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Anja, Physik, Deutschlandstipendium

© Martina Hengesbach​/​TU Dortmund

War dir schon vor deinem Studium bewusst, dass du alle Voraussetzungen für ein Stipendium mitbringst? Wie bist du auf das Thema aufmerksam geworden?

Ja und nein. Ja, weil meine Noten immer sehr gut waren und mich meine Schule auch für ein Stipendium vorschlug. Nein, weil große Teile meines Umfelds sehr negativ gegenüber einem Studium und sogar gegenüber meinem Abitur eingestellt waren und mir das Gefühl vermittelten, dass ein Studium oder sogar ein Stipendium sowieso unerreichbar sind.

Neben guten bis sehr guten Schul-/Studienleistungen kann auch Engagement eine Voraussetzung für ein Stipendium sein. Mit welchem Engagement hast du überzeugt?

Während meiner Schulzeit gab ich jahrelang ehrenamtlich Nachhilfe für Kinder mit Lern- und/oder sozialen Schwierigkeiten. Das Deutschlandstipendium berücksichtigt allerdings auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden und richtet sich damit bewusst an Student*innen, die aufgrund persönlicher Umstände keine jahrelange Karriere bei NGOs hinter sich haben.

Was hat sich durch das Stipendium in deinem Leben / in deinem Studium verändert?

Der monetäre Aspekt des Stipendiums sorgt natürlich für große Entspannung im Alltag. Daneben war das Stipendium vor allem zu Beginn auch eine Anerkennung und Bestätigung für mich selbst, dass ich an einer Uni nicht fehl am Platz bin. Es hat auch stark dazu beigetragen, dass viele negative Stimmen in meinem familiären Umfeld, die ein Studium für unnötig/unschaffbar/zu teuer hielten, verstummt sind.

Wovon träumst du beruflich, was möchtest du später gern erreichen?

In nächster Zeit bin ich mit meiner Promotion beschäftigt und mir wäre es wichtig, dass meine Arbeit auch danach wertschaffender Natur ist und einen echten, nicht nur rein finanziellen Mehrwert hat. Was das allerdings konkret in einigen Jahren oder Jahrzenten für mich bedeutet, kann und will ich mir heute noch gar nicht vorstellen.

Welche Tipps würdest du Studieninteressierten und Studierenden geben, die sich für ein Stipendium interessieren / sich für ein Stipendium bewerben möchten?

Mach Dir bewusst, in welcher Hinsicht Du mehr leistest als andere oder mehr Hürden überwinden musst als andere. Lass dich nicht von beeindruckenden Lebensläufen aktueller oder ehemaliger Stipendiat*innen einschüchtern, sondern bewirb dich selbstbewusst. Und sei bei Absagen nicht entmutigt. Eine Absage bedeutet, dass das aktuelle Auswahlteam Dich aus dem aktuellen Bewerberpool für ein spezielles Stipendium nicht ausgesucht hat. Eine Absage bedeutet nicht, dass Du kein Stipendium verdienst.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.