Zum Inhalt

Marina, Grund­schul­lehr­amt, Deutsche Telekom Stiftung, FundaMINT

© Martina Gengesbach​/​ TU Dort­mund

War dir schon vor deinem Stu­di­um bewusst, dass du alle Vo­raus­set­zun­gen für ein Sti­pen­dium mitbringst? Wie bist du auf das The­ma aufmerksam geworden?

Vor Beginn meines Lehramtsstipendiums habe ich noch nicht gewusst, dass es spezielle Sti­pen­di­en für Lehramtsstudierende gibt. Ehrlich gesagt, habe ich mich auch nicht wirk­lich mit diesem The­ma be­schäf­tigt. In meinem dritten Fach­se­mes­ter habe ich eine Stelle als studentische Hilfskraft angenommen. Der Professor, für den ich gearbeitet habe, berichtete in einer Teamsitzung über das FundaMint-Lehramtsstipendium und bot an, uns studentische Hilfskräfte dafür zu empfehlen.

Wie hat dich die TU Dort­mund bei deiner Be­wer­bung un­ter­stützt?

Für die er­folg­reiche Be­wer­bung um das FundaMINT-Lehramtsstipendium ist es nötig min­des­tens eine –  besser zwei – Empfehlung(en) vorzuweisen. Ich habe auf Anfrage zwei sehr positive und sehr ausführliche Empfehlungsschreiben er­hal­ten. Ich war sehr dankbar dafür, dass sich die Dozenten so viel Zeit für mein Anliegen genommen und mich damit bei der Be­wer­bung un­ter­stützt haben.

Neben guten bis sehr guten Schul-/Stu­di­en­leis­tun­gen kann auch En­ga­ge­ment eine Voraussetzung für ein Sti­pen­dium sein. Mit welchem En­ga­ge­ment hast du überzeugt?

Ich bin seit vie­len, vie­len Jah­ren Mitglied in der DLRG und habe mich dort auf vielfältige Weise in der Schwimmausbildung, der Vorstandsarbeit und im Wasserrettungsdienst engagiert. Zu­dem habe ich eh­ren­amt­lich wö­chent­lich in einer Flüchtlingsunterkunft Deutschunterricht gegeben.

Was hat sich durch das Sti­pen­dium in deinem Leben / in deinem Stu­di­um ver­än­dert?

Durch die ideelle För­de­rung er­hält man viele Ein­blicke in Themenbereiche, die zuvor im Stu­di­um noch nicht be­han­delt wurden. Zu­dem ist na­tür­lich auch die finanzielle För­de­rung sehr entlastend. Weiterhin habe ich durch das Sti­pen­dium mit Men­schen aus den verschiedensten Teilen Deutsch­lands Freund­schaften geschlossen, die hoffentlich noch viele Jahre weiterbestehen wer­den.

Wovon träumst du beruflich, was möchtest du später gern erreichen?

Ich möch­te gerne Lehrerin in einer kleinen Grund­schule auf dem Land wer­den und dazu beitragen, dass sich die Schule stetig weiterentwickelt und alle Kin­der die Mög­lich­keit er­hal­ten, gut ler­nen zu kön­nen.

Was bedeutet es für dich, Stipendiatin zu sein?

Es bedeutet für mich, die Chance er­hal­ten zu haben, sich auch über das Stu­di­um hinaus weiter fortzubilden und sich deutsch­land­weit zu vernetzen.

Welche be­son­de­ren Angebote bietet dein Förderwerk, die du für dich nut­zen kannst?

Die Deutsche Telekom Stiftung bietet regelmäßig Seminare an. Es wer­den aktuelle und wich­ti­ge The­men für den Lehramtsberuf angesprochen, die meiner Meinung nach im Stu­di­um zu kurz kom­men (z.B. Körpersprache, Di­gi­ta­li­sie­rung, Inklusion). Dabei ist der Praxisbezug immer klar zu er­ken­nen. Zu­dem wird ei­nem auf vielfältige Art und Weise die Chance gegeben sich aus­zu­tau­schen, sich ein­zu­bring­en und eigene Work­shops oder Ver­an­stal­tun­gen auf die Beine zu stellen.              

Welche Tipps würdest du Stu­di­en­in­te­res­sier­ten und Stu­die­ren­den ge­ben, die sich für ein Sti­pen­dium interessieren / sich für ein Sti­pen­dium be­wer­ben möchten?

Scheut Euch nicht, es einfach zu versuchen, denn schließlich kann man nichts verlieren! Häufig hat man das Bild vor Augen, dass nur die Stu­die­ren­de ein Sti­pen­dium er­hal­ten, die nur Einser-Noten haben oder die nur für ihr Stu­di­um leben. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dies nicht der Fall ist.  Es kommt näm­lich auf Dich, Deine Persönlichkeit und Deine Intention an!

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.