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Master (1 Fach)

Physik

Zusammen­fassung

Abschluss Master of Science (M.Sc.)
Fachbereich Naturwissenschaften und Technik
Regel­studienzeit 4 Semester
Zulassungs­beschränkung keine
Studienbeginn Win­ter­semester
Sommer­semester
Sprache deutsch
Einschreib­voraussetzungen

https://www.physik.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Stu­die­ren­de/Studiengaenge/Master-of-Science-in-Physik/index.html

Weitere In­for­ma­ti­onen Webseite Fakultät Physik

Kurzportrait

Die Physik versucht, die quantifizierbaren Naturerscheinungen durch gezielte Experimente messend zu erfassen und durch möglichst einfache grund­le­gen­de Modelle theoretisch zu beschreiben. In ständiger wechselseitiger Befruchtung von Ex­peri­ment und Theorie ist die Physik heute bis in die Bereiche der größten Dimensionen – in der Astrophysik – ebenso wie in die der kleinsten Dimensionen – in der Elementarteilchenphysik – vorgedrungen. Die in der For­schung so erfolgreiche Integration von Ex­peri­ment und Theorie bereits in der Aus­bil­dung zu verankern, ist eins der Leitmotive des Physikstudiums an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund.

Das Masterstudium teilt sich in eine einjährige Studienphase und eine einjährige Forschungsphase. Die Studienphase ist speziellen und vertiefenden Lehr­ver­an­stal­tun­gen gewidmet. Neben weiteren Vorlesungen und Übungen sowie dem zweisemestrigen Fortgeschrittenenpraktikum werden in der Studienphase Seminare angeboten, in denen die Stu­die­ren­den selbst Vorträge über spezielle Themen erarbeiten.

Die Forschungsphase beginnt mit einem Forschungspraktikum in einer Forschungs­gruppe, das auf die wis­sen­schaft­liche Tätigkeit bei der Anfertigung der Masterarbeit vorbereitet. Die möglichen Schwer­punkte im Masterstudium sind Festkörperphysik, Teil­chen­phy­sik und Beschleunigerphysik. Das Lehrangebot der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum kann sowohl in der Physik als auch in Nebenfächern nach Vereinbarung genutzt werden. In der Masterarbeit ist ein abgegrenztes The­ma aus der laufenden Arbeit einer Forschungs­gruppe zu bearbeiten, so dass das Ende der Aus­bil­dung an den aktuellen Stand der For­schung anknüpft.

Der Masterabschluss ist nach Inhalt, Niveau und Studienzeit dem traditionellen Diplom-Abschluss gleichwertig.

Fähigkeiten und Kenntnisse

Voraussetzung für die Einschreibung in den Master­studien­gang ist ein Bachelorabschluss in Physik mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5. Über die An­er­ken­nung von Bachelorstudiengängen anderer Universitäten entscheidet der Zugangsausschuss.

Dringend empfohlen werden ausreichende Englischkenntnisse zur Bearbeitung wissenschaftlicher Literatur, zum Verstehen von wis­sen­schaft­lichen Präsentationen und zur Diskussion wissenschaftlicher Er­geb­nisse in englischer Sprache.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Die traditionellen Berufsfelder für Physikerinnen und Physiker sind For­schung, Entwicklung und Lehre, im staatlichen (Universitäten, Forschungsinstitute, Behörden,...) und nichtstaatlichen Bereich (Elektroindustrie, chemische Industrie, Medizintechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau...). Die Breite der Aus­bil­dung im Physikstudium erschließt aber auch zunehmend den Zugang zu Tätigkeiten in nichttraditionellen Bereichen, wie etwa Information und Telekommunikation, Unternehmensberatung sowie Bank- und Finanzwesen, so dass die Berufsaussichten der Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten, mit oder ohne Pro­mo­ti­on, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut sind. Ausschlaggebend für die erfolgreiche Tätigkeit von Physikerinnen und Physikern sowohl in den traditionellen wie auch in den neuen Berufsfeldern sind die breit angelegte Grundausbildung sowie die im Laufe des Stu­di­ums ausgebildete Fähigkeit zur Analyse und Lösung komplexer technisch-wissenschaftlicher Probleme.

Literaturhinweis: Max Rauner, Stefan Jorda: Big Business und Big Bang - Berufs- und Studienführer Physik, Verlag Wiley-VCH, 2. Auflage 2008.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen

Die Pro­mo­ti­on als weiterführender Abschluss beinhaltet die weitgehend selbständige Durchführung eines in­ter­na­tio­nal konkurrenzfähigen wis­sen­schaft­lichen Projekts von mehrjähriger Dauer.

Keine externen Praktika. In das Studium integriert sind ver­schie­de­ne Laborpraktika und das Forschungspraktikum zur Vorbereitung des Master-Projekts (vgl. Studienaufbau).

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.