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© Martina Hengesbach​/​TU Dort­mund

War dir schon vor deinem Studium bewusst, dass du alle Voraus­setz­ungen für ein Sti­pen­dium mitbringst? Wie bist du auf das The­ma aufmerksam geworden?

Auf die Möglichkeit, mich für ein Sti­pen­dium zu bewerben, bin ich erst kurz vor Beginn des Stu­di­ums aufmerksam geworden. Ich wusste zwar, dass es Stipendien gibt und dass ich ganz gute Noten in der Schule hatte. Trotzdem habe ich das erstmal nicht als Option für mich wahrgenommen. Eine Freundin hat mich dann darauf aufmerksam ge­macht und mich motiviert, mich auch zu bewerben. So habe ich eine Zusage für das Deutsch­land­stipen­dium erhalten.

Im Laufe meines Bachelors bin ich dann über einen Flyer in der Mensa auf die Stiftung der Deut­schen Wirtschaft aufmerksam geworden. Deren ausgeprägte ideelle und mit dem Pro­gramm „Studienkolleg“ besonders auf Lehramt ausgelegte Förderung haben mich besonders angesprochen. Also habe ich die Her­aus­for­de­rung angenommen, und mich dort für meinen Master für ein Sti­pen­dium beworben – mit Erfolg!

Was hat sich durch das Sti­pen­dium in deinem Leben / in deinem Studium verändert?

Bei der Stiftung der Deut­schen Wirtschaft sind die Stipendiat*innen in Regionalgruppen organisiert. Zu unserer Regionalgruppe gehören etwa 20 Stipendiat*innen aus dem Umkreis Dort­mund, Bochum, Witten und Iserlohn. Über die eigene Uni­ver­si­tät und den eigenen Fachbereich hinaus mit anderen Stipendiat*innen in Kontakt zu kommen, erlebe ich als große Bereicherung. In regelmäßigen Treffen führen wir uns gegenseitig in die Themen ein, die uns in Studium, Engagement oder Freizeit bewegen, oder schauen gemeinsam über den Tellerrand. Im ver­gang­enen Jahr haben wir uns bei mehreren Treffen und Exkursionen mit der Geschichte und Entwicklung des Ruhrgebiets auseinandergesetzt – seitdem nehme ich die Region, in der ich studiere, ganz anders wahr!

Was bedeutet es für dich, Stipendiatin zu sein?

Stipendiatin zu sein ist für mich eine große Ehre und ich empfinde es als großes Privileg, all diese Mög­lich­keiten eröffnet zu bekommen. Eben weil eine solche Förderung alles andere als selbst­ver­ständ­lich ist, möchte ich die Chancen, die mir geboten werden, bestmöglich nutzen. Mir wird finanziell in gewisser Weise der Rücken freigehalten, sowie Mög­lich­keiten zur persönlichen Weiterentwicklung geboten, die kein Mensch in zwei Jahren Masterstudium ausschöpfen kann. Also sehe ich es als meine Ver­ant­wor­tung an, mit diesen Ressourcen wertschätzend umzugehen, gewissenhaft zu studieren, mich gesellschaftlich zu engagieren und so letztendlich langfristig auch etwas zurückgeben zu können.

Der regelmäßige Kontakt zu anderen Stipendiat*innen – persönlich in der Regionalgruppe oder deutschlandweit übers Intranet oder bei überregionalen Ver­an­stal­tun­gen – beflügelt dabei sehr. Es tut gut, mit Leuten verbunden zu sein, die Dinge anpacken und die Zukunft mitgestalten wollen!

Welche besonderen Angebote bietet dein Förderwerk, die du für dich nutzen kannst?

An der Stiftung der Deut­schen Wirtschaft (sdw) hat mich besonders gereizt, dass es hier mit dem Studienkolleg ein eigenes Pro­gramm für Lehramtsstudierende gibt. Neben dem Zugang zum allgemeinen Pro­gramm der sdw und dem Austausch mit Stu­die­ren­den aus anderen Fachbereichen bietet die sdw so die Möglichkeit, sich explizit mit seiner Rolle als angehende Lehrkraft auseinanderzusetzen und Tools für die Gestaltung der Schulen von morgen mitzunehmen. Das Angebot des Studienkollegs orientiert sich an den Qualitätsbereichen des Deutsches Schulpreises – ich kann mich also intensiv damit auseinandersetzen, was gute Schule ausmacht und wie ich gute Schule mitgestalten kann!

Welche Tipps würdest du Studieninteressierten und Stu­die­ren­den geben, die sich für ein Sti­pen­dium interessieren / sich für ein Sti­pen­dium bewerben möchten?

Traut euch! Eine Bewerbung um ein Sti­pen­dium lohnt sich auf jeden Fall! Gute Leistungen in der Schule oder in der Uni sind zwar nicht von der Hand zu weisen. Vielen Stiftungen ist aber vor allem auch euer gesellschaftliches Engagement und ein gewisser Gestaltungswille wich­tig. Wenn ihr Bock habt zu lernen und euch für das einzusetzen, was euch wich­tig ist, habt ihr schon mal gute Chancen, bei einer Bewerbung zu überzeugen!

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.