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Bachelor (1 Fach)

Elek­tro­tech­nik und In­for­ma­tions­tech­nik

Zusammen­fassung

Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
Fachbereich Ingenieurswissenschaften
Regel­studienzeit 6 Se­mes­ter
Zulassungs­beschränkung keine
Studienbeginn Win­ter­se­mes­ter
Spra­che deutsch
Weitere In­for­ma­ti­onen Web­sei­te Fa­kul­tät für Elek­tro­tech­nik und In­for­ma­tions­tech­nik

Kurzportrait

Der Bachelor­studien­gang Elektro- und In­for­ma­tions­tech­nik be­schäf­tigt sich mit Fragestellungen aus vielfältigen tech­nisch­en Be­rei­chen. Diese reichen von Energieumwandlung und -übertragung über KFZ-Elektronik sowie Ent­wick­lung und Prozessierung von Mikrochips bis hin zur Datenkommunikation.

Angefangen bei den ma­the­ma­ti­schen und phy­si­ka­lischen Grund­la­gen er­hal­ten die Stu­die­ren­den im Verlauf ihres Stu­di­ums viele Einblicke in die Funktionsweisen elektrotechnischer Systeme. Dabei kön­nen sie sich ab dem vierten Se­mes­ter für eine von drei Vertiefungsrichtungen ent­schei­den: Elektrische Energietechnik, Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik sowie Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik. Zum Stu­di­um gehört eben­falls ein Industriepraktikum im Umfang von 12 Wochen, das für das sechste Se­mes­ter empfohlen wird. Hier sollen sich die Stu­die­ren­den eigenständig bei ei­nem Un­ter­neh­men be­wer­ben, bei dem sie dann im Laufe des Praktikums ih­re im Stu­di­um erworbenen Kennt­nisse unter Beweis stellen kön­nen. Zum Abschluss wird die Bachelorarbeit ge­schrie­ben.

Fähigkeiten und Kennt­nisse

Gute bis sehr gute Kennt­nisse in Physik und Mathe­matik sind für den Ingenieursalltag ebenso wich­tig, wie logisches Denken und die Be­reit­schaft, sich kom­ple­xen Aufgaben zu stellen. Auch ein gutes Ver­ständ­nis im Be­reich der In­for­ma­tik kann wich­tig sein. Es wird da­her empfohlen, sich be­son­ders für den Vorkurs Mathe­matik und, bei wenig Erfahrung in diesem Be­reich, auch für den Vorkurs In­for­ma­tik anzumelden.

Spezielle Zulassungsvoraussetzungen gibt es keine. Mitbringen sollten Stu­dien­an­fäng­erin­nen und -anfänger jedoch das In­te­res­se­ an tech­nisch­en He­raus­for­de­run­gen. Denn anders als in der Schule ist im (Ingenieur-)studium selbständiges Ler­nen und Tüfteln gefordert. Dazu gehört neben dem tech­nisch­en Ver­ständ­nis be­son­ders die Fähigkeit, sich neues Wissen eigenständig anzueignen. Wer mit der Be­reit­schaft an das Stu­di­um herangeht, Neues zu ler­nen und sich auch schwierigen He­raus­for­de­run­gen mo­ti­viert zu stellen, für den ist das Stu­di­um der Elektro- und In­for­ma­tions­tech­nik sicherlich die richtige Wahl.

Berufs- und Tä­tig­keits­fel­der

Die Einsatzgebiete von Elektrotechnikerinnen und -technikern sind vielfältig und richten sich zum Teil nach dem im Stu­di­um gewählten Schwer­punkt. Doch alle Fachgebiete haben eins ge­mein­sam: Die Nachfrage nach Ingenieurinnen und Ingenieuren im Be­reich der Elek­tro­tech­nik ist heutzutage so groß wie nie zuvor: Die Aufgaben für Elektrotechnikerinnen und -techniker kön­nen neben For­schung, Ent­wick­lung und Pro­duk­tion auch z.B. der tech­ni­sche Support oder die Unternehmensberatung sein. Un­ter­neh­men aus dem Sektor Energiedienstleistungen benötigen Elektroingenieurinnen und -ingenieure für Bereitstellung, Transport und Vertrieb elektrischer Energie. Die Automobilindustrie hat eben­falls einen hohen Bedarf an Elektrotechnikerinnen und -technikern, da elek­tro­ni­sche Systeme in­zwi­schen jedes Fahr­zeug be­stim­men. Doch auch in der Automatisierungstechnik, Robotik und Telekommunikation sind die Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten sehr gefragt. Im Be­reich der Klein- und Unterhaltungselektronik ar­bei­ten sie zum Bei­spiel an der Ent­wick­lung von Mikrochips, Sensoren, Smartphones, etc. Die wachsende Be­deu­tung der elektronischen Systeme in unserem Alltag bietet also her­vor­rag­ende Berufschancen.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen

Die TU Dort­mund bietet im Anschluss an den Bachelor Elektro- und In­for­ma­tions­tech­nik einen gleichnamigen Master­studien­gang an. In diesem kön­nen die Grundkenntnisse des Bachelors in den vier angebotenen Schwerpunkten vertieft wer­den.

Alternativ kann der englischsprachige Master­studien­gang Automation and Robotics direkt im Anschluss an einen Bachelor Elek­tro­tech­nik und In­for­ma­tions­tech­nik studiert wer­den.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.