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© Martina Hengesbach​/​TU Dort­mund

Welche besonderen Angebote bietet dein Förderwerk, die du für dich nutzen kannst?

Die Hans-Böckler-Stiftung bietet vielfältige Mög­lich­keiten der Mitbestimmung und Vernetzung. Neben den lokalen, basisdemokratisch ausgerichteten Stipendiengruppen gibt es überregionale Gremien, in denen man sich engagieren kann. Ein weiteres Beispiel für Mitbestimmung innerhalb dieser Stiftung ist die aktive Rolle der Stipendiatinnen in der Auswahl neuer Stipendiatinnen durch Gutachtengespräche.

Natürlich verfügt die Hans-Böckler-Stiftung auch über ein reichhaltiges Seminarangebot. Damit auch Stipendiatinnen mit Kindern dort teilnehmen können, wird während der Seminare von der Stiftung sogar eine Kinderbetreuung organisiert.

Welche Tipps würdest du Studieninteressierten und Stu­die­ren­den geben, die sich für ein Sti­pen­dium interessieren / sich für ein Sti­pen­dium bewerben möchten?

Mein erster und wichtigster Tipp: Trau dich, dich zu bewerben!

Wenn du dich für ein Sti­pen­dium interessierst, informiere dich genau über die einzelnen Stiftungen. Wofür stehen die einzelnen Stiftungen? Was sind ihre Ziele? Welche Voraus­setz­ungen muss man erfüllen? Gerade bei den Voraus­setz­ungen gibt es mehr Unterschiede, als man zunächst denken mag. Nicht bei allen Stiftungen liegt bei­spiels­weise der Fokus auf einem überdurchschnittlich guten Notenschnitt. Neben den Voraus­setz­ungen achten die Stiftungen darauf, dass du zu dem passt, wofür die Stiftung steht.

Für die Bewerbung solltest du wirklich ausreichend Zeit einplanen. Es werden verschiedenste Unterlagen von einem verlangt. In den meisten Fällen benötigst du ein Gutachtenschreiben von deinem Lehrer/Dozenten/Ehrenamt.

Sollte die Studienstiftung nach jemandem benannt worden sein, informiere dich kurz über diese Person. Wenn du dich bei­spiels­weise bei der Hans-Böckler-Stiftung bewirbst, solltest du die Frage, wer Hans Böckler war, beantworten können.

Neben guten bis sehr guten Schul-/Studienleistungen kann auch Engagement eine Voraussetzung für ein Sti­pen­dium sein. Mit welchem Engagement hast du überzeugt?

Ich habe mich zwei Jahre ehrenamtlich als Vormund eines minderjährigen unbegleiteten Flüchtlings engagiert, bis dieser 18 Jahre alt wurde. In dieser Funktion habe ich Termine wahrgenommen, bei denen der Jugendliche einen gesetzlichen Vertreter benötigte. Darüber hinaus haben wir auch einige Freizeitaktivitäten ausgeführt. Zusätzlich habe ich drei Jahre ehrenamtlich im Vorstand des Kindergartens meiner Tochter gearbeitet. Zurzeit bin ich gewählte Klassenpflegschaftsvertreterin in der Klasse meiner Tochter.

Was hat sich durch das Sti­pen­dium in deinem Leben / in deinem Studium verändert?

Durch die finanzielle Unter­stütz­ung muss ich nicht neben dem Studium noch einen Nebenjob ausführen. Dies gibt mir Zeit und Freiraum, mich auf mein Studium und mein Engagement zu konzentrieren. Zudem habe ich Zugang zu interessanten Ver­an­stal­tun­gen, die Möglichkeit, mich fächerübergreifend an meiner Uni­ver­si­tät zu vernetzen und engagierte Leute ken­nen­zu­ler­nen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.