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TU Dortmund erreicht bei Exzellenzstrategie zweite Runde: Gemeinsamer Antrag für Exzellenzcluster mit Ruhr-Uni Bochum

Mit gebündelter Stärke haben die Technische Universität Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum in der Exzellenzstrategie die zweite Runde erreicht: Die beiden Universitäten können nun als Verbund einen Fortsetzungsantrag für das Exzellenzcluster „Ruhr Explores Solvation – RESOLV“ stellen.

Am 29. September gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt, dass in der Exzellenzstrategie 88 der bundesweit 195 eingereichten Skizzen für Exzellenzcluster zur zweiten Antragsstufe zugelassen worden sind. Darunter ist auch der Fortsetzungsantrag für das bestehende Exzellenzcluster „Ruhr Explores Solvation – RESOLV“, den die TU Dortmund gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum eingereicht hat. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen sind an diesem Forschungsvorhaben beteiligt. „Die Zwischenbilanz in der Exzellenzstrategie unterstreicht, dass unsere Universitäten gemeinsam Spitzenforschung betreiben“, sagt TU-Rektorin Prof. Ursula Gather.


Rolle von Lösungsmitteln bei chemischen Reaktionen im Fokus

Im Exzellenzcluster RESOLV nimmt das Forscherteam die besondere Rolle des Lösungsmittels bei chemischen Reaktionen in den Fokus. Nahezu alle biologischen Vorgänge und auch viele technische Prozesse finden in flüssiger Phase statt. Das umgebende Lösungsmittel übt dabei aktiv Einfluss auf die chemischen Reaktionen aus. Mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Chemie, Biologie und Physik kooperieren, um die Natur dieser Interaktionen zu entschlüsseln und basierend auf den Erkenntnissen neue Konzepte für die Industrie zu entwickeln – zum Beispiel für die Energieumwandlung und -speicherung oder die Arzneimittelforschung.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Exzellenzcluster RESOLV seit 2012. Es beinhaltet eine eigene Graduiertenschule und fördert Maßnahmen für Gleichstellung, Internationalisierung, Wissenstransfer sowie die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ziel des Clusters ist es, die Lösungsmittelchemie – Solvation Science – als neue Disziplin zu etablieren. In RESOLV arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UA Ruhr gemeinsam mit Partnern der Max-Planck-Institute für Eisenforschung (Düsseldorf), Chemische Energiekonversion (Mülheim an der Ruhr) und Kohlenforschung (Mülheim an der Ruhr) sowie vom Fraunhofer-Institut Umsicht in Oberhausen. Darüber hinaus verfügt das Konsortium aus dem Ruhrgebiet über ein internationales Netzwerk von hochrangigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

 
Exzellenzstrategie: Vollanträge bis zum 21. Februar 2018

In der Exzellenzstrategie treten bereits bestehende Exzellenzcluster gegen neue Projektideen an. Von den 43 derzeit geförderten Exzellenzclustern sind bundesweit 35 noch im Wettbewerb um die nächste Förderrunde, neben 53 neuen Ideen. Hier können nun bis zum 21. Februar 2018 Vollanträge eingereicht werden. Dann entscheidet das internationale Expertengremium der DFG über die Einrichtung von deutschlandweit 45 bis 50 Exzellenzclustern, die ab 2019 für sieben Jahre gefördert werden.



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