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Sharin, Lehramt für Sonderpädagogische För­de­rung, Stiftung Begabtenförderung be­ruf­li­che Bil­dung

© Martina Hengesbach​/​TU Dort­mund

War dir schon vor deinem Stu­di­um bewusst, dass du alle Vo­raus­set­zun­gen für ein Sti­pen­dium mitbringst? Wie bist du auf das The­ma aufmerksam geworden?

Ich habe mich vor Beginn meines Stu­di­ums für das Sti­pen­dium be­wor­ben und werde seit Beginn meines Stu­di­ums un­ter­stützt. Somit habe ich mich vor Beginn meines Stu­di­ums über die Vo­raus­set­zun­gen für das Sti­pen­dium informiert. Um ein Sti­pen­dium zu er­hal­ten, muss man zu­nächst die Vo­raus­set­zun­gen erfüllen. Die Grundvoraussetzungen für die erste Be­wer­bungs­run­de des Aufstiegsstipendiums habe ich durch den Abschluss meiner Aus­bil­dung und durch Berufserfahrung erfüllt. Man kann die Vo­raus­set­zun­gen auch durch eine Empfehlung des Arbeitgebers oder be­son­ders gute Noten erfüllen. In der zwei­ten Be­wer­bungs­run­de durchläuft man einen on­line-Kompetenzcheck und am Ende muss man in ei­nem persönlichen Ge­spräch überzeugen.

Neben guten bis sehr guten Leis­tun­gen in Schule, Aus­bil­dung/Beruf und Stu­di­um kann auch En­ga­ge­ment eine Voraussetzung für ein Sti­pen­dium sein. Mit welchem En­ga­ge­ment hast du überzeugt?

Soziales En­ga­ge­ment wird als sehr positiv betrachtet und wertgeschätzt. Man sollte über fächerübergreifende Kom­pe­tenz ver­fü­gen und ausreichende Sozialkompetenzen mit sich bringen. Eine offizielle Aktivität im sozialen Be­reich ist aber nicht zwangsläufig nötig, um den Vo­raus­set­zun­gen zu entsprechen. Es kön­nen auch ganz per­sön­li­che Dinge sein, die zei­gen, dass man über social skills verfügt. Es ist erwünscht, et­was über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich über gesellschaftliche The­men zu in­for­mie­ren.

Ich engagiere mich bereits seit zehn Jah­ren im sozialen Be­reich und bin auch beruflich im sozialen Sektor tätig. Ich habe viele Jahre mit Men­schen mit Be­hin­derung gearbeitet. Seit sechs Jah­ren arbeite ich in einer Kin­der- und Jugendpsychiatrie im Pflege- und Erziehungsdienst. Außerdem engagiere ich mich für den Tierschutz, habe selbst einen geretteten Hund adoptiert.

Welche Tipps würdest du Stu­di­en­in­te­res­sier­ten und Stu­die­ren­den ge­ben, die sich für ein Sti­pen­dium interessieren / sich für ein Sti­pen­dium be­wer­ben möchten?

Informiert euch über die Grundvoraussetzungen für ein Sti­pen­dium bei der Stiftung Begabtenförderung be­ruf­li­che Bil­dung (SBB). Wenn ihr den Grundvoraussetzungen entsprecht, nehmt euch Zeit, um euch Gedanken über eure Motivation zum Stu­di­um zu ma­chen. Seid beim Bewerbungsgespräch einfach na­tür­lich und er­zählt et­was über euch. Das per­sön­li­che Ge­spräch findet mit Juroren aus vie­len ver­schie­de­nen Berufsgruppen statt, oft sind sie so­gar ehemalige Sti­pen­diaten. Die meisten waren in der gleichen Situation wie ihr, ihr braucht also nicht so aufgeregt zu sein. Alle sind sehr nett und in­te­res­siert an euch als Person.

Was denkst du bisher über dein Pro­gramm? Wovon profitierst du be­son­ders? Was gefällt dir be­son­ders?

Ich profitiere von der finanziellen Si­cher­heit und dem tollen Weiterbildungsprogramm. Durch das Sti­pen­dium kann man sich vielfältig weiterentwickeln.

Bei er­folg­rei­cher Be­wer­bung für das Sti­pen­dium bekommt man einen Zugang für das StipNet. Man bekommt regelmäßig Angebote für Weiterbildungen, die ei­nem im Stu­di­um weiterhelfen kön­nen. Bei­spiels­wei­se „Mentale Prü­fungs­vor­be­rei­tung“, „Mehr als nur zitieren: Schreibprozesse im Stu­di­um meistern“. Man kann sich für diese Events an­mel­den, die an vie­len ver­schie­de­nen Standorten statt­finden. Die Seminare finden in ganz Deutsch­land statt. Durch das Sti­pen­dium er­hält man vielfältige Mög­lich­keiten, sich zu ent­wi­ckeln. Das Förderwerk un­ter­stützt die per­sön­li­che Ent­wick­lung der Sti­pen­diaten. Über das Netz­werk kann man sich auch mit anderen Sti­pen­diaten aus­tau­schen und sich gegenseitig im Stu­di­um un­ter­stüt­zen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.