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© Martina Hengesbach​/​TU Dort­mund

War dir schon vor deinem Studium bewusst, dass du alle Voraus­setz­ungen für ein Sti­pen­dium mitbringst? Wie bist du auf das The­ma aufmerksam geworden?

Obwohl ich in der Schule immer gute bis sehr gute Noten hatte und motiviert war zu lernen, hätte ich nicht damit gerechnet, ein Sti­pen­dium zu bekommen. Ich dachte, dass die Wahr­schein­lich­keit, genommen zu werden, gering sei. Deswegen habe ich eine Bewerbung zunächst gar nicht in Betracht gezogen. Ich war überrascht, als meine Stufenleitung mich auf ein Sti­pen­dium ansprach und mir eine Bewerbung ans Herz legte.

Was denkst du bisher über dein Pro­gramm? Wovon profitierst du besonders? Was gefällt dir besonders? Was bedeutet es für dich, Stipendiatin zu sein?

Jetzt bin ich sehr froh, dass ich Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung bin. Ich profitiere enorm von der ideellen Förderung, also zum Beispiel von den Se­mi­na­ren und den Treffen der Hochschulgruppen. Der Austausch mit anderen Sti­pen­diaten und Stipendiatinnen – besonders aus anderen Fachrichtungen – ist sehr bereichernd. Es motiviert mich, über mein Leben und mein Umfeld nachzudenken und zu reflektieren und dabei neue Denkanstöße aufzunehmen.

Ich hatte zunächst große Sorge vor den Erwartungen der Stiftung an mich und habe mir selbst großen Druck ge­macht. Aber gerade die Gespräche mit Mitarbeitern und Mit­ar­bei­te­rin­nen der Stiftung oder meinem betreuenden Referenten haben mir gezeigt, dass es in Ordnung ist, auch einmal zu zögern und meinen eigenen Weg zu finden. Die Gespräche haben mir geholfen, den eigenen Druck zu reduzieren, und mich darin bestärkt, meinen Weg zu gehen. Das Gefühl, dabei un­ter­stützt zu werden und darüber zu sprechen zu können, tut gut.

Wovon träumst du beruflich, was möchtest du später gern erreichen?

Ich bin noch unentschlossen, was ich nach meinem Studium machen möchte. Ich habe Spaß an meinem Physikstudium, kann mir jedoch (aktuell) nicht vorstellen, in der Lehre oder in der For­schung zu arbeiten. Deswegen spiele ich mit dem Gedanken, Patentanwältin zu werden.

Es ist mein Wunsch, einen Beruf zu finden, der mir Spaß macht und der es mir erlaubt und ermöglicht, eine Familie zu gründen und Mutter zu sein.

Welche Tipps würdest du Studieninteressierten und Stu­die­ren­den geben, die sich für ein Sti­pen­dium interessieren / sich für ein Sti­pen­dium bewerben möchten?

Wenn man sich für ein Sti­pen­dium interessiert, ist es wich­tig, eine Stiftung auszuwählen, die zu einem passt. Die Frage ist, passt die Stiftung zu mir und auch, passe ich zu der Stiftung und deren Werte? Denn das ist schon ein wichtiger Faktor auch beim Austausch und den Begegnungen mit anderen Stipendiatinnen und Sti­pen­diaten – zum Beispiel bei Se­mi­na­ren. Außerdem würde ich jedem, der sich bewirbt, empfehlen, offen und locker in das Auswahlverfahren zu gehen. Viel wichtiger, als jede Frage richtig beantworten zu können, ist es, authentisch aufzutreten und man selbst zu sein. Die eigene Persönlichkeit zu zeigen, ist wich­tig – denn das macht einen besonders und interessant.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.