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Zertifikate für NRW-Ta­lent­scouts

Zertifikationsverleihung NRW Talentscouts 2018 Bitte Bildnachweis einfügen

Das Zertifikat zum NRW-Talentscout ist am 05.06.2018 offiziell zum zweiten Mal im NRW-Zentrum für Talentförderung verliehen worden. Insgesamt unterstützen nun mehr als 70 zertifizierte Ta­lent­scouts leistungsstarke und motivierte Jugendliche in ihren Bildungskarrieren. Das vom Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte NRW-Ta­lent­scou­ting ist an mehr als 300 Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen aktiv und fördert derzeit über 10.000 Talente – im nächsten Jahr sollen es bereits 15.000 sein.

Aufsuchend, ergebnisoffen, langfristig – professionelle Beratung im NRW-Ta­lent­scou­ting

„Alle Ta­lent­scouts haben an zahlreichen Se­mi­na­ren, Work­shops, Vorträgen, Hospitationen und einem Kolloquium er­folg­reich teil­ge­nom­men, die spezifische Haltung und das professionelle Beratungsverständnis für die Tätigkeit als Talentscout entwickelt und in der beruflichen Praxis erprobt“, sagt Jennifer Peters, Lei­te­rin der Abteilung Beratung, Qualifi­zierung und Wei­ter­bil­dung im NRW-Zentrum für Talentförderung. Die Wei­ter­bil­dung zum zertifizierten Talentscout wird im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wis­sen­schaft des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Bei regelmäßiger Teilnahme schließt die Wei­ter­bil­dung mit einem Zertifikat ab. Die Ta­lent­scouts der 17 im Projekt kooperierenden Partnerhochschulen suchen Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien aktiv auf und sind in den Schulen fester Bestandteil der Förderung zukünftiger Leistungsträger.

Talent ist unabhängig von Herkunft

Ta­lent­scouts spielen eine wichtige Rolle bei der Berufsorientierung von Bildungsaufsteiger*innen und begleiten Bildungsbiografien von Schüler*innen ergebnisoffen und kontinuierlich. Sie machen Mut, entwickeln Visionen für die berufliche Zukunft, zeigen Wege auf und öffnen hilfreiche Netzwerke. „Im NRW-Ta­lent­scou­ting geht es nicht darum, welcher Beruf erstrebenswerter ist. Ob Berufsausbildung, duales Studium oder Studium – wir denken vom individuellen Talent aus. Wir begleiten Talente unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Bildungsbiografie und Einkommen der Eltern und orientieren uns ausschließend an der Leistung, die junge Men­schen in ihrem jeweiligen Lebenskontext erbringen“, sagt Marcus Kottmann, Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung. 

Leistung im Kontext – Förderung von Schüler*innen berücksichtigt die individuelle Lebenssituation

Auch aus ökonomischer Perspektive ist die Förderung von leistungsbereiten jungen Men­schen durch das NRW-Ta­lent­scou­ting-Modell bedeutsam. Denn über Schulnoten sind viele Leistungsbereiche nicht abzubilden, die in Wirtschaft, Wis­sen­schaft und Gesell­schaft von hoher Relevanz sind. „Talente bleiben häufig unentdeckt, die in der Schule durchschnittliche Noten bekommen, aber im Leben überdurchschnittliche Leistungen realisieren. Manche Jugendliche engagieren sich stark ehrenamtlich, andere organisieren daheim den Haushalt und sprechen vier Sprachen“, betont Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hoch­schu­le, während der feierlichen Verleihung der Zertifikate an die Ta­lent­scouts.

Fort- und Weiterbildungen für Ta­lent­scouts, LehrerInnen, Lehramtsstudierende und StudienberaterInnen

„Da an der Talentförderung Jugendlicher wei­tere Akteure essentiell beteiligt sind, steht unser Fort- und Weiterbildungsangebot beispielsweise auch für Studienberater*innen, Lehramtsstudierende und Lehrer*innen offen. Wir bieten regelmäßig Seminare und Work­shops explizit für diese Zielgruppen im NRW-Zentrum für Talentförderung an. Sehr gerne kommen wir bei Bedarf auch direkt in interessierte Schulen, Ein­rich­tun­gen oder Hochschulen“, erklärt Jennifer Peters. Neben einem Kompaktseminar Talentförderung, das sich mit der spezifischen Haltung im und der Professionalisierung des NRW-Ta­lent­scou­tings befasst, sind die Themen, der angebotenen Work­shops etwa „Talente entdecken, Bildungsaufstieg ermöglichen“ oder „Stipendien als wichtiges Instrument der Talentförderung“. Die Fort- und Weiterbildungsangebote des NRW-Zentrums für Talentförderung sind für Studienberater*innen im Rahmen des GIBeT-Zertifikats Bildungsberatung/Bildungsmanagement akkreditiert und für Lehrer*innen als Fortbildung durch das NRW-Schulministerium anerkannt. 

Weitere Informationen zu Fort- und Weiterbildungsangeboten sowie zum NRW-Ta­lent­scou­ting finden Sie unter: 
www.nrw-talentzentrum.de

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.