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Kathrin, Lehramt für sonderpädagogische Förderung, Stiftung der deutschen Wirtschaft - Studienkolleg

© Martina Hengesbach​/​TU Dortmund

War dir schon vor deinem Studium bewusst, dass du alle Voraussetzungen für ein Stipendium mitbringst? Wie bist du auf das Thema aufmerksam geworden?

Nach meinem Abitur wurde ich von meiner Schule für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen, bin allerdings an dem Aufnahmeverfahren gescheitert. Durch Internetrecherchen und den Kontakt zu anderen Bewerbern wurde mir daraufhin klar, dass es noch mehr Studienstiftungen in Deutschland gibt und ich habe mich bei Villigst und für das Deutschlandstipendium beworben. Das Deutschlandstipendium habe ich dann ein Jahr lang bekommen, bevor ich mich erfolgreich bei der Studienstiftung der deutschen Wirtschaft (sdw) im Studienkolleg beworben habe.

Wie hat dich die TU Dortmund bei deiner Bewerbung unterstützt?

Durch eine Mail der Fachschaft Rehabilitationswissenschaften, in der eine Stipendiatin zu Bewerbungen ermutigt hat, bin ich auf die sdw aufmerksam geworden. Ebenso durch Plakate auf dem Unigelände auf das Deutschlandstipendium. Andere Unterstützung habe ich seitens der Hochschule nicht erhalten.

Neben guten bis sehr guten Schul-/Studienleistungen kann auch Engagement eine Voraussetzung für ein Stipendium sein. Mit welchem Engagement hast du überzeugt?

Neben meinem Studium engagiere ich mich bei FerienFüchse e.V, die mit Menschen mit geistiger Behinderung Wochenendaktionen in Dortmund und Umgebung unternehmen und auf Ferienfreizeiten fahren. Außerdem engagiere ich mich in der Jugendarbeit meiner Kirchengemeinde und im Trägerverein der Bodelschwingh-Kirche in Wechte, der sich für den Erhalt des Kirchgebäudes als Gottesdienstort einsetzt.

Was hat sich durch das Stipendium in deinem Leben / in deinem Studium verändert?

Ich habe Kontakt zu vielen talentierten und engagierten Menschen bekommen, die mir Mut machen, mich für unsere Gesellschaft einzusetzen und etwas zu bewegen. Ich habe durch die Kontakte der sdw viele Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises besuchen und so mehr Praxiserfahrungen in mein Studium einbringen können. Durch die Mitarbeit in der Regionalgruppe der sdw habe ich über Themen diskutiert, über die ich sonst nie nachgedacht hätte, und die Geschichte des Ruhrgebiets beispielsweise durch Führungen in Zechen kennengelernt.

Wovon träumst du beruflich, was möchtest du später gern erreichen?

Nach Möglichkeit möchte ich an einer guten inklusiven Schule unterrichten, die durch ihr Schulkonzept, die finanzielle und personelle Ausstattung und andere Rahmenbedingungen dafür geeignet ist, Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung die bestmögliche Förderung zu bieten.

Was bedeutet es für dich, Stipendiatin zu sein?

Ich erweitere meinen Horizont, engagiere mich für die Gesellschaft und lerne Menschen aus ganz Deutschland kennen, die sich ebenfalls ideenreich einbringen.

Welche besonderen Angebote bietet dein Förderwerk, die du für dich nutzen kannst?

Die sdw hat mit dem Studienkolleg ein Angebot, das speziell auf Lehramtsstudierende ausgerichtet ist. Dadurch sind die Seminare inhaltlich sehr speziell auf schulische Kontexte ausgerichtet und es gibt vielfältige Möglichkeiten, gute Schulen auch von innen kennenzulernen. Die sdw setzt sich für ein aktives Stipendiatenleben in den Regionalgruppen ein. Dadurch treffen wir uns häufig, unternehmen viel zusammen und diskutieren vielfältige Themen.

Welche Tipps würdest du Studieninteressierten und Studierenden geben, die sich für ein Stipendium interessieren/sich für ein Stipendium bewerben möchten?

Ich kenne viele Stipendiaten, die sich selbst niemals zugetraut hätten, ein Stipendium zu bekommen. Traut euch, euch zu bewerben. Ich selbst habe mich zweimal erfolglos um Stipendien beworben. Ich bin froh, dass ich es zwei weitere Male versucht habe. Gebt nicht so leicht auf!

Wie hast du dich vor deinem Studium finanziert? Wie finanzierst du dich jetzt?

Durch meine Eltern. Von dem Stipendium kann ich unabhängig von meinen Eltern meine Studienkosten decken.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.