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Bachelor (1 Fach)

Raum­pla­nung

Zusammen­fassung

Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
Fachbereich Ingenieurswissenschaften
Regel­studienzeit 8 Se­mes­ter
Zulassungs­beschränkung Zulassungsbeschränkung (NC) für das 1. Fach­se­mes­ter
NC-Ta­bel­le
Studienbeginn Win­ter­se­mes­ter
Spra­che deutsch
Weitere In­for­ma­ti­onen Web­sei­te Fa­kul­tät Raum­pla­nung

Kurzportrait

Raum­pla­nung ist ein In­ge­ni­eur­wis­sen­schaft­li­ches, interdisziplinäres Arbeitsfeld, das sich mit den räumlichen Ent­wick­lungen der Lebens-, Ar­beits- und Umweltbedingungen be­schäf­tigt. Die un­ter­schied­lichen räumlichen Ebenen reichen vom Wohnumfeld und Wohnquartier über den Stadtteil, die Gesamtstadt, die Region, die Landes- und Bundesebene bis hin zur eu­ro­pä­isch­en und inter­natio­nalen Ebene.

Aufgabe und Ziel der Raum­pla­nung ist es, unterschiedliche An­for­de­run­gen, Konflikte und Chancen im Raum zu analysieren und darauf aufbauend Konzepte, Lösungswege und Strategien aufzuzeigen sowie deren Um­set­zung zu begleiten. Aktuelle bzw. zukünftige Problemlagen wer­den vorausschauend behandelt.

The­men kön­nen bei­spiels­weise die Aus­wir­kungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsmarkt und die Infrastrukturnachfrage sein oder Aspekte von Mi­gra­tion und Stadtentwicklung. Die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels für die regionalen Arbeitsmärkte und die Standortanforderungen der Wirt­schaft sind ebenso diskutierte The­men wie die Kon­se­quenzen von Umweltbelastungen und Umweltrisiken.

Der achtsemestrige Bachelor of Science Raum­pla­nung ist in­ter­dis­zi­pli­när angelegt und bereitet die Stu­die­ren­den in Projekten und Entwürfen, Vorlesungen, Se­mi­na­ren und Übungen vielseitig auf die späteren beruflichen Tätigkeiten in Planungspraxis und Wis­sen­schaft vor. Neben fach­li­chen Grund­la­gen, praktischen Fähigkeiten (z.B. CAD, GIS) und fach­li­chen Vertiefungen (z.B. Verkehr, Landschaft und Umwelt) wird Wissen über The­o­ri­en und Strategien der Erfassung und Lö­sung komplexer raum- bzw. planungsbezogener Problemstellungen vermittelt. Einen be­son­de­ren Stellenwert im Stu­di­um hat das forschende Ler­nen. In Studienprojekten und städtebaulichen Entwürfen wird das eigenmotivierte, selbstständige, kooperative Arbeiten der Stu­die­ren­den ge­för­dert und deren wis­sen­schaft­liche und anwendungsorientierte Kom­pe­ten­zen ausgebildet.

Fähigkeiten und Kennt­nisse

Um Lö­sungs­an­sät­ze und Strategien zu er­ar­bei­ten und diese umzusetzen, brauchen Planerinnen und Planer neben fachlichem Wissen vor allem die Fähigkeit, Probleme und Situationen analysieren zu kön­nen und konzeptionelle, kreative Lö­sun­gen zu finden.Dies erfordert ein In­te­res­se­ an gestalterischen, politischen, ökonomischen, ökologischen, juristischen und soziologischen The­men, sowie die Fähigkeit sich schnell in neue Themenfelder einarbeiten zu kön­nen.

Unverzichtbar sind kommunikative Fähigkeiten für die Ar­beit im Team und in der Aus­ei­nan­der­set­zung mit den un­ter­schied­lichen Meinungen von allen am Planungsprozess Beteiligten, wie z.B. Fachleute, Politikerinnen und Politiker, einzelne Bürgerinnen und Bürger, Un­ter­neh­men, Behörden oder gesellschaftliche Gruppen.

Berufs- und Tä­tig­keits­fel­der

Die Tä­tig­keits­fel­der der Dort­mun­der Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten liegen auf allen räumlichen Planungsebenen und in den un­ter­schied­lichen planungsrelevanten Be­rei­chen. Die räumlichen Ebenen reichen vom Wohnumfeld über den Stadtteil, der Gesamtstadt, der Region und dem Land bis hin zur eu­ro­pä­isch­en und globalen Ebene.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind zu etwa gleichen Teilen der öffentliche Dienst, z.B. Stadt­ver­wal­tung, Stadtplanung, Bezirksregierung und Uni­ver­si­tä­ten, und die Privatwirtschaft, wie z.B. Planungsbüros, Wohnungsunternehmen, Wirtschaftsberatungsunternehmen. Darüber hinaus sind Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten bei öf­fent­lichen Un­ter­neh­men, Vereinen, Verbänden und nicht staatlichen Organisationen tätig oder ar­bei­ten selbstständig. Sie sind dabei auf der Sachbearbeitungsebene ebenso tätig wie in Leitungspositionen.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen

Die Fa­kul­tät Raum­pla­nung bietet vielfältige Mög­lich­keiten sich mit Raum­pla­nung in internationaler Perspektive auseinanderzusetzen. Ver­an­stal­tun­gen zu inter­natio­nalen Fragestellungen wie auch Studienprojekte mit Auslandsbezug wer­den regelmäßig an­ge­bo­ten. Über die Netzwerke der Fa­kul­tät kann zusätzlich ein Auslandssemester absolviert wer­den. Besonders gute Be­din­gun­gen bietet hierfür das EU-Austauschprogramm Erasmus. Hier hat die Fa­kul­tät mit ca. 40 Uni­ver­si­tä­ten in Europa Kooperationsverträge für den Aus­tausch von Stu­die­ren­den ab­ge­schlos­sen.

Im Anschluss an den Bachelor­studien­gang bietet die Fa­kul­tät Raum­pla­nung einen zweisemestrigen Master­studien­gang Raum­pla­nung an. Das Stu­di­en­an­ge­bot umfasst weiterhin den zweijährigen eng­lisch­spra­chigen Master­studien­gang "Spatial Planning for Regions in Growing Economies (SPRING)".

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.