen. Liegen Gründe vor, die einer kirchlichen Unterrichtserlaubnis für Religionslehre entgegenstehen könnten, sind diese mitzuteilen.


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