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Büsra, Rehabilitationswissenschaften, Avicenna

© Martina Hengesbach​/​TU Dortmund

Mit welchem Engagement hast du überzeugt?

Das soziale Engagement ist in meinem Studienwerk von besonderer Bedeutung. Neben den guten Noten muss das Engagement überzeugen. Ich bin in verschiedenen Bereichen aktiv und konnte mich besonders mit meinem sozialen Engagement in der Erstaufnahmestelle für geflüchtete Menschen einbringen. Dort haben wir eine ehrenamtliche Kinderbetreuung parallel zum Deutschkurs eigerichtet, damit Mütter mit Kindern auch am Deutschkurs teilnehmen können. Eine Familie, die ich dort kennengelernt habe, begleite ich heute noch bei wichtigen Angelegenheiten und bin eine Freundin für sie geworden.

Was hat sich durch das Stipendium in deinem Leben / in deinem Studium (mit Lebensmittelpunkt im Ruhrgebiet) verändert?

Der größte Gewinn für mich durch mein Studienwerk ist die Verknüpfung mit anderen Mitstipendiat*innen und Referent*innen. Dadurch kann man ständig im Austausch mit anderen sein. Man kann sich durch ihre Projekte inspirieren lassen, seine eigenen Ideen besprechen und von Erfahrungen und Professionen profitieren.

Stipendiaten aus denselben Regionen führt das Avicenna Studienwerk zu Regionalgruppen zusammen. Dadurch sind Stipendiat*innen aus der Umgebung miteinander verbunden. Dies hat den Vorteil, dass man regionale Projekte und Veranstaltungen durchführen und organisieren kann. Dabei ist die Gestaltung von Veranstaltungen den Stipendiat*innen selbst überlassen.

Was bedeutet es für dich, eine Stipendiatin zu sein?

All diese Chancen, die uns das Studienwerk gibt, sind mit Verantwortungen verbunden. Ich sehe mich als Stipendiatin in der Rolle, eine Verbindung zwischen Menschen herzustellen, die auf unser Ehrenamt angewiesen sind, und Menschen, die diese Hilfestellung leisten können.

Welche besonderen Angebote bietet dein Förderwerk, die du für dich nutzen kannst?

Das Avicenna Studienwerk ist ein muslimisches Studienwerk, eins von 13 bundesweit anerkannten und geförderten Studienwerken. Es toleriert meine Religionszugehörigkeit und Religionsausübung nicht nur, sondern unterstützt mich aktiv dabei, meinen Glauben anhand von theologischem Input und durch Austausch mit Stipendiat*innen auszuleben.

War dir schon vor deinem Studium bewusst, dass du alle Voraussetzungen für ein Stipendium mitbringst? & Welche Tipps würdest du Schüler*innen und Studierenden geben, die sich für ein Stipendium interessieren?

Zu Beginn der Bewerbung war ich mir nicht sicher, ob ich alle Voraussetzungen für ein Stipendium erfülle und ich zum Profil einer Stipendiatin passe. Voller Hoffnung und Ungewissheit habe ich mich beworben und ich glaube, es ging jedem so bei der Bewerbung. Wenn die Noten und das Engagement mehr oder weniger stimmen, versuche es! Vielleicht bist du genau das Puzzle-Stück mit deinen Visionen und Interessen, das das Studienwerk noch sucht.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.