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Bachelor (1 Fach)

Che­mi­sche Biologie

Zusammen­fassung

Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
Fachbereich Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik
Regel­studienzeit 6 Semester
Zulassungs­beschränkung keine
Studienbeginn Win­ter­se­mes­ter
Sprache deutsch
Weitere In­for­ma­ti­onen Web­sei­te Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie

Kurzportrait

Das Bachelorstudium der Chemischen Biologie ist stark interdisziplinär ausgerichtet und wird unter Be­tei­li­gung des benachbarten Max-Planck-Instituts für Molekulare Physiologie an­ge­bo­ten. Die Stu­die­ren­den erlangen ein breit gefächertes Grundlagenwissen durch Lehr­ver­an­stal­tun­gen in den folgenden Be­rei­chen:

  • Chemie (Allgemeine, Analytische, Anorganische, Organische und Physikalische Chemie)
  • Methoden der Strukturaufklärung
  • Ma­the­ma­tik und Physik
  • Toxikologie und Rechtskunde
  • Biochemie und Molekularbiologie
  • Zellbiologie und Mikrobiologie
  • Bioorganische Chemie
  • Bioanorganische und Biophysikalische Chemie
  • Wahlpflichtvorlesungen

Die meisten Pflichtveranstaltungen wer­den von Laborpraktika begleitet. Diese umfassen mit den dazugehörigen Se­mi­na­ren 46 % der Präsenzzeit im Stu­di­um. Das Bachelorstudium wird mit einer Bachelorarbeit, einer ersten wis­sen­schaft­lichen Ar­beit, ab­ge­schlos­sen.

Da die Betrachtung chemischer Vorgänge in biologischen Systemen im Vordergrund steht, ist der Studiengang stärker chemisch ausgerichtet als die meisten Biochemiestudiengänge. In den Lehr­ver­an­stal­tun­gen der Chemischen Biologie lernen die Stu­die­ren­den in The­o­rie und Praxis ins­be­son­de­re mehr über die Ei­gen­schaf­ten von Biomolekülen und wie man mit ihnen Reaktionen z.B. für neue Produkte durchführen kann.

Fähigkeiten und Kennt­nisse

Für das Stu­di­um wer­den im Bereich der Chemie oder Biologie keine Kennt­nisse bzw. Praktika vorausgesetzt, da im Stu­di­um alle Grund­la­gen vermittelt wer­den. Jedoch fällt der Einstieg umso leichter, je mehr chemisches und biochemisches Wissen vorhanden ist. In Ma­the­ma­tik und Englisch wer­den hingegen Grundkenntnisse benötigt. Zumindest das Lesen und Verstehen von englischen Fachpublikationen wird spätestens ab dem Ende des Bachelorstudiums vorausgesetzt.

Allgemein ist für das Stu­di­um Freude an Chemie und Biochemie sowie am Experimentieren notwendig. Außerdem sollte Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen, Motivation, Freude am Ler­nen und eine selbstständige Arbeitsweise mitgebracht wer­den.

Zur Vorbereitung auf das Stu­di­um bietet die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie in den zwei letzten Wochen vor Beginn des Stu­di­ums zum Win­ter­se­mes­ter einen Vorkurs an. Hier wer­den chemischer und mathematischer Schulstoff wie­der­holt.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Che­mi­sche Biologinnen und Biologen kön­nen nach dem Stu­di­um zum Beispiel auf folgenden Gebieten tätig sein:

  • Grundlagenforschung
  • Neue Arzneimittelwirkstoffe
  • Ent­wick­lung von Biosensoren
  • Biotechnologische Produkte
  • Diagnosemethoden
  • Lebensmittelzusätze
  • Kosmetika und Waschmittel
  • Ent­wick­lung medizinischer Messmethoden und –geräte
  • ...

Ein Großteil der Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten des Studiengangs ist in der For­schung tätig. Berufsmöglichkeiten bestehen aber auch in den Be­rei­chen Produktmanagement, Kli­ni­sche Studien, Quali­täts­manage­ment, Analytik, Vertrieb, Marketing, Patentwesen, Dokumentation, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmensberatung, Pharmaberatung etc.

Der Bachelorabschluss qua­li­fi­ziert für das Berufsleben. Fast alle Stu­die­ren­de schließen jedoch ein Masterstudium an.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen

Ein Auslandssemester bzw. -jahr ist be­son­ders gut in der Masterphase mög­lich. Hier müssen keine Pflichtveranstaltungen mehr absolviert wer­den, sondern bis auf je ein Seminar in Chemischer Biologie und in Medizinischer Chemie nur Wahlpflichtveranstaltungen unter Beachtung gewisser Rahmenvorgaben. Im Ausland kön­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen absolviert, ein Forschungspraktikum durch­ge­führt oder die Masterarbeit angefertigt wer­den.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.