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Jennifer, In­for­ma­tik, Deutsch­land­stipen­dium

© Martina Hengesbach​/​TU Dort­mund

War dir schon vor deinem Stu­di­um bewusst, dass du alle Voraus­set­zun­gen für ein Sti­pen­dium mitbringst? Wie bist du auf das The­ma aufmerksam geworden?

Nein, tatsächlich gar nicht. Ich war immer eine Schülerin mit durchschnittlichen Noten, so meistens zwi­schen 2 und 3. Deshalb dachte ich, dass ich nie als Stipendiatin in Fra­ge käme, und habe mich auch nie damit be­schäf­tigt. Ende des zwei­ten Semesters bin ich dann über unsere Fachschafts-Mailingliste und über Werbung auf dem Cam­pus auf das The­ma Sti­pen­dium aufmerksam geworden.

Wie hat dich die TU Dort­mund bei deiner Be­wer­bung un­ter­stützt?

Ich bin nur durch Aktionen der TU Dort­mund auf Sti­pen­di­en aufmerksam geworden. Neben den Aufstellern, die wäh­rend des Bewerbungszeitraums auf dem Cam­pus verteilt wurden und dazu motivierten, sich zu trauen und sich beim Deutsch­land­stipen­dium zu be­wer­ben, wurde auch in Rundmails meiner Fa­kul­tät für Sti­pen­di­en geworben.

Neben guten bis sehr guten Schul-/Stu­di­en­leis­tun­gen kann ja auch En­ga­ge­ment eine Voraussetzung für ein Sti­pen­dium sein. Mit welchem En­ga­ge­ment hast du überzeugt?

Zum Zeitpunkt der Be­wer­bung hatte ich das meiste En­ga­ge­ment aus meiner Schulzeit vorzuweisen: Hauptsächlich war ich Mitglied der Medienscouts (Medienbildung/-beratung für Jung und Alt) und Mitglied unserer schuleigenen Umweltgruppe. Neben wei­te­ren AGs war ich bei diversen sozialen Aktionen wie zum Bei­spiel bei der Be­treu­ung benachteiligter Kin­der aktiv. Außerdem habe ich in meiner Be­wer­bung erwähnt, dass ich mich bald auch an Gremienarbeit in der Uni­ver­si­tät be­tei­li­gen möch­te.

Was hat sich durch das Sti­pen­dium in deinem Leben / in deinem Stu­di­um ver­än­dert?

Die finanzielle Unter­stüt­zung des Deutschlandstipendiums er­mög­licht mir, meinen Alltag verantwortungsvoll und entsprechend meiner politischen Überzeugungen zu ge­stal­ten: Zum Bei­spiel kann ich teurere Artikel kaufen, die mit weniger Müll an­ge­bo­ten wer­den, oder mich häufiger pflanzlich ernähren, um den Umwelt- und Tierschutz zu fördern. Allgemein kann ich mich jetzt gesünder ernähren.

Und gerade jetzt, im di­gi­ta­len Se­mes­ter (Sommer 2020), bin ich unglaublich dankbar, dass ich mir relativ spontan ein neues Gerät anschaffen konnte, um mir meinen Studienalltag zu erleichtern.

Wovon träumst du beruflich, was möchtest du später gern erreichen?

Als Informatikstudentin möch­te ich später na­tür­lich in der Tech­nik-Branche ar­bei­ten. Ich strebe den Beruf als Soft­ware­ent­wick­ler, also „Programmierer“, an. Ich könnte mir auch vorstellen, Softwareentwicklung zu leiten und zu planen oder die Kom­mu­ni­ka­ti­on zum Kunden über­neh­men, um die An­for­de­run­gen des Pro­gramms sicherzustellen. Aber vor allem wünsche ich mir, dass ich später im Beruf noch so viele Freiheiten habe, dass ich mich auch weiterhin sozial engagieren kann.

Was bedeutet es für dich, Stipendiatin zu sein?

Da ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin, kann es mir manch­mal schwerfallen, meine Leis­tun­gen wertzuschätzen. Durch ein Sti­pen­dium ge­för­dert zu wer­den, hat mir auf jeden Fall dabei ge­hol­fen, und zeigt mir auch, dass meine Be­mü­hun­gen von anderen wertgeschätzt wer­den.

Welche Tipps würdest du Stu­di­en­in­te­res­sier­ten und Stu­die­ren­den ge­ben, die sich für ein Sti­pen­dium interessieren / sich für ein Sti­pen­dium be­wer­ben möchten?

Es lohnt sich, sich einfach mal zu trauen! Oft hat man das Gefühl, dass Sti­pen­di­en nur et­was für „Elite-Schü­ler*­in­nen oder -Stu­die­ren­de“ sind und deshalb gar nicht greifbar oder erreichbar wirken. Und weil Sti­pen­di­en so einschüchternd wirken, be­wer­ben sich gar nicht so viele. Dadurch sind die Chancen, ein Sti­pen­dium zu bekommen, gar nicht so klein wie man oft denkt. Also habt ruhig Hoffnung und traut euch. ;)

Was bedeutet das Deutsch­land­stipen­dium für dich?

Ich finde es sehr gut, dass es das im Gesetz verankerte Deutsch­land­stipen­dium gibt, das auch be­son­de­re soziale, familiäre oder per­sön­li­che Um­stän­de be­rück­sich­tigt. Damit kann wesentlich zur Chan­cen­gleich­heit beigetragen wer­den.

Was denkst du bisher über das Deutsch­land­stipen­dium? Wovon profitierst du be­son­ders? Was gefällt dir be­son­ders?

Die Stipendienfeier hat mir er­mög­licht, sehr viele ver­schie­de­ne, interessante Men­schen ken­nen­zu­ler­nen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.